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Monolithic Power Systems-Aktie (US6102361010): KI-Boom, frische Quartalszahlen und hohe Bewertung im Fokus

16.05.2026 - 09:34:34 | ad-hoc-news.de

Monolithic Power Systems profitiert von starker Nachfrage aus KI- und Datenzentren. Jüngste Quartalszahlen und Kursbewegungen an der Nasdaq rücken die Aktie erneut in den Fokus, während die hohe Bewertung das Chancen-Risiko-Profil für Tech-Anleger prägt.

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Monolithic Power Systems steht aktuell besonders im Blickpunkt von Technologie- und Wachstumsanlegern, weil der Spezialist für Energieeffizienz-Chips stark vom Boom rund um künstliche Intelligenz und moderne Rechenzentren profitiert. Neue Geschäftszahlen und auffällige Kursbewegungen an der Nasdaq unterstreichen, dass die Monolithic Power Systems-Aktie inzwischen nahe historischer Höchststände gehandelt wird, wie Daten von der Nasdaq und Berichte von Reuters Anfang Mai 2025 nahelegen, auf die sich Ad-hoc-news.de Stand 02.05.2025 beziehen.

Im Mittelpunkt steht dabei der jüngste Quartalsbericht zum ersten Quartal 2025, den Monolithic Power Systems am 30.04.2025 veröffentlicht hat. Darin zeigte das Unternehmen nach Auswertung der Zahlen durch Fachmedien ein anhaltend hohes Wachstumstempo, getrieben von Lösungen für KI-Server, Cloud-Rechenzentren und Industrieelektronik, wie ein Bericht von IT-Boltwise Stand 03.05.2025 hervorhob.

Stand: 16.05.2026

Von der Redaktion - spezialisiert auf Aktienberichterstattung.

Auf einen Blick

  • Name: Monolithic Power Systems
  • Sektor/Branche: Halbleiter, Leistungselektronik
  • Sitz/Land: Kirkland, USA
  • Kernmärkte: Datenzentren, Industrieelektronik, Automobil, Konsumelektronik
  • Wichtige Umsatztreiber: Energieeffiziente Stromversorgungs-ICs, Lösungen für KI-Server und Cloud-Rechenzentren, Automotive-Power-Lösungen
  • Heimatbörse/Handelsplatz: Nasdaq (Ticker: MPWR)
  • Handelswährung: US-Dollar

Monolithic Power Systems: Kerngeschäftsmodell

Monolithic Power Systems entwickelt und vermarktet analoge und Mixed-Signal-Halbleiter, die vor allem der effizienten Stromversorgung elektronischer Systeme dienen. Im Zentrum stehen integrierte Schaltkreise, die Spannungswandler, Power-Management-Funktionen und Steuerlogik kombinieren, um Energie möglichst verlustarm und präzise an Prozessoren, Speicher und andere Lasten zu liefern. Das Unternehmen verfolgt ein fabless-Modell und lässt die Chips von Auftragsfertigern produzieren, fokussiert sich intern auf Design, Applikationsentwicklung und Systemintegration, wie aus Unternehmensunterlagen hervorgeht, die im Geschäftsbericht 2024 im Frühjahr 2025 veröffentlicht wurden.

Diese Fokussierung auf Power-Management-Lösungen adressiert ein Querschnittsthema der Elektronikindustrie. Ob Rechenzentren, Industrieanlagen, Automobile oder Unterhaltungselektronik: In allen Segmenten steigt der Energiebedarf, gleichzeitig verschärfen sich Effizienz- und Kühlungsanforderungen. Monolithic Power Systems positioniert sich hier mit hochintegrierten Bausteinen, die laut Fachberichten häufig höhere Leistungsdichten und bessere Effizienzgrade als traditionelle diskrete Lösungen bieten, wie Halbleiteranalysen von Branchenportalen im Jahr 2024 beschrieben haben. Das schafft eine Basis für strukturelles Wachstum, unabhängig von einzelnen Produktzyklen.

