Microvision Aktie: 23 Prozent Minus trotz Margensprung
14.05.2026 - 19:32:59 | boerse-global.deMicrovision liefert zum Jahresauftakt 2026 ein widersprüchliches Bild. Während die Bruttomargen nach Zukäufen deutlich steigen, bricht der Aktienkurs im Tageshandel um mehr als 23 Prozent ein. Anleger reagieren empfindlich auf die Umsatzlücke, obwohl das Management den Einstieg in den Drohnenmarkt forciert.
Margenplus durch Technologie-Zukäufe
Die Bruttomarge kletterte im ersten Quartal auf 39 Prozent. Ein Jahr zuvor lag dieser Wert noch bei sieben Prozent. Dieser Sprung resultiert aus der Integration übernommener Technologien von Luminar und Scantinel Photonics.
Microvision verbuchte dennoch einen Nettoverlust von 25,3 Millionen US-Dollar. Das entspricht 0,08 US-Dollar je Aktie. Damit schnitt das Unternehmen beim Ergebnis je Aktie etwas besser ab, als Analysten im Vorfeld erwartet hatten.
Der Umsatz stieg um die Hälfte auf 0,9 Millionen US-Dollar. Rund drei Viertel dieser Erlöse stammen bereits aus Sensoren der Luminar-Transaktion. Dennoch verfehlte dieser Wert die Prognosen einiger Marktbeobachter.
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Strategiewechsel und Stellenabbau
Parallel dazu baut der Vorstand die Belegschaft um 15 Prozent ab. Diese Maßnahme soll die Kosten senken und die Entwicklung effizienter gestalten. Microvision setzt nun verstärkt auf die Strategie „Lidar 2.0“.
Ein neuer Fokus liegt dabei auf dem Drohnenmarkt. Eine Kooperation mit dem Partner Avular soll integrierte Lidar-Systeme für Fluggeräte ermöglichen. Hinzu kommt die Konzentration auf Anwendungen in der Sicherheitstechnik und im Verteidigungssektor.
Die Börse quittiert die Zahlen mit hoher Volatilität. Aktuell notiert das Papier bei 0,51 Euro. Damit nähert sich der Kurs dem Jahrestief von 0,46 Euro an. Seit Jahresbeginn hat die Aktie bereits rund ein Drittel an Wert verloren.
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Ausblick auf die zweite Jahreshälfte
Für das Gesamtjahr 2026 peilt Microvision einen Umsatz zwischen 10 und 15 Millionen US-Dollar an. Ein Großteil dieser Summe soll erst in der zweiten Jahreshälfte fließen. Dann erreichen neue Produkte wie der MOVIA S Sensor den Serienstatus.
Der jährliche Mittelabfluss soll auf etwa 60 Millionen US-Dollar sinken. Das Management begründet diese Anpassung mit den erwarteten Einsparungen durch den Stellenabbau. Das Unternehmen verfügte zum Quartalsende über liquide Mittel von gut 46 Millionen US-Dollar.
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