Minera Frisco, MXP635581027

Minera Frisco S.A.B. de C.V.-Aktie (MXP635581027): Quartalszahlen, Schuldenabbau und der Blick auf den Goldpreis

24.05.2026 - 07:22:57 | ad-hoc-news.de

Minera Frisco S.A.B. de C.V. hat im April 2026 neue Quartalszahlen vorgelegt und arbeitet weiter am Schuldenabbau. Was bedeuten die jüngsten Entwicklungen für die rohstoffabhängige Minenaktie und wie stark wirkt der Goldpreis auf die Perspektive aus Sicht deutscher Anleger?

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Minera Frisco S.A.B. de C.V. ist ein mexikanischer Gold- und Silberproduzent, der an der Börse Mexiko gelistet ist und dessen Aktie auch für rohstoffaffine Anleger in Deutschland interessant ist. Die Gesellschaft veröffentlicht ihre Finanzberichte auf Basis mexikanischer Rechnungslegung und ist stark von der Entwicklung der Edelmetallpreise abhängig. Jüngst stand das Unternehmen mit neuen Zahlen zum ersten Quartal 2026 und dem fortgesetzten Schuldenabbau im Fokus, wie aus einer Unternehmensmitteilung vom 24.04.2026 hervorgeht, die auf der Investor-Relations-Seite bereitgestellt wurde, laut Minera Frisco Stand 24.05.2026.

In dieser Meldung zum ersten Quartal 2026 berichtete Minera Frisco S.A.B. de C.V. einen leichten Umsatzanstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, während die Profitabilität vor allem von höheren Gold- und Silberpreisen, aber auch von gestiegenen Betriebskosten geprägt war, wie aus den veröffentlichten Zahlen hervorgeht, laut Minera Frisco Stand 24.05.2026. Parallel hob das Management hervor, dass die Nettoverschuldung gegenüber dem entsprechenden Quartal des Vorjahres weiter reduziert werden konnte, was für die Kapitalstruktur und die Zinsbelastung der kommenden Jahre von Bedeutung ist.

Stand: 24.05.2026

Von der Redaktion - spezialisiert auf Aktienberichterstattung.

Auf einen Blick

  • Name: Minera Frisco
  • Sektor/Branche: Bergbau, Edelmetallförderung
  • Sitz/Land: Mexiko-Stadt, Mexiko
  • Kernmärkte: Mexiko, Exportmärkte für Gold und Silber
  • Wichtige Umsatztreiber: Gold- und Silberproduktion, Metallpreise, Nebenprodukte wie Blei und Zink
  • Heimatbörse/Handelsplatz: Bolsa Mexicana de Valores (Ticker: MFRISCOA-1)
  • Handelswährung: Mexikanischer Peso (MXN)

Minera Frisco S.A.B. de C.V.: Kerngeschäftsmodell

Minera Frisco S.A.B. de C.V. betreibt mehrere Minen in Mexiko und konzentriert sich auf die Exploration, Förderung und Verarbeitung von Edelmetallen, vor allem Gold und Silber. Das Geschäftsmodell ist klassisch rohstofforientiert: Der Konzern investiert in Lagerstätten, fördert Erz, verarbeitet es in eigenen Anlagen und verkauft die gewonnenen Metalle am Weltmarkt. Zusätzliche Erlöse entstehen aus der Produktion von Nebenmetallen wie Blei, Zink und Kupfer, die je nach Lagerstätte in unterschiedlicher Intensität anfallen.

Die Gesellschaft ist Teil eines größeren mexikanischen Unternehmensverbunds und profitiert von der vor Ort vorhandenen Infrastruktur sowie von langjähriger Erfahrung im Bergbaugeschäft. Im Fokus stehen mittel- bis langfristig eine möglichst stabile Produktion, eine Verbesserung der Kostenposition je Unze und der Ausbau der Reserven durch Explorationsprogramme. Diese Kombination soll es ermöglichen, über den Rohstoffzyklus hinweg Cashflows zu generieren und Investitionen in bestehende sowie neue Projekte zu finanzieren.

