MSI-Monitor stürzt unter 1000-Euro-Marke
07.01.2026 - 07:22:12Während MSI auf der CES in Las Vegas neue Technik präsentiert, purzeln in Deutschland die Preise für das Vorgängermodell. Der einstige High-End-Monitor MPG 321CURX QD-OLED ist jetzt für unter 1000 Euro zu haben – ein historischer Tiefstpreis.
Deutscher Handel startet Rabatt-Offensive
Der Markt für High-End-Gaming-Monitore erlebt eine dramatische Preiskorrektur. Der MSI MPG 321CURX QD-OLED, der Ende 2024 noch für rund 1399 Euro auf den Markt kam, hat die psychologisch wichtige 1000-Euro-Schwelle durchbrochen. Preisvergleichsportale verzeichnen seit dem Wochenende einen deutlichen Absturz.
Aktuelle Daten zeigen: Bei Guenstiger.de ist das 32-Zoll-Modell bereits für 933,31 Euro gelistet. Geizhals Deutschland notiert einen Einstiegspreis von 999,99 Euro. Selbst bei Idealo, wo die Preise traditionell höher liegen, drücken renommierte Händler die Angebote jetzt zwischen 1055 und 1100 Euro. Das entspricht einem Preisverfall von 30 bis 33 Prozent innerhalb von nur 18 Monaten.
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Marktbeobachter sehen den Grund für diese Rabatt-Offensive klar bei der CES 2026. Die Messe in Las Vegas zwingt den Handel zum Handeln – und beschert deutschen Verbrauchern ein echtes Schnäppchen.
CES-Neuheiten setzen alten Flaggschiffen zu
Die Welle neuer Ankündigungen von der Technikmesse wirkt wie ein Preistreiber nach unten. Am 6. Januar stellte MSI seine “5. Generation” QD-OLED-Technologie vor, angeführt vom neuen MPG 341CQR X36. Diese Modelle versprechen höhere Helligkeit, verbesserten Pixelschutz und neue “Uniform Luminance”-Sensoren.
Doch damit nicht genug: Auch die Konkurrenz schlägt zu. Asus zeigte am 4. Januar sein Next-Gen-Modell ROG Swift PG27UCWM, Dell folgte am 6. Januar mit dem UltraSharp U3226Q. Dieser Neuheiten-Boom macht ältere Generationen schlagartig weniger attraktiv – und zwingt Händler zu drastischen Preisreduzierungen.
Interessant dabei: Die Technik des “alten” MPG 321CURX bleibt absolut konkurrenzfähig. Während die neuen Modelle voraussichtlich wieder über 1400 Euro kosten werden, bietet das nun sub-1000-Euro-Modell eine einzigartige Preis-Leistungs-Relation. Ein klassischer Fall von Technik, die schneller altert als ihre eigentliche Leistungsfähigkeit.
Lohnt sich der Kauf jetzt noch?
Trotz der Ablösung durch neuere Modelle bleibt der MSI MPG 321CURX ein technisches Kraftpaket. Die Kombination aus 4K-Auflösung (3840 x 2160), 240-Hertz-Bildwiederholrate und der charakteristischen 1700R-Krümmung übertrifft die Anforderungen der meisten Gamer auch 2026 noch bei Weitem.
Das Gerät nutzt ein Samsung-Display-Gen-3-QD-OLED-Panel mit tiefen Schwarzwerten, unendlichem Kontrastverhältnis und einer Reaktionszeit von 0,03 Millisekunden. Für rund 1000 Euro konkurriert es jetzt mit Mittelklasse-IPS- und VA-Mini-LED-Panels – und bietet dabei die überlegene Bildqualität von OLED.
Für deutsche Käufer stellt sich die Gretchenfrage: Warten auf die 5. Generation mit ihrem “New-Tech-Aufschlag” und möglichen Lieferengpässen im ersten Halbjahr 2026? Oder zugreifen beim ausgereiften und hervorragend bewerteten 321CURX zum Rekordtiefpreis? Besonders praktisch: Der Monitor bietet USB-C mit 98-Watt-Stromversorgung und KVM-Funktion – ideal für Hybrid-Arbeitsplätze.
Klare Ausverkaufsaktion oder dauerhafte Neupositionierung?
Experten gehen davon aus, dass es sich bei den aktuellen Preisen um eine reine Ausverkaufsaktion handelt. Händler wie Mindfactory, Cyberport und Alternate dürften ihre Lagerbestände der Gen-3-Modelle rasch abräumen wollen. Sobald die aktuellen MPG-321CURX-Einheiten verkauft sind, könnte MSI die Produktion einstellen oder durch ein neues Budget-OLED-Modell ersetzen.
Auffällig ist auch, dass der Preisunterschied zwischen dem gekrümmten 321CURX und seinem flachen Pendant, dem MPG 321URX, fast verschwunden ist. Normalerweise kostet die gekrümmte Variante mehr – aktuell ist sie in einigen deutschen Shops sogar günstiger zu haben, vermutlich wegen spezifischer Lagerbestände.
Bis zum Ende der CES am 9. Januar sind weitere Preisschwankungen möglich. Doch eines steht fest: Das Zeitfenster, einen 4K-240-Hz-OLED-Monitor für unter 1000 Euro zu ergattern, hat sich in Deutschland geöffnet. Wer zuschlagen will, sollte die Preisvergleiche im Auge behalten – die aggressivsten Angebote um 933 Euro könnten schnell vergriffen sein.
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