Nach Angaben in Unternehmenspräsentationen, die im Zusammenhang mit dem Quartalsbericht am 30.04.2025 veröffentlicht wurden, gliedert Monolithic Power Systems sein Geschäft in mehrere Endmarkt-Segmente. Dazu zählen unter anderem Rechenzentren und Telekommunikation, Industrie- und Infrastrukturmärkte, Automotive sowie Consumer. Jedes Segment wird von spezifischen Produktfamilien bedient, etwa Spannungsregler für KI-Beschleunigerkarten im Serverbereich oder Steuer-ICs für LED-Beleuchtung und Motorsteuerungen in Industrieanwendungen. Dieses breite Portfolio soll die Abhängigkeit von einzelnen Kunden reduzieren und zyklische Schwankungen etwas abfedern.

Im praktischen Einsatz sind die Bausteine von Monolithic Power Systems meist unsichtbar verbaut, übernehmen aber kritische Funktionen. In KI-Servern müssen sie beispielsweise enorme Ströme präzise und schnell liefern, damit Grafikprozessoren und spezialisierte Beschleuniger stabil und effizient arbeiten. In Elektrofahrzeugen sorgen sie dafür, dass Steuergeräte, Antriebsstrangkomponenten und Bordnetzspannungen zuverlässig versorgt werden. Diese Rolle als technischer Enabler erklärt, warum das Unternehmen in zahlreichen Wachstumsbereichen der Elektronik vertreten ist und warum viele Kunden langfristige Design-in-Entscheidungen zugunsten bestimmter Power-Management-Plattformen treffen.

Wichtigste Umsatz- und Produkttreiber von Monolithic Power Systems

Ein wesentlicher Wachstumstreiber für Monolithic Power Systems ist der globale Ausbau von Datenzentren, insbesondere im Zusammenhang mit generativer KI und Cloud-Diensten. Laut Berichten von IT-Fachmedien stieg der Bedarf an Hochleistungsservern mit GPUs und anderen KI-Beschleunigern im Jahr 2024 und Anfang 2025 stark an, was zu einer höheren Nachfrage nach effizienter Spannungsversorgung führte, wie ein Überblick von Ad-hoc-news.de Stand 05.05.2025 hervorhob. Monolithic Power Systems beliefert diesen Markt mit speziellen Power-Modulen und Reglern, die auf hohe Leistungsdichten und geringe Verluste optimiert sind.

Im Quartalsbericht zum ersten Quartal 2025, veröffentlicht am 30.04.2025, wies das Unternehmen nach Medienauswertung ein deutliches Umsatzwachstum im Datacenter-Segment aus, das leicht über dem Konzernwachstum lag. Branchenkommentare betonten, dass insbesondere Lösungen für KI-Server-Racks und Hochstromversorgungen gefragt waren, während der klassische Consumer-Bereich eher moderat wuchs, wie eine Analyse von IT-Boltwise zu Q1 2025 darstellte. Dieser Verschiebung in Richtung höherwertiger Industrie- und Infrastrukturkunden kommt dem Margenprofil zugute, weil die Projekte meist technisch anspruchsvoller und weniger preissensibel sind.

Auch das Automotive-Geschäft gilt als wichtiger Umsatztreiber. Mit der zunehmenden Elektrifizierung von Fahrzeugen, dem wachsenden Anteil an Fahrerassistenzsystemen und Infotainment steigt der Bedarf an robusten Power-Management-Lösungen im Auto. Monolithic Power Systems ist mit Bausteinen für Steuergeräte, Beleuchtung, Motorsteuerungen und Bordnetzversorgung vertreten. Laut Aussagen des Managements in Präsentationen zum Geschäftsjahr 2024, veröffentlicht im März 2025, verzeichnete das Automotive-Segment im Jahr 2024 ein zweistelliges prozentuales Wachstum, was die strategische Bedeutung des Bereichs unterstreicht.

Im Industrie- und Infrastruktursektor liefern Smart-Factory-Anwendungen, Antriebs- und Motorsteuerungen, Energieanlagen und Kommunikationsinfrastruktur zusätzliche Impulse. Fachberichte betonen, dass Monolithic Power Systems in diesem Umfeld von einer zunehmenden Digitalisierung und Automatisierung profitiert, da mehr Sensorik und Steuerungstechnik in die Anlagen einzieht, was wiederum mehr Stromversorgungs- und Signalaufbereitungslösungen erfordert. Gleichzeitig gelten diese Anwendungen als vergleichsweise konjunkturresistent, weil viele Projekte langfristig geplant werden und sicherheits- oder produktionskritische Funktionen betreffen.

