Mit schneller LC/ MS-Analytik im Laboralltag: Agilent 1260 Infinity II LC-System im Detail
16.06.2026 - 07:58:28 | ad-hoc-news.deVerantwortlich: ad hoc news Fachredaktion Neuheiten & Launch. Vor der Veroeffentlichung am 16.06.2026, 07:56 Uhr geprueft. Details im Impressum.
In vielen Analytik-Laboren weltweit gehört das Agilent 1260 Infinity II LC-System inzwischen zur Standardausrüstung, wenn es um robuste Hochleistungsflüssigkeitschromatografie (HPLC) mit hoher Probenkapazität geht. Das modulare System ist Teil der Infinity-II-Familie und adressiert vor allem Routineanwendungen in Pharma, Lebensmittel- und Umweltanalytik, bei denen Zuverlässigkeit und Reproduzierbarkeit wichtiger sind als maximale High-End-Performance. Laut Hersteller erreicht das System standardisierte Flussraten bis 5 ml/min bei bis zu 600 bar Systemdruck und lässt sich mit verschiedenen Autosamplern, Detektoren und Pumpenkonfigurationen kombinieren, um unterschiedliche Laboranforderungen abzudecken. Eine detaillierte Übersicht der verfügbaren Module und Spezifikationen bietet die offizielle Produktseite von Agilent, die die Infinity-II-Plattform als Weiterentwicklung der 1200-Series-Generation positioniert und auf verbesserte Usability, Wartungsfreundlichkeit und Integration in modernste Labordaten-Software verweist. Die offizielle Produktseite von Agilent beschreibt Funktionen, Spezifikationen und typische Konfigurationen des 1260 Infinity II LC-Systems im Detail.
Routine-HPLC im Labor: Ausstattung und Einsatzfelder des 1260 Infinity II LC
Das 1260 Infinity II LC richtet sich nicht primär an Forschung im Grenzbereich der Trennleistung, sondern an Labore mit klar definierten Methoden, hohem Probendurchsatz und standardisierten Workflows. Typische Module sind binäre oder quaternäre Pumpen, ein Autosampler mit Kapazität für mehrere 100 Proben sowie variable UV/Vis- oder DAD-Detektoren, die sich bei Bedarf durch Fluoreszenz- oder Refraktivindexdetektoren ergänzen lassen. Viele Anwender kombinieren das System zudem mit Massenspektrometrie, etwa in Form eines gekoppelten LC/MS-Setups, wenn höhere Selektivität oder niedrigere Nachweisgrenzen gefordert sind, beispielsweise bei der Bestimmung von Spurenkontaminanten in Wasserproben oder der Stabilitätsprüfung pharmazeutischer Wirkstoffe.
Im Praxisbetrieb spielt die Bedienbarkeit eine zentrale Rolle: Frontseitig zugängliche Verschleißteile wie Lampen und Dichtungen lassen sich ohne lange Stillstandszeiten wechseln, statusanzeigende LEDs unterstützen die Fehlerdiagnose, und durch vorgefertigte Methoden-Templates können selbst weniger erfahrene Nutzer schnell reproduzierbare Analysen fahren. Dazu kommt die enge Integration in Agilents eigene Labordaten-Plattform OpenLab CDS sowie in andere gängige Chromatografie-Datensysteme, wodurch Audit-Trails und 21-CFR-Part-11-Konformität für regulierte Branchen wie Pharma ermöglicht werden. Unterm Strich zielt das System auf möglichst geringe Kosten pro Probe, indem es Ausfallzeiten reduziert, Wartungszyklen planbar macht und sich flexibel auf neue Methoden anpassen lässt, ohne die vorhandene Hardware komplett austauschen zu müssen. Fachmedien heben daher vor allem die Kombination aus etabliertem Design und moderner Software-Anbindung hervor, was sich in Testberichten und Anwenderstories widerspiegelt, in denen robuste Performance und die Fähigkeit, bestehende 1200-Methoden relativ einfach zu übertragen, als praktische Vorteile genannt werden. Eine technische Einordnung mit Anwenderfeedback liefert etwa ein Beitrag des Fachportals Labcompare, der die Infinity-II-Reihe als typischen Arbeitsträger für Routine-HPLC beschreibt und sich dabei insbesondere auf standardisierte Qualitätskontroll-Labore konzentriert. Ein Labcompare-Artikel ordnet das Agilent-Portfolio für Routine-HPLC ein und benennt die Infinity-II-Systeme als gängige Wahl in Qualitätssicherungslaboren.
Für Anwender im deutschsprachigen Raum ist relevant, dass das 1260 Infinity II LC über die europäischen Vertriebsstrukturen von Agilent verfügbar ist, typischerweise inklusive Installation, Anwenderschulung und Serviceverträgen durch zertifizierte Techniker. Die Preisgestaltung variiert je nach Konfiguration erheblich: Ein Basissystem für einfache isokratische Trennungen liegt deutlich unter einem voll ausgestatteten Gradientensystem mit hochauflösender Diode-Array-Detektion und automatisierten Probenhandlingsoptionen. Konkrete Listenpreise kommuniziert der Hersteller in der Regel nicht öffentlich, stattdessen werden Angebote projektbezogen erstellt, was bei größeren Laboren mit mehreren Systemen und Wartungsverträgen häufig zu Paketpreisen führt. Für kleinere Laboratorien oder Hochschulen spielen Finanzierungsmöglichkeiten, Leasingangebote und die Kompatibilität mit bereits vorhandenen Säulen und Methoden eine wichtige Rolle, da ein Plattformwechsel immer auch Validierungsaufwand nach sich zieht. In der Praxis wird das 1260 Infinity II LC nicht selten als Ersatz oder Ergänzung für ältere 1100- oder 1200-Systeme eingesetzt, um bestehende Methoden auf eine moderne, supportete Plattform zu migrieren, ohne den Grundcharakter der Trennungen zu verändern.
