Cisco Systems Inc., US17275R1023

Mit integrierter Sicherheit und KI-Unterstützung: Cisco Catalyst 9300 Series als Schaltzentrale fürs moderne Campus-Netz

16.06.2026 - 14:04:48 | ad-hoc-news.de

Die Catalyst-9300-Switches von Cisco richten sich an Unternehmen, die ihr Campus- und Zweigstellen-Netzwerk auf Wi-Fi-6/6E, Zero-Trust-Sicherheit und Automatisierung ausrichten wollen. Was die Baureihe technisch bietet, für wen sie gedacht ist – und wie sich das im Konzernkontext einordnet.

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Verantwortlich: ad hoc news Fachredaktion B2B & Profi. Vor der Veröffentlichung am 16.06.2026, 14:02 Uhr geprüft. Details im Impressum.

Mit der Catalyst-9300-Serie adressiert Cisco Unternehmen, die ihr kabelgebundenes Campus- und Zweigstellen-Netz nicht nur auf hohe Portdichte, sondern auch auf Zero-Trust-Sicherheit und Automatisierung ausrichten wollen. Die Baureihe gilt bei Cisco als Core-Plattform der nächsten Generation für Access-Switching und ist für Wi-Fi-6/6E-Umgebungen sowie Software-defined Access ausgelegt. Laut Hersteller sind die Geräte zudem als erste Stackable-Access-Switches für modulare Uplinks mit 25G bereit und unterstützen den Betrieb als Unified-Access-Layer im Zusammenspiel mit Ciscos DNA Center.

Cisco Catalyst 9300 Series: Enterprise-Switching mit Fokus auf Sicherheit und Automatisierung

Die Cisco Catalyst 9300 Series ist eine Familie stapelbarer Enterprise-Switches für Campus- und Zweigstellennetze, die den älteren Catalyst-3850-Access-Layer ablöst und auf Ciscos UADP-ASIC der 2.0-/2.0XL-Generation aufbaut. Die Modelle reichen von Varianten mit 24 oder 48 Gigabit-Ethernet-Ports über Multigigabit-Ausführungen (mGig) bis hin zu PoE+- und UPoE+-Konfigurationen, die sich insbesondere für den Anschluss vieler Access Points, VoIP-Telefone und IoT-Endgeräte eignen. Cisco bewirbt die 9300-Serie als „führende Enterprise Switching-Plattform“ im Portfolio, die in großen Campus-Installationen millionenfach im Feld steht und auf hohe Lebensdauer ausgelegt ist, inklusive redundanter Netzteile und Lüfter.

Eine zentrale Rolle spielt bei den 9300-Switches die Sicherheit: Die Serie unterstützt hardwarebasiertes MACsec-Verschlüsselung auf verschiedenen Uplink-Optionen, Trustworthy-Systems-Funktionen wie Secure Boot und Image-Signierung sowie Segmentation mittels Cisco TrustSec. In Verbindung mit der Software-Defined-Access-Architektur können Unternehmen ihre Zugangsnetze in virtuelle Netzsegmente aufteilen und Richtlinien zentral ausrollen, etwa für Gast-, Mitarbeiter- und IoT-Traffic. Darüber hinaus sind Funktionen zur Identitäts- und Geräteerkennung in das Betriebssystem IOS XE integriert, wodurch sich Profile für Endgeräte automatisiert anwenden lassen.

In Sachen Performance sind die 9300-Switches auf hohe Bandbreiten im Campus ausgelegt: Je nach Modell reicht der Switching-Durchsatz in die mehrere hundert Gigabit pro Sekunde, StackWise-Virtuell- und StackWise-480-Technologie erlaubt das Zusammenschalten von bis zu acht Switches zu einer logischen Einheit mit gemeinsamer Management-IP. Die modularen Uplink-Slots unterstützen unterschiedliche Module, darunter 1G-, 10G- und 25G-SFP-Optionen. Für viele Unternehmen ist außerdem relevant, dass die 9300-Serie mit erweiterten PoE-Budgets daherkommt, sodass sich auch Wi-Fi-6/6E-Access-Points mit hohem Energiebedarf ohne zusätzliche Midspans versorgen lassen.