Ein wesentlicher Bestandteil des Geschäftsmodells ist das Management der operativen Risiken, die im Bergbau naturgemäß ausgeprägt sind. Dazu gehören geologische Unsicherheiten, Schwankungen bei Erzgehalten, technische Herausforderungen im Betrieb, Energieversorgung, Wasserverfügbarkeit sowie Sicherheits- und Umweltauflagen. Minera Frisco S.A.B. de C.V. verweist in seinen Berichten auf laufende Maßnahmen, um Effizienz und Sicherheit in den Minen kontinuierlich zu verbessern, wie aus den Unternehmensinformationen in den jüngsten Quartals- und Jahresberichten hervorgeht, laut Minera Frisco Stand 24.05.2026.

Darüber hinaus ist die Kapitalstruktur ein entscheidender Hebel im Geschäftsmodell. In früheren Jahren hatte Minera Frisco S.A.B. de C.V. eine vergleichsweise hohe Verschuldung aufgebaut, was bei fallenden Metallpreisen der Profitabilität geschadet hatte. In den jüngsten Berichtsperioden verfolgt das Management die Strategie, Schulden gezielt zurückzuführen, um Zinskosten zu reduzieren und die finanzielle Flexibilität zu erhöhen. Diese Ausrichtung wurde auch im Rahmen der Veröffentlichungen zum ersten Quartal 2026 bekräftigt, in denen der Rückgang der Nettoverschuldung gegenüber dem Vorjahr hervorgehoben wurde, wie aus den Investor-Relations-Unterlagen hervorgeht, laut Minera Frisco Stand 24.05.2026.

Das Kerngeschäftsmodell ist damit stark zyklisch und hängt von weltweiten Trends bei Edelmetallen ab, gleichzeitig versucht die Gesellschaft, durch Kostenkontrolle, Schuldenabbau und operative Verbesserungen ihren Handlungsspielraum zu steigern. Für Anleger bedeutet das, dass betriebliche Kennzahlen wie Fördermengen je Mine, All-in Sustaining Costs und Investitionsvolumen eng mit der Entwicklung der Bilanz und der Ergebnissituation verknüpft sind.

Wichtigste Umsatz- und Produkttreiber von Minera Frisco S.A.B. de C.V.

Der mit Abstand wichtigste Umsatztreiber von Minera Frisco S.A.B. de C.V. ist die Goldproduktion. Nach Angaben aus dem Jahresbericht 2024, der im März 2025 veröffentlicht wurde, stammt ein wesentlicher Teil des Umsatzes aus dem Verkauf von Goldbarren und Goldkonzentraten, die in den Minen des Unternehmens gewonnen und in eigenen oder fremden Anlagen weiterverarbeitet werden, laut Minera Frisco Stand 24.05.2026. Die verkauften Mengen und der erzielte Durchschnittspreis pro Unze Gold haben einen direkten Einfluss auf Erlöse und Marge.

Silber ist der zweite zentrale Treiber und spielt vor allem in Lagerstätten mit polymetallischem Charakter eine wichtige Rolle. In diesen Projekten generiert Minera Frisco S.A.B. de C.V. neben Gold auch Silber und teilweise Blei, Zink und Kupfer, wobei die Einnahmen aus diesen Nebenprodukten die Kostensituation je Unze Gold oder Silber verbessern können. Die Bedeutung der Nebenmetalle schwankt je nach Jahr und Abbauprofil der jeweiligen Lagerstätten, wie aus den Segmentangaben der Gesellschaft hervorgeht, laut Minera Frisco Stand 24.05.2026.

Neben den Fördermengen bestimmen die internationalen Metallpreise den Umsatz. Der Goldpreis hatte sich im Jahr 2024 gegenüber 2023 deutlich fester gezeigt, was im Zusammenspiel mit Effizienzprogrammen zur Ergebnisverbesserung beitrug, während hohe Energie- und Verbrauchsmaterialkosten gegenläufig wirkten, wie aus dem Jahresbericht 2024 hervorgeht, der im März 2025 publiziert wurde, laut Minera Frisco Stand 24.05.2026. Für das erste Quartal 2026 berichtet das Unternehmen, dass höhere durchschnittliche Gold- und Silberpreise als im Vorjahresquartal zu einem leichten Umsatzplus beigetragen haben.