Der Consumer-Bereich, zu dem unter anderem Notebooks, Monitore, Unterhaltungselektronik und kleinere Geräte zählen, bleibt zwar ein relevanter Umsatzanteil, unterliegt aber typischerweise stärkeren Schwankungen. Laut Kommentaren zu den Geschäftszahlen 2024 blieb die Nachfrage hier im Vergleich zu den Hochzeiten der Pandemie eher verhalten. Monolithic Power Systems kann diesen zyklischen Einfluss teilweise durch die stärkere Gewichtung von Datenzentren, Industrie und Automotive ausgleichen, wie Branchenberichte im Jahr 2024 hervorhoben.

Über alle Segmente hinweg setzt Monolithic Power Systems auf eine starke eigene Forschungs- und Entwicklungsbasis. Ein wesentlicher Teil der Ausgaben fließt in die Verbesserung der Energieeffizienz, die Integration zusätzlicher Schutz- und Überwachungsfunktionen sowie in die Anpassung an neue Packaging-Technologien, die eine kompaktere Bauform ermöglichen. Nach Angaben im Geschäftsbericht 2024, der im Frühjahr 2025 veröffentlicht wurde, wird ein deutlicher Anteil des Umsatzes in F&E reinvestiert, um das Produktportfolio kontinuierlich zu erweitern und die Wettbewerbsposition zu stärken. Für Anleger ist diese Investitionsbereitschaft in Innovation ein wichtiger Faktor, da sie die Grundlage für künftige Design-Wins in wachstumsstarken Märkten bildet.

Branchentrends und Wettbewerbsposition

Der Markt für Power-Management-Halbleiter wächst seit Jahren schneller als der Gesamtmarkt für klassische Standardchips, weil nahezu jedes zusätzliche Rechenmodul und jede vernetzte Komponente eine spezialisierte Stromversorgung benötigt. Mit dem Aufkommen generativer KI und datenintensiver Anwendungen steigen die Anforderungen weiter: Serverplattformen müssen immer höhere Ströme bei begrenztem Platz und strenger Regulierung von Energieverbrauch und Kühlung bewältigen. Monolithic Power Systems profitiert von diesem Trend, weil das Unternehmen sich genau auf diese Hochleistungs- und Effizienzanforderungen konzentriert, wie technische Analysen von Halbleiter-Fachportalen im Jahr 2024 erläuterten.

Im Wettbewerb trifft Monolithic Power Systems auf etablierte Halbleiterkonzerne mit eigenen Power-Management-Sparten. Dazu zählen nach Branchenberichten etwa Anbieter aus den Bereichen analoge Halbleiter und Leistungselektronik, die teils ein breiteres, teils ein ähnlich fokussiertes Portfolio aufweisen. Monolithic Power Systems differenziert sich durch hochintegrierte Lösungen, anwendungsspezifische Module und enge Zusammenarbeit mit großen Systemkunden. Laut Kommentaren in Analystenberichten, die im Umfeld des Q1-2025-Berichts zitiert wurden, gilt die Firma in einigen Nischen wie hochintegrierten Server-Power-Modulen als technologisch führend, was ihr in Ausschreibungen Vorteile verschafft.

Gleichzeitig ist der Wettbewerb in diesem Segment intensiv. Viele Konkurrenten investieren ebenfalls stark in Forschung und Entwicklung und versuchen, mit eigenen Plattformansätzen und Referenzdesigns Design-Wins bei großen Server-, Industrie- und Automobilkunden zu erzielen. Die Zyklizität des Halbleitermarktes sorgt zudem dafür, dass Überkapazitäten oder Nachfrageschwäche in einzelnen Endmärkten auf die gesamte Branche durchschlagen können. Für Monolithic Power Systems bedeutet das, dass technologische Exzellenz zwar eine Voraussetzung für Erfolg ist, die tatsächliche Umsatzentwicklung aber auch von Marktzeiten, Kundenprojekten und der allgemeinen Investitionsbereitschaft abhängt.

