Microvast, Millionen

Microvast: 14,6 Millionen Nettoverlust im Q1

15.05.2026 - 03:18:38 | boerse-global.de

Microvast verzeichnet im ersten Quartal 2026 einen massiven Umsatzeinbruch und steigende Verluste. Die Aktie fällt auf ein neues Jahrestief.

Microvast: 14,6 Millionen Nettoverlust im Q1 - Foto: über boerse-global.de
Microvast: 14,6 Millionen Nettoverlust im Q1 - Foto: über boerse-global.de

Microvast kämpft mit einem massiven Umsatzrückgang. Der Batteriespezialist für Nutzfahrzeuge verfehlte im ersten Quartal 2026 die Markterwartungen deutlich. Anleger reagierten nervös und schickten die Aktie auf Talfahrt.

Der Umsatz brach im Vergleich zum Vorjahr um 48 Prozent ein. Übrig blieben lediglich 60,6 Millionen US-Dollar. Das Liefervolumen halbierte sich nahezu. Es sank im Jahresvergleich auf 274 Megawattstunden.

Margen unter Druck

Parallel dazu verschlechterte sich die Profitabilität. Die Bruttomarge sank auf 31,6 Prozent. Während das Unternehmen auf dem Papier einen GAAP-Gewinn auswies, lag der bereinigte Nettoverlust bei 14,6 Millionen Dollar.

Das operative Ergebnis (EBITDA) drehte ebenfalls ins Negative. Nach einem deutlichen Plus im Vorjahr meldete Microvast nun ein Minus von 5,5 Millionen Dollar.

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Fokus auf Kapazitätsausbau

Konzernchef Wu wertet die schwachen Zahlen als vorübergehend. Das Unternehmen setzt auf den Ausbau der Fabrik in Huzhou. Dort läuft aktuell die Testproduktion für neue LFP-Batterien an.

Noch im laufenden Jahr soll die Serienfertigung starten. Microvast plant eine zusätzliche Kapazität von bis zu zwei Gigawattstunden. Indes entwickelt das Team eine neue Batteriezelle für US-Schulbusse.

Europa bleibt der wichtigste Absatzmarkt für den Konzern. Im ersten Quartal stammten 71 Prozent der Erlöse aus dieser Region.

Finanzierungslücken und Short-Interesse

Die Zukunft des Werks in Clarksville bleibt ungewiss. Für den Betrieb benötigt Microvast frisches Kapital. Ohne zusätzliche Finanzierung steht der Standort in Tennessee auf der Kippe.

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Derweil lastet der hohe Verkaufsdruck auf dem Kurs. Das Papier verlor innerhalb einer Woche rund 28 Prozent an Wert. Mit einem Short-Interesse von über elf Prozent wetten viele Marktteilnehmer weiterhin auf fallende Notierungen.

Am 12. Mai markierte die Aktie mit 1,20 Euro ein neues Jahrestief. Ohne eine gesicherte Finanzierung für Clarksville dürfte die Volatilität hoch bleiben.

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