Microsoft, Sicherheits-Updates

Microsoft verteilt kritische Sicherheits-Updates für Windows 10

12.03.2026 - 04:09:28 | boerse-global.de

Microsoft stellt einen essenziellen Sicherheits-Patch für Windows 10 bereit, nachdem der Standard-Support endete. Privatnutzer und Unternehmen müssen sich für Updates anmelden, wobei die Kosten für Firmen stark steigen.

Microsoft verteilt kritische Sicherheits-Updates für Windows 10 - Foto: über boerse-global.de
Microsoft verteilt kritische Sicherheits-Updates für Windows 10 - Foto: über boerse-global.de

Microsoft versorgt Millionen alter Rechner mit einem neuen Sicherheits-Patch. Das Update ist überlebenswichtig für Systeme, die noch nicht auf Windows 11 gewechselt sind.

Am 10. März 2026 rollte der Tech-Konzert das Update KB5078885 aus. Es ist der fÜnfte Sicherheits-Patch seit dem offiziellen Ende des Mainstream-Supports für Windows 10 im Oktober 2025. Das Programm Extended Security Updates (ESU) dient als Brückenlösung. Es schützt aktive, aber veraltete Geräte vor neuen digitalen Bedrohungen.

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Was das März-Update leistet

Der Patch, Teil des monatlichen „Patch Tuesday“, bringt gezielte Reparaturen. Die wichtigste Änderung: Er ersetzt ablaufende Secure Boot-Zertifikate aus dem Jahr 2011. Würden diese nicht erneuert, könnten Rechner beim Startvorgang keine bösartige Software mehr blockieren – ein enormes Sicherheitsrisiko.

Zudem behebt das Update Fehler in der Dateiversionsverwaltung (File History) und im Windows System Image Manager. Auch Grafik-Prozesse erhalten Korrekturen. Verfügbar ist das Update über Windows Update oder als Offline-Installer für Administratoren.

So kommen Nutzer an die Updates

Seit dem 14. Oktober 2025 gibt es keinen Standard-Support mehr. Wer weiterhin Patches erhalten will, muss sich explizit für das ESU-Programm anmelden. Für Privatnutzer gibt es drei Wege:
1. Eine einmalige Gebühr von 30 Euro zahlen.
2. 1.000 Microsoft Rewards-Punkte einlösen.
3. Die PC-Einstellungen mit einem Microsoft-Konto synchronisieren – dann sind die Updates im ersten Jahr kostenlos.

In der Europäischen Wirtschaftszone (EWR) hat Microsoft die Cloud-Synchronisierung als Voraussetzung gestrichen. Nutzer hier erhalten das erste Jahr der Sicherheits-Updates komplett kostenfrei. Voraussetzung ist in jedem Fall Windows 10 Version 22H2 und ein aktives Microsoft-Administratorkonto.

Unternehmen zahlen deutlich mehr

Für Firmen gestaltet sich der Übergang teurer und komplexer. Sie können die Verbraucher-Optionen nicht nutzen und müssen Lizenzen über das Microsoft Volume Licensing Program erwerben. Die Kosten liegen im ersten Jahr bei 61 US-Dollar pro Gerät und verdoppeln sich in jedem der maximal drei Folgejahre. Dieses Preismodell soll Firmen gezielt zu Hardware-Upgrades drängen.

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Ausnahmen gelten für Cloud-Nutzer: Virtuelle Maschinen auf Windows 365, Azure Virtual Desktop oder Azure VMware Solution erhalten die Updates kostenlos. Für spezielle Enterprise-Editionen wie den Long-Term Servicing Branch (LTSB) 2016 wird im zweiten Quartal 2026 ein separates Verlängerungsprogramm angeboten. Dessen Support endet erst im Oktober 2026.

Sicherheitsdruck und Compliance-Risiken

Das Update unterstreicht die gravierenden Risiken, ein nicht mehr unterstütztes Betriebssystem zu betreiben. Ungepatchte Sicherheitslücken häufen sich schnell an und erhöhen die Gefahr von Ransomware-Angriffen und Datenlecks.

Für Unternehmen ist die Einhaltung von Compliance-Standards wie ISO 27001 ein weiterer Druckfaktor. Diese Vorschriften verlangen den Einsatz aktiv gewarteter Software. Cybersicherheitsexperten warnen: Firmen, die ihre Windows-10-Rechner nicht im ESU-Programm anmelden, riskieren sofortige Compliance-Verstöße. Das Programm sei eine temporäre Lösung, aber kein Dauerzustand.

Die Uhr tickt für den Umstieg

Privatnutzer erhalten die monatlichen Sicherheits-Updates bis spätestens zum 13. Oktober 2026. Unternehmen können zwar bis zu drei Jahre zukaufen, doch die explodierenden Kosten machen dies für die meisten IT-Budgets unattraktiv.

IT-Berater raten dringend, die verbleibende Zeit für Hardware-Erneuerungen zu nutzen. Windows 11 stellt strikte Hardware-Anforderungen, darunter moderne Prozessoren und ein Trusted Platform Module (TPM). Viele alte Rechner sind daher gar nicht upgrade-fähig. Die erweiterten Sicherheits-Updates verschaffen eine Atempause – das langfristige Ziel bleibt aber der vollständige Abschied vom veralteten Betriebssystem.

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