Ein weiterer Treiber ist die Kostenstruktur. All-in Sustaining Costs, also die gesamten laufenden Kosten pro förderter Unze einschließlich Instandhaltungsinvestitionen, sind im Bergbau ein entscheidender Indikator für die Wettbewerbsfähigkeit. Minera Frisco S.A.B. de C.V. arbeitet nach eigenen Angaben daran, diese Kennzahl durch Prozessoptimierungen und gezieltes Kostenmanagement zu senken, wie in den qualitativen Erläuterungen des Jahresberichts 2024, veröffentlicht im März 2025, hervorgehoben wird, laut Minera Frisco Stand 24.05.2026. Eine niedrigere Kostenbasis erhöht die Widerstandsfähigkeit gegenüber fallenden Metallpreisen und kann in Phasen hoher Preise zu einem überproportionalen Ergebnisanstieg führen.

Schließlich beeinflussen Investitionen in Exploration und Minenentwicklung die künftigen Umsatzperspektiven. Minera Frisco S.A.B. de C.V. weist in ihren Berichten auf laufende Projekte hin, mit denen bestehende Lagerstätten verlängert und neue Ressourcen erschlossen werden sollen. Diese Investitionen belasten kurzfristig den Cashflow, entscheiden aber langfristig darüber, ob das Produktionsprofil stabil bleibt oder wächst. Die finanzielle Kapazität für solche Projekte hängt wiederum eng mit der Entwicklung der Nettoverschuldung und der Fähigkeit zur Mittelgenerierung aus dem operativen Geschäft zusammen, wie die Kommentare des Managements zu Investitions- und Finanzierungsstrategie im Jahresbericht 2024 verdeutlichen, laut Minera Frisco Stand 24.05.2026.

Jüngste Quartalszahlen und Schuldenentwicklung im Fokus

Die jüngste Veröffentlichung zu den Ergebnissen des ersten Quartals 2026, datiert auf den 24.04.2026, liefert einen aktuellen Einblick in die Geschäftsentwicklung von Minera Frisco S.A.B. de C.V. im laufenden Jahr. In der Mitteilung berichtet das Unternehmen von einem moderaten Umsatzanstieg im Vergleich zum ersten Quartal 2025, der vor allem auf höhere durchschnittliche Gold- und Silberpreise zurückgeführt wird, während die Fördermengen in einzelnen Minen leicht schwankten, wie aus der Darstellung der Produktion je Standort hervorgeht, laut Minera Frisco Stand 24.05.2026.

Beim Ergebnis hebt das Management hervor, dass die operative Profitabilität durch die Kombination aus höheren Metallpreisen und Kostensteigerungen geprägt war. Energiekosten, Löhne und bestimmte Verbrauchsmaterialien lagen über dem Vorjahresniveau, was den positiven Preiseffekt teilweise kompensierte, wie aus den Kommentaren zum operativen Ergebnis im Bericht zum ersten Quartal 2026 hervorgeht, laut Minera Frisco Stand 24.05.2026. Unter dem Strich erzielte Minera Frisco S.A.B. de C.V. nach Unternehmensangaben dennoch ein positives Nettoergebnis, das leicht über dem Vorjahresquartal lag.

Besonderes Augenmerk legt die Gesellschaft auf den Schuldenabbau. In den Erläuterungen zum ersten Quartal 2026 wird ausgeführt, dass die Nettoverschuldung gegenüber dem Stichtag des Vorjahresquartals erneut reduziert werden konnte. Im Jahresbericht 2024, veröffentlicht im März 2025, hatte Minera Frisco S.A.B. de C.V. bereits betont, dass die Verringerung der Finanzverbindlichkeiten eine zentrale Priorität sei, um die Zinsbelastung zu senken und die Bilanz zu stärken, laut Minera Frisco Stand 24.05.2026. Dieser Kurs wurde auch 2026 fortgesetzt.

