Mönchengladbach, S-Bahn-Halt

Mönchengladbach drängt auf neuen S-Bahn-Halt in Güdderath

11.03.2026 - 00:00:26 | boerse-global.de

Der Stadtrat von Mönchengladbach fordert einen neuen S-Bahn-Haltepunkt im Gewerbegebiet Güdderath. Dies soll den wichtigen Wirtschaftsstandort ans Schienennetz anschließen und die Verkehrssituation entspannen.

Mönchengladbach drängt auf neuen S-Bahn-Halt in Güdderath - Foto: über boerse-global.de
Mönchengladbach drängt auf neuen S-Bahn-Halt in Güdderath - Foto: über boerse-global.de

Der Stadtrat fordert einen neuen S-Bahn-Haltepunkt im Gewerbegebiet Güdderath. Damit soll das wichtige Industrieareal endlich ans Schienennetz angeschlossen werden. Der Beschluss ist ein klares Signal an die Deutsche Bahn – und könnte den Immobilienstandort revolutionieren.

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Politischer Rückenwind für die Schienen-Offensive

In der vergangenen Woche gab der Rat der Stadt grünes Licht: Die Verwaltung wird offiziell beauftragt, sich bei der DB InfraGO für den Haltepunkt einzusetzen. Ein Antrag der Fraktion aus FDP und Volt fand eine Mehrheit. Die Forderung ist an die geplante Verlängerung der S-Bahn-Linie S6 gekoppelt.

„Aktuell bietet sich eine einmalige Chance“, erklärt Daniel Winkens, Bezirksvertreter und Initiator des Antrags. Die Planungsfenster der Deutschen Bahn für die S6-Verlängerung seien noch offen. Jetzt gelte es, die Weichen rechtzeitig zu stellen. Die Stadtverwaltung muss nun in konkrete Verhandlungen mit der Bahn einsteigen.

Mehr Wert für Immobilien, weniger Stau für Pendler

Aus Sicht von Immobilienexperten ist der Schritt überfällig. Das Gewerbegebiet Güdderath hat sich in den letzten zwanzig Jahren zu einem der wichtigsten Wirtschaftsstandorte Mönchengladbachs entwickelt. Logistikriesen und Produktionsbetriebe sind dort angesiedelt.

Die Kehrseite: Tausende Pendler verstopfen täglich die A61 und die Landstraße L39. Ein eigener S-Bahn-Halt würde die Attraktivität des Standorts drastisch erhöhen. Unternehmen achten immer stärker auf eine ökologische Anbindung für ihre Mitarbeiter. Könnte Güdderath so zum Vorzeigestandort werden?

Das Zeitfenster der Bahn schließt sich

Der Zeitpunkt des Beschlusses ist kein Zufall. Die Verlängerung der S6 zwischen Köln, Grevenbroich und Mönchengladbach befindet sich in einer entscheidenden Planungsphase. Bei der DB InfraGO laufen derzeit Grundlagenermittlung und Vorplanung.

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Kommunalpolitiker warnen: Wird das enge Zeitfenster jetzt nicht genutzt, könnte eine nachträgliche Integration unmöglich oder extrem teuer werden. Ein weiterer Hoffnungsträger ist die Finanzierung. Die S6-Verlängerung wird maßgeblich aus Mitteln des Investitionsgesetzes Kohleregionen gefördert. Auch für den Haltepunkt Güdderath sollen diese Strukturstärkungsmittel fließen.

Vom Regionalbahn-Stopp zur echten S-Bahn

Die Diskussion um Güdderath ist Teil eines größeren Bildes. Nordrhein-Westfalen erlebt ein Rekord-Baujahr der Deutschen Bahn. Auch in Mönchengladbach wird kräftig investiert – vom neuen Busbahnhof bis zur Modernisierung des Hauptbahnhofs.

Bisher gleicht die S6 auf ihrem Abschnitt nach Mönchengladbach eher einer Regionalbahn mit wenigen Stopps. Verkehrsexperten fordern seit langem eine höhere Taktung und mehr Haltepunkte. Die Anbindung Güdderaths wäre ein großer Schritt zu einer vollwertigen S-Bahn und einer direkten Verbindung in die Metropolregion Köln.

Was kommt als Nächstes?

Die nächsten Monate sind entscheidend. Die Stadtverwaltung muss die Deutsche Bahn und die Fördermittelgeber überzeugen. Erste Machbarkeitsstudien sollen schnell in die Planungen integriert werden.

Sollte alles glattlaufen, könnte das Projekt in die Genehmigungsplanung übergehen. Bis zur tatsächlichen Inbetriebnahme werden zwar noch Jahre vergehen. Für den Immobilienmarkt und die Stadtentwicklung ist der Ratsbeschluss aber bereits ein starkes Signal. Gelingt das Projekt, könnte es zur Blaupause für die Nachrüstung anderer Gewerbegebiete werden.

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