Microvast, Aktie

Microvast Aktie: Iveco-Partnerschaft vertieft

09.04.2026 - 05:49:29 | boerse-global.de

Der Batteriehersteller Microvast intensiviert die Zusammenarbeit mit Iveco für schwere E-Nutzfahrzeuge in Europa, nachdem das Unternehmen 2025 einen Umsatzrekord erzielte und die Verluste deutlich senken konnte.

Microvast Aktie: Iveco-Partnerschaft vertieft - Foto: über boerse-global.de

Microvast und die Iveco Group schalten bei der Elektrifizierung schwerer Nutzfahrzeuge in den nächsten Gang. Die langjährige Zusammenarbeit geht in Europa nun in eine Phase, in der Hochleistungslösungen für ganze Flotten im Mittelpunkt stehen. Damit reagiert das Unternehmen auf die steigende Nachfrage im EMEA-Markt, während sich frühere Verzögerungen bei Fahrzeugplattformen allmählich auflösen.

Operative Fortschritte und Rekordumsatz

Die Kooperation, die bereits seit 2017 besteht, umfasst mittlerweile mehrere Batteriegenerationen. Aktuell liegt der Fokus auf den MV-I Gen 2-Batteriepacks, die in Elektro-Bussen und schweren Lkw der S-eWay-Serie zum Einsatz kommen. Ziel der nächsten Entwicklungsstufe ist es, die Effizienz dieser Systeme weiter zu steigern, um den Anforderungen europäischer Flottenbetreiber gerecht zu werden.

Operativ blickt Microvast auf ein Rekordjahr 2025 zurück. Der Umsatz stieg um 12,6 Prozent auf 427,5 Millionen US-Dollar, während der Nettoverlust massiv von 195,5 Millionen auf 29,2 Millionen US-Dollar reduziert wurde. Auf bereinigter Basis gelang dem Batteriespezialisten mit einem Gewinn von 13 Millionen US-Dollar sogar der Sprung in die Gewinnzone. Dennoch spiegelt der Aktienkurs diese Entwicklung bisher kaum wider: Seit Jahresbeginn verlor der Titel über 44 Prozent an Wert und notiert mit 1,34 Euro weit unter seinem 52-Wochen-Hoch von 5,46 Euro.

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Ausbau der Kapazitäten

Ein zentraler Baustein für das laufende Jahr ist der Hochlauf der Fabrikerweiterung in Huzhou. Die Reinräume und Versorgungseinrichtungen sind fertiggestellt, sodass die Serienproduktion im Laufe des Jahres 2026 starten soll. Diese Expansion ist notwendig, um die wachsende Nachfrage nach in Europa montierten Batterielösungen bedienen zu können.

Parallel dazu meldet das Unternehmen Fortschritte bei der Feststoffbatterie-Technologie. Prototypen mit mehreren Schichten haben in Tests bereits eine hohe Zyklenfestigkeit und Spannungsstabilität bewiesen. Diese technologischen Meilensteine könnten langfristig die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber klassischen Lithium-Ionen-Systemen stärken.

Im Mai richten sich die Blicke der Anleger auf den Quartalsbericht für das erste Quartal 2026. Dabei wird entscheidend sein, wie schnell die Produktion in Huzhou skaliert werden kann und wie hoch das Auftragsvolumen aus dem europäischen Sektor für schwere Nutzfahrzeuge tatsächlich ausfällt.

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