Mittelmeer- oder Wikinger-Diät: Welche schützt das Gehirn besser?
17.01.2026 - 16:52:12Die Mittelmeer-Diät bekommt Konkurrenz: Auch die nordische „Wikinger“-Diät kann den geistigen Abbau im Alter bremsen. Das zeigt eine aktuelle Analyse von fast 90 Studien. Beide Ernährungsformen setzen auf ähnliche Prinzipien, doch ein regionaler Unterschied könnte entscheidend sein.
Zwei Diäten, ein Ziel: Gehirnschutz
Forscher werteten Studien von 2006 bis 2024 aus. Ihr Ergebnis: Wer sich streng an die Regeln der Mittelmeer- oder der nordischen Diät hält, hat oft eine bessere kognitive Leistung. Beide Ernährungsweisen gelten als wirksame Waffe gegen Demenz und Alzheimer. Ihr gemeinsamer Fokus liegt auf:
* Viel Obst, Gemüse und Vollkorn
* Regelmäßig fettreichen Fisch
* Pflanzlichen Fetten statt tierischen
Die Mittelmeer-Diät ist der etablierte Goldstandard. Sie basiert auf Olivenöl, viel Gemüse, Nüssen und Fisch. Rotem Fleisch und Süßigkeiten sagt sie den Kampf an. Die nordische oder Wikinger-Diät ist ihr skandinavisches Pendant. Hier ersetzt Rapsöl das Olivenöl, und Beeren sowie Roggen stehen im Mittelpunkt.
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Kleiner Unterschied, große Wirkung?
Die Analyse von 88 Studien zeigt: Die meisten sehen einen klaren Vorteil für das Gehirn durch beide Diäten. Allerdings ist die Datenlage ungleich: 85 Studien beschäftigten sich mit der Mittelmeer-Kost, nur drei mit der nordischen. Trotzdem deuten alle in die gleiche Richtung.
Der größte Unterschied ist die Fettquelle. Und genau hier könnte der Vorteil der Wikinger-Diät liegen. Rapsöl enthält besonders viel Alpha-Linolensäure, eine pflanzliche Omega-3-Fettsäure. Sie soll das Gehirn vor Abbau schützen. Auch die typischen Beeren der nordischen Küche, voller Antioxidantien, zeigen in Studien positive Effekte.
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile
Experten betonen: Es geht nicht um einzelne Wunder-Lebensmittel. Entscheidend ist das gesamte Ernährungsmuster. Beide Diäten fördern unverarbeitete, nährstoffreiche Kost und meiden Zucker und Fertigprodukte. Diese Gemeinsamkeiten – viele Ballaststoffe, Vitamine und gesunde Fette – sind wohl der Schlüssel zum Erfolg.
Die nordische Diät bietet einen praktischen Vorteil: Sie nutzt regionale und saisonale Produkte aus kühleren Klimazonen. Damit ist sie für viele Menschen in Mitteleuropa eine nachhaltige und einfachere Alternative. Die klare Botschaft der Forschung lautet: Je früher man mit einer solchen Ernährung beginnt und je länger man sie durchhält, desto besser sind die Chancen auf ein fittes Gehirn im Alter.
Die Zukunft isst persönlich
Die Forschung geht weg von pauschalen Ratschlägen. Große Projekte untersuchen, warum Menschen unterschiedlich auf dieselben Lebensmittel reagieren. Das Ziel: maßgeschneiderte Ernährungspläne für die Gehirngesundheit, angepasst an Gene und Vorerkrankungen.
Bis es soweit ist, bleibt die Empfehlung klar. Ob mit Oliven oder Rapsöl, mit Tomaten oder Rote Bete – eine Ernährung nach mediterranem oder nordischem Vorbild ist eine der wirksamsten Strategien, um das Gehirn lange gesund zu halten.
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