Ein weiterer Aspekt ist der Trend zu Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz im Labor. Das 1260 Infinity II LC lässt sich in der Regel so konfigurieren, dass geringere Lösungsmittelvolumina und kürzere Laufzeiten möglich werden, etwa durch Einsatz schmalerer Säulen mit kleinerer Partikelgröße oder optimierte Gradientenprofile. Dadurch sinken nicht nur die Kosten für Eluenten, sondern auch die Abfallmengen. Gleichzeitig erfordert die höhere Leistungsdichte eine sorgfältige Temperaturkontrolle und Kolonnenwahl, um reproduzierbare Trennungen zu gewährleisten, gerade wenn Methoden aus älteren Systemen übertragen werden. Viele Labore nutzen diesen Anlass, um ihre Methoden grundlegend zu überprüfen und gegebenenfalls auf UHPLC-fähige Protokolle umzustellen, wofür das 1260 Infinity II LC als Brückentechnologie zwischen klassischer HPLC und hochauflösender UHPLC dienen kann. Ergänzend bietet Agilent ein Portfolio aus Applikationsnoten und Validierungs-Templates an, die spezifische Branchenanforderungen adressieren, von der Bestimmung von Vitaminen in Lebensmitteln bis zur Quantifizierung von Verunreinigungen in pharmazeutischen Wirkstoffen, was den Einstieg in die Plattform insbesondere für Labore ohne große Methodenentwicklungsabteilung erleichtern soll.
Insgesamt positioniert Agilent das 1260 Infinity II LC-System als robuste, vielseitige Lösung im mittleren Leistungs- und Preissegment, die sich sowohl für standardisierte QC-Umgebungen als auch für anwendungsnahe Forschung eignet. Die modulare Bauweise erlaubt spätere Upgrades, etwa den Wechsel von isokratischer zu Gradienten-HPLC oder die Integration zusätzlicher Detektoren, ohne das gesamte System austauschen zu müssen. Für Labore, die auf Herstellerkontinuität setzen und bereits Infrastruktur aus dem Agilent-Ökosystem nutzen, kann diese Plattformstrategie ein maßgebliches Argument sein, zumal sie Service, Ersatzteilversorgung und Softwareintegration aus einer Hand bündelt. Vor diesem Hintergrund ist das 1260 Infinity II LC eines der zentralen Produktangebote von Agilent im Bereich Flüssigchromatografie und trägt dazu bei, die installierte Basis in akademischen und industriellen Laboren zu halten und auszubauen. Einen Einblick, wie wichtig insbesondere die Chromatografie-Sparte für das Gesamtgeschäft ist, geben Unternehmenspräsentationen und Berichte aus der Finanzpresse, die das Segment "Life Sciences & Applied Markets" regelmäßig als wesentlichen Umsatzträger mit stabilen Margen hervorheben, insbesondere in Nordamerika, Europa und Asien. Ein aktueller Bericht von Reuters verweist dabei auf die Rolle von Verbrauchsmaterialien und Serviceleistungen rund um bestehende Instrumentenplattformen wie HPLC-Systeme als wichtigen Treiber wiederkehrender Erlöse. Eine Reuters-Analyse zu Agilent hebt die Bedeutung des Instrumenten- und Servicegeschäfts im Segment Life Sciences & Applied Markets hervor.
Vor diesem Hintergrund ordnet sich das Agilent 1260 Infinity II LC-System als etabliertes Chromatografie-Arbeitspferd im Portfolio des Unternehmens ein, das durch modulare Erweiterbarkeit, Softwareintegration und einen starken Servicefokus gestützt wird. Für Anwenderinnen und Anwender ist entscheidend, dass die Plattform nicht nur aktuelle analytische Anforderungen abdeckt, sondern sich mit vertretbarem Aufwand an zukünftige Methoden und regulatorische Vorgaben anpassen lässt, was sie für viele Laborleiter zu einer mittel- bis langfristigen Investitionsoption macht. Die Aktie von Agilent Technologies Inc. (ISIN US00846U1016) notiert an der New York Stock Exchange in US-Dollar und spiegelt damit auch die Erwartungen des Kapitalmarkts an die Ertragskraft solcher installierten Geräteplattformen wider.
Eckdaten zum Agilent 1260 Infinity II LC
- Produkt: Agilent 1260 Infinity II LC-System
- Hersteller: Agilent Technologies Inc.
- Kategorie: Neuheit/Launch (HPLC-System)
- Markteinfuehrung: Infinity-II-Plattform seit Mitte der 2010er-Jahre, kontinuierlich erweitert
- UVP / Preis: projekt- und konfigurationsabhaengig, individuelle Angebote durch den Hersteller
- Verfuegbarkeit: ueber Agilent-Vertriebsnetz in Europa, Nordamerika und Asien, inklusive Installation und Service
- Zielgruppe: Routine- und QC-Labore, anwendungsnahe Forschung, pharmazeutische und chemische Industrie, Umwelt- und Lebensmittelanalytik
- Besonderheit / USP: modulare HPLC-Plattform mit hoher Probenkapazitaet, guter Methodenkompatibilitaet zu frueheren Agilent-Systemen und enger Integration in Labordaten-Software
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