Für Anleger ist die Entwicklung von Schulden und Zinsaufwand ein wichtiger Indikator, da die Kombination aus Rohstoffpreisrisiko und Verschuldung die Schwankungsanfälligkeit der Ergebnisse erhöht. Ein geringerer Schuldenstand kann in Zeiten niedriger Metallpreise dazu beitragen, finanzielle Engpässe zu vermeiden, während in Hochpreisphasen mehr Mittel für Investitionen oder mögliche Ausschüttungen zur Verfügung stehen. In den aktuellen Unterlagen betont Minera Frisco S.A.B. de C.V., dass man weiterhin diszipliniert investieren und die Finanzstruktur im Blick behalten wolle, wie die Formulierungen im Quartalsbericht zum ersten Quartal 2026 zeigen, laut Minera Frisco Stand 24.05.2026.

Auch zur Kapazitätsauslastung und zu laufenden Projekten finden sich Hinweise in den aktuellen Dokumenten. So wird erläutert, dass in einigen Minen weitere Effizienzmaßnahmen umgesetzt werden und dass Investitionen in Wartung und Modernisierung geplant sind, um die produktive Lebensdauer der Anlagen zu verlängern. Diese Projekte sollen dazu beitragen, die All-in Sustaining Costs schrittweise zu stabilisieren oder zu senken, insbesondere in Standorten mit höherem Kostenprofil, wie den Ausführungen zum Investitionsprogramm im Bericht zum ersten Quartal 2026 zu entnehmen ist, laut Minera Frisco Stand 24.05.2026.

Goldpreis, Silberpreis und externe Rahmenbedingungen

Die Ergebnisse von Minera Frisco S.A.B. de C.V. sind stark an die internationale Entwicklung der Edelmetallpreise gekoppelt. Gold fungiert global als Absicherungsinstrument gegen Inflation und geopolitische Risiken, und die Preisbewegungen beeinflussen unmittelbar die Erlöse des Unternehmens. Im Jahr 2024 und im frühen Jahr 2025 bewegte sich der Goldpreis zeitweise auf erhöhtem Niveau, was vielen Produzenten Rückenwind verschaffte, wie aus Marktanalysen von Rohstoffhäusern und Finanzmedien hervorgeht, etwa laut Reuters Stand 15.04.2025.

Für die ersten Monate 2026 zeigen Preisdaten, dass der Goldpreis in US-Dollar zwar Schwankungen unterlag, sich aber insgesamt auf einem im historischen Vergleich erhöhten Niveau bewegt. Das kommt Produzenten wie Minera Frisco S.A.B. de C.V. grundsätzlich entgegen, sofern die Kostenbasis nicht überproportional steigt. Silber, das sowohl als Edelmetall als auch als Industriemetall eingesetzt wird, verzeichnete im gleichen Zeitraum ebenfalls Bewegungen, die mit der Nachfrage aus Industrie und Investmentbereich korrelieren, wie Rohstoffkommentare in der Fachpresse betonen, etwa laut Bloomberg Stand 10.04.2026.

Neben den Metallpreisen spielen Wechselkurse eine Rolle. Minera Frisco S.A.B. de C.V. erzielt seine Umsätze im Wesentlichen in US-Dollar, während ein Teil der Kosten in mexikanischem Peso anfällt. Schwankungen des Peso gegenüber dem Dollar beeinflussen daher die Wettbewerbsfähigkeit und die ausgewiesenen Ergebnisse in lokaler Währung. Ein schwächerer Peso kann sich positiv auf die Margen auswirken, während ein stärkerer Peso gegenteilige Effekte hat, was in den Erläuterungen zu Währungsrisiken im Jahresbericht 2024, veröffentlicht im März 2025, beschrieben wird, laut Minera Frisco Stand 24.05.2026.

Regulatorische Rahmenbedingungen im mexikanischen Bergbau bilden einen weiteren Faktor. Änderungen bei Förderabgaben, Umweltauflagen oder Genehmigungsprozessen können die Kostenstruktur und den Zeitplan für Projekte beeinflussen. In den vergangenen Jahren wurde in Mexiko wiederholt über Anpassungen bei Abgaben und Regulierung diskutiert, was von der Branche aufmerksam verfolgt wird, wie Berichte in der nationalen Wirtschaftspresse zeigen, etwa laut El Financiero Stand 05.03.2025. Minera Frisco S.A.B. de C.V. weist in seinen Jahresberichten darauf hin, dass regulatorische Änderungen ein wesentliches Risiko für das Geschäft darstellten.