Ein weiterer wichtiger Branchentrend betrifft regulatorische Anforderungen und Nachhaltigkeitsthemen. In vielen Staaten wurden Effizienzstandards für Rechenzentren, Industrieanlagen und Haushaltsgeräte verschärft. Unternehmen, die diese Vorgaben unterschreiten oder Effizienzverbesserungen dokumentieren können, haben in Ausschreibungen Vorteile. Power-Management-Lösungen mit geringeren Verlusten und besserem thermischen Verhalten unterstützen diese Ziele. Monolithic Power Systems positioniert sich hier als Anbieter, der Energieverluste reduziert und so den CO2-Fußabdruck von Systemen verbessert, wie aus Produktpräsentationen und Marketingunterlagen zu energieeffizienten Lösungen hervorgeht, die 2024 veröffentlicht wurden.

Die langfristige Marktperspektive für Halbleiterhersteller, die stark auf Datenzentren, Industrie und Automobil ausgerichtet sind, wird in vielen Branchenstudien als positiv beschrieben. Das betrifft nicht nur Monolithic Power Systems, sondern auch Konkurrenten. Entscheidend für die Wettbewerbsposition wird daher sein, wie gut es dem Unternehmen gelingt, seine technologischen Stärken in stabile Kundenbeziehungen und langfristige Lieferverträge zu übersetzen. In diesem Kontext spielen Design-Wins bei großen Cloud-Anbietern, Hyperscalern und Automobilherstellern eine wichtige Rolle, da sie über viele Modellgenerationen hinweg wiederkehrende Umsätze ermöglichen.

Warum Monolithic Power Systems für deutsche Anleger relevant ist

Auch für Anleger in Deutschland ist Monolithic Power Systems interessant, obwohl das Unternehmen in den USA ansässig und an der Nasdaq gelistet ist. Viele deutsche Privatanleger nutzen heute Direktzugang zu US-Börsenplätzen über Online-Broker und können damit Aktien wie Monolithic Power Systems direkt handeln. Zudem sind die Produkte des Unternehmens in globalen Wertschöpfungsketten präsent, die indirekt auch deutsche Technologie- und Industriekonzerne betreffen, etwa im Maschinenbau, in der Automobilindustrie und bei Datenzentrumsprojekten in Europa.

Der KI- und Datenzentrumsboom wirkt sich zunehmend auf die deutsche Wirtschaft aus, etwa über Rechenzentrumsstandorte, Cloud-Dienste und digitale Infrastruktur. Power-Management-Lösungen wie jene von Monolithic Power Systems sind integraler Bestandteil dieser Systeme. Damit bietet die Aktie für Anleger in Deutschland eine Möglichkeit, an einem spezielleren Teil der KI-Wertschöpfungskette zu partizipieren, der weniger im unmittelbaren Rampenlicht steht als große Chipproduzenten für GPUs, aber für das Funktionieren von KI-Hardware unverzichtbar ist. Branchenberichte betonen, dass Energieeffizienz und Stromkosten gerade in Europa ein zentrales Thema sind, was die Relevanz entsprechender Halbleiterlösungen erhöht.

Für deutsche Anleger spielt zudem die Währungsdimension eine Rolle, da Monolithic Power Systems in US-Dollar notiert. Wechselkursbewegungen zwischen Euro und US-Dollar können die in Euro gemessene Wertentwicklung beeinflussen, auch wenn das operative Geschäft unabhängig davon verläuft. Darüber hinaus unterscheiden sich regulatorische Rahmenbedingungen und Bilanzierungsstandards in den USA teilweise von europäischen Vorgaben, was bei der Einordnung von Kennzahlen zu berücksichtigen ist. Dennoch orientieren sich viele internationale Investoren an vergleichbaren Metriken wie Umsatzwachstum, Margenentwicklung, Cashflow und Verschuldung, sodass auch deutsche Privatanleger die Aktie anhand gängiger Kennzahlen analysieren können.

