Mikrozensus, Fokus

Mikrozensus 2026 startet mit Fokus auf Wohnsituation

26.01.2026 - 16:15:12

Die repräsentative Bevölkerungsbefragung untersucht Eigentümerquoten, Mietbelastung und energetischen Zustand von Wohnungen. Die Ergebnisse sind Grundlage für Wohnungspolitik und Marktanalysen.

Der Mikrozensus 2026 hat bundesweit begonnen. Rund ein Prozent der Bevölkerung gibt in der repräsentativen Befragung Auskunft über Lebens- und Arbeitsbedingungen. Ein Schwerpunkt liegt diesmal auf dem Thema Wohnen.

Die sogenannte „kleine Volkszählung“ liefert seit 1957 zentrale Daten für politische und wirtschaftliche Entscheidungen. In diesem Jahr werden die Bewohner von etwa 370.000 zufällig ausgewählten Haushalten befragt. Die Teilnahme ist für die meisten Angaben gesetzlich verpflichtet, um verlässliche Ergebnisse zu gewährleisten.

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Wohnen im Detail: Was die Statistik erfragt

Alle vier Jahre nimmt der Mikrozensus die Wohnverhältnisse genauer unter die Lupe. 2026 stehen diese Fragen im Fokus:
* Eigentümerquote und Wohnfläche
* Mietbelastung der Haushalte
* Heizungsart und energetischer Zustand der Gebäude
* Barrierefreiheit von Wohnungen

Diese Daten sind für die Politik unverzichtbar. Sie bilden die Grundlage für die Beurteilung des Wohnungsmarktes und für Förderprogramme. Vor dem Hintergrund angespannter Mieten in Großstädten wie Berlin oder München warten Experten gespannt auf die neuen Erkenntnisse.

So läuft die Befragung ab

Die ausgewählten Haushalte werden von den Statistischen Landesämtern schriftlich kontaktiert. Die Auskunft kann online, telefonisch oder persönlich durch einen Erhebungsbeauftragten gegeben werden.

Der Mikrozensus funktioniert als rotierendes Panel: Ein Haushalt kann bis zu viermal innerhalb weniger Jahre befragt werden. So lassen sich nicht nur Momentaufnahmen, sondern auch Entwicklungen analysieren. Der Datenschutz hat höchste Priorität – persönliche Angaben werden strikt von den inhaltlichen Antworten getrennt und anonymisiert.

Wozu dienen die Daten?

Die Ergebnisse sind eine zentrale Planungsgrundlage. Sie zeigen, welche Bevölkerungsgruppen besonders von hohen Wohnkosten betroffen sind und wo neuer Wohnraum gebraucht wird. Die Daten fließen in Debatten um Mietpreisbremse, Wohngeld und sozialen Wohnungsbau ein.

Auch die Immobilienwirtschaft nutzt die anonymisierten Daten für Marktanalysen. Erkenntnisse über Sanierungsraten oder Heizungssysteme sind entscheidend für Investitionsentscheidungen.

Wann liegen die Ergebnisse vor?

Die Erhebung dauert das ganze Jahr 2026 an. Erste Ergebnisse werden voraussichtlich 2027 veröffentlicht. Die detaillierten Daten zum Wohnen werden dann zeigen, wie sich die Wohnverhältnisse in Deutschland in den vergangenen vier Jahren tatsächlich entwickelt haben.

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