Hinzu kommen ESG-Aspekte, also Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen. Internationale Investoren achten zunehmend auf Nachhaltigkeitskriterien, und Bergbauunternehmen stehen in der Pflicht, Emissionen, Wasserverbrauch und Auswirkungen auf lokale Gemeinschaften zu adressieren. Minera Frisco S.A.B. de C.V. geht in seinen Berichten auf Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltbilanz und der Arbeitssicherheit ein, etwa durch Investitionen in Wasseraufbereitung, Abfallmanagement und Sicherheitsprogramme für Mitarbeiter, wie aus den ESG-Abschnitten des Jahresberichts 2024 hervorgeht, der im März 2025 veröffentlicht wurde, laut Minera Frisco Stand 24.05.2026.

Relevanz von Minera Frisco S.A.B. de C.V. für deutsche Anleger

Für Anleger in Deutschland ist Minera Frisco S.A.B. de C.V. vor allem als rohstofforientierte Beimischung interessant, die von Trends am Edelmetallmarkt profitieren kann. Zwar ist das Unternehmen in Mexiko beheimatet und an der dortigen Börse gelistet, doch über internationale Handelsplattformen und außerbörsliche Handelspartner ist die Aktie auch in Europa zugänglich. Deutsche Anleger können damit indirekt an der mexikanischen Gold- und Silberförderung teilhaben, wobei der Zugang über spezialisierte Broker und Handelsplätze erfolgt, wie aus Produktinformationen verschiedener Banken und Plattformen hervorgeht, etwa laut Börse Frankfurt Stand 12.03.2025.

Der Bezug zur deutschen Investmentlandschaft ergibt sich vor allem über die Rolle von Gold und Silber in Portfolios. Viele Privatanleger in Deutschland nutzen Edelmetalle zur Diversifikation oder als Inflationsschutz. Die Investition in einen Produzenten wie Minera Frisco S.A.B. de C.V. unterscheidet sich jedoch deutlich vom direkten Kauf physischer Metalle oder von börsengehandelten Produkten auf den Goldpreis. Die Aktie reflektiert neben dem Metallpreis auch die operativen und finanziellen Risiken des Unternehmens, einschließlich Produktionsschwankungen, Kostenentwicklung, Verschuldung und länderspezifischer Faktoren.

In Phasen steigender Edelmetallpreise können Produzentenaktien eine stärkere Hebelwirkung aufweisen als der jeweilige Metallpreis selbst, da höhere Erlöse bei stabilen Kosten zu überproportionalen Gewinnsteigerungen führen können. Umgekehrt fallen die Ergebnisse bei sinkenden Preisen häufig deutlicher als der reine Metallpreisanstieg oder -rückgang vermuten lassen würde. Dieser Hebeleffekt macht Titel wie Minera Frisco S.A.B. de C.V. für risikobewusste Anleger potenziell interessant, erhöht aber zugleich die Volatilität, wie historische Kursverläufe von Minengesellschaften im Vergleich zu Goldindizes zeigen, etwa laut Morningstar Stand 18.02.2025.

Zudem sollten Anleger aus der Eurozone Wechselkursrisiken berücksichtigen. Die Aktie von Minera Frisco S.A.B. de C.V. wird in mexikanischem Peso gehandelt, während viele deutsche Anleger in Euro denken und bilanzieren. Veränderungen im Wechselkurs zwischen Peso und Euro können daher die Rendite in Heimatwährung positiv oder negativ beeinflussen, unabhängig von der operativen Entwicklung des Unternehmens. Dieses Währungsrisiko ist ein zusätzlicher Faktor, der bei der Einordnung der Aktie in das eigene Portfolio berücksichtigt werden sollte.

Risiken und offene Fragen bei Minera Frisco S.A.B. de C.V.

