Mitsubishi Electric: AIM-120-Produktion mit Raytheon
28.04.2026 - 23:36:03 | boerse-global.deMitsubishi Electric schlägt ein neues Kapitel in der Unternehmensgeschichte auf. Der Konzern vertieft durch eine Kooperation mit Raytheon seine Rolle im Verteidigungssektor. An der Börse löst diese Nachricht am Dienstag eine Kursrally aus. Die Aktie springt um knapp 13 Prozent auf 36,70 Euro und markiert damit ein neues Jahreshoch.
Partnerschaft mit Raytheon
Der Konzern führt formelle Gespräche mit Raytheon, einer Tochtergesellschaft von RTX. Ziel ist die gemeinsame Fertigung des Raketentyps AIM-120 AMRAAM. Mitsubishi Electric übernimmt dabei zunächst die Herstellung elektronischer Leiterplatten für das System.
Langfristig strebt das Unternehmen die Endmontage und Inspektion der Luft-Luft-Raketen in Japan an. Das japanische Verteidigungsministerium unterstützt dieses Vorhaben bereits mit entsprechenden Entwicklungsverträgen. Branchenexperten bewerten die Partnerschaft als wichtigen Schritt, um die logistische Versorgung mit Munition innerhalb alliierter Verteidigungssysteme zu sichern.
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Rekordzahlen im Geschäftsjahr
Die Nachricht vom Rüstungsdeal trifft auf ein starkes finanzielles Fundament. Im abgelaufenen Geschäftsjahr steigerte Mitsubishi Electric den Umsatz um sieben Prozent auf 5.894,7 Milliarden Yen. Das ist ein neuer Bestwert für den japanischen Traditionskonzern.
Der operative Gewinn kletterte parallel dazu um elf Prozent auf 433 Milliarden Yen. Unterm Strich blieb ein Nettogewinn von 407,7 Milliarden Yen. Das entspricht einem Plus von 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Aktionäre profitieren von diesem Wachstum durch eine höhere Ausschüttung. Die Dividende für das Gesamtjahr steigt auf 55 Yen je Aktie. Besonders die Sparten Infrastruktur und Fabrikautomation trugen maßgeblich zu diesem Ergebnis bei.
Ausblick auf das neue Geschäftsjahr
Für das kommende Jahr peilt das Management einen weiteren Umsatzanstieg auf 6.200 Milliarden Yen an. Neben der Automatisierungstechnik und Infrastrukturprojekten soll das Verteidigungsgeschäft als wesentlicher Wachstumstreiber fungieren. Die Integration in internationale Lieferketten markiert dabei den Kern der langfristigen Strategie. Ob das Unternehmen die spezialisierte Produktion so schnell wie geplant skalieren kann, bleibt für die kommenden Quartale die zentrale operative Herausforderung.
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