Welcher Anlegertyp könnte Monolithic Power Systems in Betracht ziehen - und wer sollte vorsichtig sein

Monolithic Power Systems ist typischerweise eher für wachstums- und technologiefokussierte Anleger interessant, die sich mit den Besonderheiten des Halbleitersektors auskennen und zyklische Schwankungen akzeptieren. Die Aktie wird in Medienberichten häufig als Wachstumswert mit hoher Bewertung beschrieben, wobei die Kursentwicklung der vergangenen Jahre stark von der Erwartung geprägt war, dass KI- und Datenzentrumsanwendungen das Wachstum langfristig tragen, wie Artikel von IT-Boltwise Stand 03.05.2025 betonten. Anleger, die solche Wachstumsstorys verfolgen, richten den Blick häufig stärker auf langfristige Markttrends als auf kurzfristige Schwankungen.

Vorsicht ist dagegen für eher defensiv ausgerichtete Anleger angebracht, die starke Kursschwankungen meiden und bevorzugt auf etablierte Dividendenwerte oder breit diversifizierte Indizes setzen. Der Halbleitersektor ist bekannt für seine Volatilität: Überkapazitäten, Nachfrageschwäche in Teilmärkten, geopolitische Risiken oder Verschiebungen in Technologietrends können kurzfristig deutliche Kursbewegungen auslösen. Monolithic Power Systems bildet hier keine Ausnahme und wird zusätzlich durch die Diskussion um eine ambitionierte Bewertung beeinflusst, wie Bewertungen von Finanzportalen im Jahr 2025 aufzeigten.

Anleger, die Monolithic Power Systems verfolgen, berücksichtigen zudem oft die Projektpipeline für neue Produkte, Design-Wins und technologische Roadmaps. Diese Faktoren sind schwerer zu quantifizieren als klassische Kennzahlen, spielen aber eine wichtige Rolle für die mittelfristige Umsatzentwicklung. Für Anleger, die sich nicht intensiv mit Technologie- und Halbleiterthemen beschäftigen möchten, kann es anspruchsvoll sein, diese weichen Faktoren zu gewichten. Entsprechend wird die Aktie eher in wachstumsorientierten Portfolios mit hoher Sektor-affinität diskutiert als in breit gestreuten Basisportfolios.

Risiken und offene Fragen

Wie bei vielen Halbleiterwerten bestehen auch bei Monolithic Power Systems mehrere Risiken, die Anleger im Blick behalten. Ein zentrales Thema ist die Bewertung: In zahlreichen Marktkommentaren wird darauf hingewiesen, dass die Aktie nach einem mehrjährigen Kursanstieg auf einem Niveau gehandelt wird, das hohe Erwartungen an die künftige Gewinnentwicklung impliziert. Sollte das Wachstum im Datenzentrums- oder Automotive-Segment vorübergehend nachlassen oder hinter den Prognosen zurückbleiben, könnte dies zu deutlichen Korrekturen führen, wie ähnliche Phasen in der Halbleiterbranche in der Vergangenheit gezeigt haben.

Ein weiteres Risiko ergibt sich aus der zyklischen Natur des Halbleitermarktes. Investitionsentscheidungen großer Kunden, etwa bei Cloud-Betreibern oder Automobilherstellern, können sich verschieben, wenn die wirtschaftliche Unsicherheit steigt oder bereits getätigte Kapazitätserweiterungen vorerst ausreichen. Dies kann zu temporären Lagerbestandsanpassungen und schwächeren Bestellungen führen, was bei vielen Halbleiteranbietern schon mehrfach zu spürbaren Umsatz- und Gewinnrückgängen geführt hat. Monolithic Power Systems ist hiervon nicht ausgenommen, auch wenn die Fokussierung auf strukturelle Wachstumsmärkte die langfristige Perspektive stützen kann.

