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Microsofts Auto SR: KI-Upscaling für Intel und AMD

18.01.2026 - 01:00:12

Microsofts KI-Spiel-Booster Auto Super Resolution verliert seine Exklusivität. Die Technologie, bisher nur auf Qualcomm-Laptops verfügbar, wird nun für die neuesten Intel- und AMD-Prozessoren freigeschaltet. Damit wird KI-gestütztes Gaming zum Mainstream-Feature unter Windows 11.

Diese strategische Öffnung verwandelt Auto SR von einer Nischenfunktion in eine plattformweite Fähigkeit. Sie verspricht Millionen PC-Spielern flüssigere Bildraten und schärfere Grafiken. Die Auslieferung erfolgt per Windows-Update für neue Geräte mit ausreichend starker Neural Processing Unit (NPU). Das festigt den NPU als unverzichtbaren Baustein für die nächste PC-Generation.

Auto Super Resolution startete als Vorzeigefunktion für Microsofts Copilot+ PC-Initiative. Exklusiv lief sie auf Geräten mit Qualcomms Snapdragon X Elite und X Plus. Die Technik nutzt die NPU, um ein KI-Modell laufen zu lassen, das Spielauflösungen in Echtzeit hochskaliert. Spiele rendern intern in einer niedrigeren, schnelleren Auflösung, während dem Nutzer ein detailliertes Hochauflösungsbild präsentiert wird.

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Die anfängliche Exklusivität war an die leistungsstarken NPUs in den Snapdragon-Chips gebunden. Sie erfüllten als erste Microsofts strenge Vorgabe von über 40 Billionen Operationen pro Sekunde (TOPS) für KI-Berechnungen auf dem Gerät. Dass das mächtige Feature irgendwann das breitere x86-Ökosystem erreichen würde, war lange erwartet. Jetzt ist dieser Zeitpunkt gekommen.

Intel und AMD ziehen mit leistungsstarken NPUs nach

Die Türöffner für diese Expansion sind die neuesten Prozessorfamilien von Intel und AMD. Intels Core Ultra 200V „Lunar Lake“-Serie wird explizit als x86-Plattform für die nächste Generation von Copilot+-Erlebnissen beworben. Die Chips integrieren eine NPU der vierten Generation, die für anhaltende KI-Workloads wie Auto SR ausgelegt ist.

Auch AMDs Ryzen AI 300 „Strix Point“-Prozessoren punkten mit robuster NPU-Leistung von 50 TOPS – und übertreffen damit die Copilot+-Anforderung klar. Microsoft kündigte bereits eine öffentliche Vorschau von Auto SR für das AMD-betriebene Handheld ROG Ally X für Anfang 2026 an. Das zeigt: Die Technologie erobert auch neue Geräteformen.

Systemweite Lösung statt Spiele-Patches

Der große Unterschied zu Konkurrenztechnologien wie NVIDIAs DLSS oder AMDs eigenem FSR: Auto SR ist eine Betriebssystem-Lösung. Sie muss nicht von Spielentwicklern titelweise integriert werden. Stattdessen kann sie auf eine breite Palette bestehender DirectX 11- und DirectX 12-Spiele angewendet werden – ohne jedes Zutun der Entwickler.

Nutzer können das Feature für viele Spiele manuell in den Windows-Einstellungen aktivieren. Durch die Abstimmung von CPU, GPU und NPU verbessert Auto SR die Bildrate bei vielen Singleplayer-Titeln mit minimaler Latenz. Die Öffnung für Intel und AMD bedeutet: Eine riesige Bibliothek an PC-Spielen profitiert von diesem Performance-Schub.

Strategischer Schachzug für das Windows-Ökosystem

Diese Expansion ist ein strategischer Paukenschlag für Microsoft. Sie verwandelt den „KI-PC“ von einem an ARM-Hardware gebundenen Konzept in einen breiten Plattformstandard. Indem Microsoft den Zugang zu Features wie Auto SR demokratisiert, treibt es die gesamte PC-Branche an, leistungsstarke NPUs zu verbauen.

On-Device-KI wird so zum Kernprinzip des Windows-Ökosystems. Analysten sehen darin einen Beschleuniger für den Übergang zu KI-nativen Anwendungen. Es festigt die Relevanz des PCs in einer zunehmend von KI getriebenen Welt. Für Nutzer markiert dieser Schritt den Moment, in dem KI-gestütztes Gaming vom Novum zum erwarteten Standard wird.

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