Wie bei vielen Bergbauwerten ist auch bei Minera Frisco S.A.B. de C.V. das Risikoprofil ausgeprägt. Der wichtigste Risikofaktor sind die Metallpreise. Ein deutlicher Rückgang bei Gold und Silber würde die Erlöse direkt belasten und könnte Projekte mit höheren Kostenprofil in Frage stellen. In den Risikohinweisen des Jahresberichts 2024, veröffentlicht im März 2025, betont das Unternehmen, dass die Profitabilität maßgeblich vom Preisniveau der geförderten Metalle abhängt und dass starke Preisrückgänge zu einer Neubewertung von Reserven und Ressourcen führen können, laut Minera Frisco Stand 24.05.2026.

Ein zweites wesentliches Risiko liegt in der operativen Umsetzung. Unvorhergesehene Ereignisse wie technische Störungen, geologische Überraschungen, Wasserknappheit oder sicherheitsrelevante Zwischenfälle können die Produktion beeinträchtigen oder zu vorübergehenden Minenschließungen führen. Kostenüberschreitungen bei Projekten oder verzögerte Inbetriebnahmen neuer Anlagen können die erwarteten Cashflows verschieben. Minera Frisco S.A.B. de C.V. beschreibt in seinen Berichten Maßnahmen, um diese Risiken zu begrenzen, etwa durch präzisere Exploration, regelmäßige Wartung, Sicherheitsprogramme und Notfallpläne, verdeutlicht im Jahresbericht 2024, laut Minera Frisco Stand 24.05.2026.

Die Verschuldung bleibt ein weiterer Punkt, den Anleger im Blick behalten. Zwar arbeitet das Unternehmen derzeit an einem Abbau der Nettoverschuldung, doch ein Teil der Verbindlichkeiten ist weiterhin vorhanden. In Kombination mit einem zyklischen Geschäftsmodell kann dies dazu führen, dass die Gesellschaft in Tiefphasen des Marktes weniger Spielraum für Investitionen oder Ausschüttungen hat. Das Management verweist zwar auf eine vorsichtige Finanzpolitik, aber die tatsächliche Belastbarkeit dieser Strategie zeigt sich meist erst bei stärkerem Gegenwind am Rohstoffmarkt.

Regulatorische und ESG-bezogene Risiken, insbesondere im Hinblick auf Umweltauflagen, soziale Akzeptanz von Projekten und Governance-Standards, können sich ebenfalls auf die Bewertung auswirken. Investoren, die verstärkt Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigen, verfolgen die Offenlegung zu Emissionen, Wasser- und Flächenverbrauch und Arbeitsbedingungen. Für Unternehmen wie Minera Frisco S.A.B. de C.V. wird es zunehmend wichtig, in diesen Bereichen transparent zu berichten und Verbesserungen aufzuzeigen, um den Zugang zu Kapitalmärkten zu sichern und mögliche Reputationsrisiken zu begrenzen.

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Fazit

Minera Frisco S.A.B. de C.V. bleibt ein klassischer, rohstoffabhängiger Edelmetallproduzent, dessen Ergebnisentwicklung vor allem von Gold- und Silberpreisen sowie von der eigenen Kosten- und Schuldenstruktur bestimmt wird. Die jüngsten Zahlen zum ersten Quartal 2026 zeigen, dass der Konzern von höheren Metallpreisen profitieren konnte und seinen Schuldenabbau weiter vorantreibt, während Kostensteigerungen einen Teil des Rückenwinds kompensieren. Für deutsche Anleger, die nach einer spekulativen Ergänzung im Bereich Goldminen suchen, bietet die Aktie die Möglichkeit, an der Entwicklung mexikanischer Lagerstätten teilzuhaben, allerdings zu einem Preis erhöhter Volatilität und eines komplexen Risikoprofils. Wie stark Minera Frisco S.A.B. de C.V. langfristig von der aktuellen Strategie und von der globalen Edelmetallnachfrage profitieren kann, hängt maßgeblich von der konsequenten Umsetzung der Effizienzprogramme und der weiteren Entwicklung von Gold- und Silberpreisen ab.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Aktien sind volatile Finanzinstrumente. Dieser Artikel wurde dank AI Unterstützung so ausführlich und informativ erstellt

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