Moderna: FDA-Entscheidung zu mRNA-1010 am 5. August
07.05.2026 - 15:29:14 | boerse-global.deEin Umsatzplus von 260 Prozent und dennoch ein tiefrotes Quartalsergebnis. Moderna steckt mitten im Umbau vom Pandemie-Gewinner zum breit aufgestellten Biotech-Konzern. Während neue Impfstoffe vor der Zulassung stehen, bremsen juristische Altlasten und klinische Rückschläge das Tempo.
Im ersten Quartal 2026 kletterte der Umsatz auf 389 Millionen Dollar. Parallel dazu belastete ein teurer Rechtsstreit die Bilanz massiv. Ein einmaliger Vergleich über 900 Millionen Dollar drückte das Ergebnis tief in die roten Zahlen. Unter dem Strich verbuchte das Unternehmen einen Nettoverlust von 1,343 Milliarden Dollar. Ohne diese Sonderbelastung verbesserte sich das bereinigte Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr.
Anleger reagieren dennoch positiv auf die operative Dynamik. Die Aktie kletterte am Donnerstag um gut acht Prozent auf 45,00 Euro. Damit setzt das Papier seinen starken Lauf fort. Seit Jahresbeginn summiert sich das Plus auf rund 70 Prozent.
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Licht und Schatten in der Forschung
Licht und Schatten prägen die klinische Entwicklung der mRNA-Spezialisten. Die Daten für den Grippeimpfstoff mRNA-1010 überzeugten in der entscheidenden Phase-3-Studie. Die Zulassungsanträge in den USA und Europa laufen bereits. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat die Entscheidung für den 5. August 2026 terminiert.
Ein Rückschlag dämpft derweil die Euphorie in der klinischen Pipeline. Die Entwicklung des Wirkstoffs VX-522 gegen Mukoviszidose wurde gestoppt. In einer frühen Studienphase traten Fälle von Lungenentzündungen auf. Das Management führt dies auf die verwendete Transport-Technologie zurück. Andere Projekte der Plattform seien davon nicht betroffen.
Polster für die Forschung
Finanziell verfügt Moderna über ein Polster von 7,5 Milliarden Dollar an Barmitteln. Bis zum Jahresende dürfte dieser Bestand auf rund 4,5 Milliarden Dollar abschmelzen. Das Management investiert das Kapital vor allem in die Forschung für Krebsmedikamente und Infektionskrankheiten.
Der Fokus richtet sich nun auf den August. Die Entscheidung der FDA zum Grippeimpfstoff wird zeigen, wie schnell Moderna die Abhängigkeit von reinen Corona-Präparaten reduzieren kann. Davon hängt die Rückkehr in die Gewinnzone ab.
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