Softwareseitig setzt Cisco auf das modulare Betriebssystem IOS XE, das sowohl klassische CLI-Konfigurationen als auch API-basierte Automation unterstützt. In Kombination mit Cisco DNA Center können Administratoren Richtlinien zentral definieren, Netzwerktopologie und Mandanten automatisiert ausrollen und mittels Assurance-Funktionen auf Basis von Telemetriedaten Anomalien im Campus erkennen. Ergänzend bindet Cisco zunehmend Analyse- und KI-Funktionen in das Management-Ökosystem ein, um etwa wiederkehrende Probleme im Access-Layer frühzeitig zu identifizieren. Dies zahlt auf eine geringere Mean-Time-to-Repair (MTTR) und mehr Transparenz im Betrieb ein.

Für viele IT-Abteilungen ist zudem relevant, dass Cisco die Catalyst-9300-Serie als „cloud-ready“ positioniert und sowohl On-Premises-Management als auch hybride Betriebsmodelle unterstützt. Lizenzen für Features wie SD-Access, erweitertes Security-Feature-Set oder Telemetrie werden im Abonnementmodell über Cisco-DNA-Subskriptionen bereitgestellt, was planbare Betriebskosten und gleichzeitig regelmäßige Feature-Updates ermöglicht. Unternehmen können so je nach Standort und Anforderung entscheiden, ob sie Basiskonnektivität oder einen erweiterten Funktionsumfang mit Automatisierung und Security nutzen wollen.

Im Ergebnis zielt die Catalyst-9300-Baureihe vor allem auf mittelgroße und große Unternehmen sowie Organisationen mit verteilten Standorten, die einen einheitlichen Access-Layer über Campus und Niederlassungen hinweg etablieren möchten. Für klassische SMB-Umgebungen könnte die Serie hingegen überdimensioniert wirken, hier platziert Cisco andere Produktlinien. Die 9300-Switches bilden gemeinsam mit den höheren Aggregations- und Core-Switches der Catalyst-9000-Familie sowie Routern und Wireless-Lösungen einen integralen Baustein von Ciscos Strategie, das Unternehmensnetzwerk stärker zu segmentieren, abzusichern und gleichzeitig per Software steuerbar zu machen.

Cisco ist mit seiner Netzwerktechnik breit global vertreten und generiert einen erheblichen Teil seines Umsatzes mit Switches und Campus-Lösungen, zu denen auch die Catalyst-9300-Reihe gehört. Die Aktie von Cisco Systems Inc. (US17275R1023) notiert laut aktuellen Handelsdaten an der NASDAQ in New York in US-Dollar; Anleger sollten für konkrete Kurse stets die jeweiligen Börseninformationen heranziehen.

Vertiefen & einordnen

Hintergründe zur Cisco Systems Inc.-Aktie

Wer die Investitionsentscheidungen im Netzwerkbereich an der Börse spiegeln will, findet in der Aktie von Cisco Systems Inc. einen der weltweit größten Anbieter für Enterprise-Netzwerke.

Technische Eckdaten der Cisco Catalyst 9300 Series

  • Produkt: Cisco Catalyst 9300 Series
  • Hersteller: Cisco Systems Inc.
  • Kategorie: B2B/Profi-Netzwerk-Switching
  • Markteinführung: erste Modelle seit rund 2017, laufend erweitert
  • UVP / Preis: je nach Modell und Lizenzumfang typischerweise im mittleren bis hohen vierstelligen US-Dollar-Bereich
  • Verfügbarkeit: über autorisierte Cisco-Partner, Systemhäuser und Distributoren weltweit
  • Zielgruppe: mittlere und große Unternehmen, Konzerne, öffentliche Einrichtungen mit Campus- und Zweigstellennetzen
  • Besonderheit / USP: stapelbare Enterprise-Access-Switches mit Fokus auf Sicherheit, Segmentierung und Automatisierung im Rahmen der Cisco-DNA-Architektur

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Dieser Artikel wurde a.i.-gestützt erstellt und redaktionell geprüft. Produktinformationen ohne Gewähr; Preise und Verfügbarkeit können sich kurzfristig ändern. Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Börsengeschäfte sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden.

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