MiniMax: M2.7 am 12. April veröffentlicht
02.05.2026 - 04:14:01 | boerse-global.deTrotz technologischer Fortschritte kämpft die MiniMax-Aktie mit einem massiven Kursverfall. In den letzten 30 Tagen verlor das Papier rund 34 Prozent an Wert. Nun setzt das Unternehmen auf ein neues Sprachmodell und den ersten Quartalsbericht nach dem Börsengang.
Effizienz durch M2.7
MiniMax hat das Modell M2.7 veröffentlicht. Es nutzt eine Architektur, die hohe Leistung mit niedrigen Betriebskosten kombiniert. Das System umfasst 230 Milliarden Parameter. In internen Tests steigerte das Modell die Arbeitseffizienz um bis zu 30 Prozent.
Parallel dazu sorgt die Veröffentlichung für Diskussionen. Entwickler kritisieren die Lizenzbedingungen als eingeschränkt. MiniMax stellt zwar die Gewichte des Modells bereit, begrenzt aber die kommerzielle Nutzung. Das Modell soll dennoch als kostengünstige Alternative zu US-Systemen dienen.
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Premiere bei den Finanzdaten
Der kommende Q1-Bericht markiert einen wichtigen Meilenstein. Es ist die erste vollständige Offenlegung der Finanzen seit dem Börsengang. Die Messlatte liegt hoch. Im Jahr 2025 steigerte MiniMax den Umsatz um fast 159 Prozent auf 79 Millionen US-Dollar.
Der Bruttogewinn kletterte im gleichen Zeitraum auf über 20 Millionen US-Dollar. CEO Yan Junjie gab zudem bekannt, dass der wiederkehrende Umsatz bereits die Marke von 150 Millionen US-Dollar überschritten hat. Der Vermögensverwalter Baillie Gifford nutzte die jüngste Kursentwicklung für Zukäufe.
Druck durch auslaufende Haltefristen
Aktuell notiert die Aktie bei 78,20 Euro. Das entspricht einem Abschlag von über 40 Prozent zum Jahreshoch im März. Investoren blicken nun auf den 8. Juli 2026. An diesem Tag endet die Haltefrist für Cornerstone-Investoren.
Diese dürfen ihre Aktienpakete ab diesem Datum erstmals am Markt veräußern. Für das Management gelten strengere Regeln. Deren Verkaufsverbot läuft erst am 8. Januar 2027 aus. Bis zur Jahresmitte plant das Unternehmen zudem die Veröffentlichung des Nachfolgemodells M3.
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