Zusätzlich spielen geopolitische Faktoren eine Rolle. Handelskonflikte, Exportbeschränkungen oder regulatorische Eingriffe können Lieferketten und Absatzmärkte beeinflussen. Da Monolithic Power Systems als fabless-Hersteller mit Auftragsfertigern zusammenarbeitet, ist das Unternehmen auf reibungslose internationale Wertschöpfungsketten angewiesen. Berichte über globale Halbleiter-Lieferengpässe in den Jahren 2021 und 2022 hatten gezeigt, wie stark sich Kapazitätsengpässe und Logistikprobleme auf die gesamte Branche auswirken können. Zudem können regulatorische Vorgaben zu Datenzentren oder Automobilplattformen Veränderungen in der Nachfrage nach spezifischen Lösungen nach sich ziehen.

Offene Fragen betreffen unter anderem die nachhaltige Entwicklung der Margen, wenn der Wettbewerb um KI- und Datenzentrumsprojekte weiter zunimmt. Marktbeobachter diskutieren, ob zusätzliche Anbieter mit vergleichbaren Power-Management-Plattformen auf den Markt drängen werden und inwieweit Preisdruck entsteht. Ebenso relevant ist, wie schnell sich neue Anwendungen jenseits von KI-Servern etablieren, etwa im Bereich Edge-Computing, Industrie 4.0 oder erneuerbare Energien, und welche Rolle Monolithic Power Systems dort spielen kann. Die Antworten auf diese Fragen werden sich erst im Zusammenspiel aus künftigen Quartalszahlen, Kundenprojekten und technologischen Roadmaps abzeichnen.

Wichtige Termine und Katalysatoren

Für die Beobachtung der Monolithic Power Systems-Aktie spielen regelmäßige Finanzberichte eine zentrale Rolle. Das Unternehmen veröffentlicht üblicherweise Quartalszahlen, in denen Umsatz, Ergebnis, Margenentwicklung und Ausblick diskutiert werden. Der Bericht zum ersten Quartal 2025 vom 30.04.2025 wurde von Marktteilnehmern aufmerksam verfolgt, weil er Hinweise auf die Dynamik im KI- und Datenzentrumsbereich enthielt, wie zusammenfassende Artikel von Ad-hoc-news.de Stand 05.05.2025 darlegten. Künftige Quartalsberichte werden voraussichtlich erneut im Abstand von jeweils rund drei Monaten folgen und bieten Gelegenheit, die Fortschritte in den Schlüsselsegmenten zu bewerten.

Darüber hinaus können Investorenveranstaltungen wie Capital-Markets-Tage, Technologie-Konferenzen oder Präsentationen auf Branchenforen wichtige Katalysatoren sein. Auf solchen Events stellen Unternehmen häufig neue Produkte, Roadmaps und strategische Schwerpunkte vor und geben Einblicke in die Nachfrageentwicklung. Monolithic Power Systems nimmt regelmäßig an Fachkonferenzen der Halbleiter- und Technologiewelt teil, wie aus Ankündigungen auf der Investor-Relations-Website hervorgeht, die fortlaufend aktualisiert werden. Für Anleger in Deutschland kann es sinnvoll sein, die Terminübersicht im Investor-Relations-Bereich des Unternehmens im Auge zu behalten, um relevante Veranstaltungen und Zahlenveröffentlichungen zeitnah nachverfolgen zu können.

Offizielle Quelle

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Fazit

Monolithic Power Systems ist als Spezialist für Power-Management-Halbleiter in mehreren strukturell wachsenden Märkten präsent, darunter KI-Rechenzentren, Industrieautomatisierung und Automotive-Elektronik. Der Quartalsbericht zum ersten Quartal 2025 vom 30.04.2025 unterstrich laut Fachberichten die Bedeutung von KI- und Datenzentrumsanwendungen für das aktuelle Wachstum. Gleichzeitig bleibt die Monolithic Power Systems-Aktie nach Einschätzung vieler Marktbeobachter hoch bewertet, was die Erwartungen an eine anhaltend dynamische Geschäftsentwicklung widerspiegelt. Für deutsche Anleger bietet der Wert einen fokussierten Zugang zu Energieeffizienz- und KI-Trends im Halbleiterbereich, bleibt aber aufgrund der Branchenvolatilität und Bewertungsdiskussionen mit erhöhten Schwankungsrisiken verbunden.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Aktien sind volatile Finanzinstrumente.

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