Microsoft, Partner

Microsoft und Partner liefern umfangreiche Windows-Updates

23.02.2026 - 02:31:12 | boerse-global.de

Microsoft verteilt optionale Windows-Updates mit neuen Funktionen, während Intel und AMD leistungssteigernde Treiber für mehr Performance und Stabilität bereitstellen.

Microsoft und seine Hardware-Partner haben den Februar 2026 mit einer umfangreichen Update-Welle für Windows 11 abgeschlossen. Nutzer erhalten neue Funktionen, kritische Fehlerbehebungen und leistungssteigernde Treiber von Intel und AMD. Die Updates der vergangenen Woche verbessern den Komfort des Betriebssystems und bringen neue Möglichkeiten für Gamer.

Im Zentrum steht ein optionales Windows-Update mit Netzwerk-Speedtest in der Taskleiste. Intel revolutioniert zudem das Gaming auf älteren Grafikkarten. AMD liefert optimierte Chipsatz-Treiber für mehr Stabilität. Parallel testet Microsoft in Insider-Kanälen bereits die nächste große Windows-Version.

Optionales Update bringt Speedtest und neue Emojis

Microsoft hat das optionale Preview-Update KB5077241 ausgespielt. Es bietet einen Vorgeschmack auf Funktionen, die bald für alle Nutzer kommen. Das Highlight: Ein integrierter Netzwerk-Speedtest in der Taskleiste. Nutzer können so ihre Internetgeschwindigkeit direkt prüfen – ohne externe Websites oder Apps.

Das Update führt außerdem den Emoji-16.0-Standard ein. Für IT-Profis ist die Integration von Sysmon als optionale Systemkomponente bedeutsam. Das Tool ermöglicht eine tiefgehende Überwachung der Systemaktivität zur Bedrohungserkennung. Der Datei-Explorer zeigt zudem eine „Alle extrahieren“-Option für mehr Archivtypen an.

Diese Komfort-Verbesserungen folgen auf das monatliche Sicherheitsupdate vom 10. Februar (KB5077181). Es behebt Sicherheitslücken und kritische Fehler, darunter Performance-Probleme bei Spielen und Schwarzbildschirme – insbesondere bei Systemen mit Nvidia-Grafikkarten nach den Januar-Updates.

Intel: Gaming-Revolution für alle Arc-Grafikkarten

Intel hat mit einem neuen Grafiktreiber (Version 32.0.101.8509) für Aufsehen gesorgt. Die XeSS-3-Multi-Frame-Generation-Technologie steht nun für die gesamte Intel-Arc-Produktpalette zur Verfügung. Das ist ein großer Schritt: Die KI-gestützte Leistungssteigerung war zuvor neueren Modellen vorbehalten.

Jetzt profitieren auch ältere Arc-A-Series-GPUs und integrierte Arc-Grafiken in Core-Ultra-Prozessoren. Die Technologie generiert KI-Bilder zwischen herkömmlich gerenderten Frames. Das kann die Bildwiederholrate mehr als verdoppeln. Hochfrequentes Gaming wird so auch auf Einsteiger-Hardware zugänglicher.

Tests zeigen beeindruckende Leistungssteigerungen in AAA-Titeln selbst bei der 2022 erschienenen Arc A770. Intel verschafft sich damit einen Vorteil gegenüber Wettbewerbern, deren ähnliche Technologien oft nur für neueste Grafikkarten gelten. Die softwarebasierte Aufrüstung verlängert die Lebensdauer bestehender Hardware erheblich.

AMD optimiert Chipsatz-Treiber für Windows 11

AMD hat neue Ryzen-Chipsatz-Treiber veröffentlicht. Sie sind für die neuesten Windows-11-Versionen optimiert, inklusive der kommenden Version 25H2. Chipsatz-Treiber sind grundlegende Softwarekomponenten. Sie gewährleisten die korrekte Kommunikation zwischen CPU und anderen Mainboard-Komponenten.

Das Update behebt mehrere Fehler und optimiert die Nutzererfahrung auf AMD-Systemen. Solche Treiber-Updates sind weniger spektakulär, aber entscheidend für Systemstabilität und Performance. Sie lösen Konflikte und stellen sicher, dass die Hardware mit neuesten Betriebssystem-Updates optimal läuft.

Bereits Anfang Februar veröffentlichte AMD den Grafiktreiber Adrenalin Edition 26.2.1. Er bringt Unterstützung für neue Spiele wie Nioh 3 und behebt bekannte Probleme – darunter grafische Fehler in einigen Titeln und Abstürze bei aktiviertem Raytracing auf bestimmten Radeon-Grafikkarten.

Ausblick: Microsoft testet bereits nächste Windows-Generation

Die konzentrierte Update-Phase unterstreicht die komplexe Vernetzung im PC-Ökosystem. Auf die Sicherheitsupdates vom Februar folgten nun optionale Features und Leistungsverbesserungen. Die Aktivität im Windows-Insider-Programm gibt Hinweise auf die nächsten Schritte.

Am 20. Februar veröffentlichte Microsoft neue Builds für die Canary-, Dev- und Beta-Kanäle. Hier entwickelt das Unternehmen die nächste Hauptversion von Windows, vorläufig als Version 25H2 bezeichnet. Diese Preview-Builds testen Plattformänderungen und neue Funktionen für künftige Releases.

Für den durchschnittlichen Windows-11-Nutzer lautet die Empfehlung: Updates prüfen. Die Sicherheitsupdates installieren sich automatisch. Das optionale Update KB5077241 muss manuell über Windows Update gestartet werden.

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Nutzer mit Intel-Arc-Grafik oder AMD-Ryzen-Systemen sollten die neuesten Treiber installieren – für mehr Performance und Stabilität.

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