Microsoft Teams: Störende Toolbar lässt sich bald ausblenden
08.02.2026 - 13:39:12Microsoft reagiert auf einen der größten Nutzerärgernisse in Teams und führt eine automatisch versteckte Meeting-Leiste ein. Das Update soll im März 2026 für Windows und Mac erscheinen und Nutzern mehr Kontrolle über ihren Bildschirmplatz geben.
Mehr Platz für Inhalte und Teilnehmer
Die ständig sichtbare Leiste mit Steuerelementen für Kamera, Mikrofon und Chat blockiert seit Jahren die Sicht – besonders bei Präsentationen oder auf kleinen Bildschirmen. Sie verdeckt oft geteilte Inhalte oder Untertitel. Ab März können Nutzer diese Leiste in den Einstellungen dauerhaft auf „automatisch ausblenden“ stellen.
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Ist die Funktion aktiviert, verschwindet die Toolbar, sobald sie nicht gebraucht wird. Für einen unverstellten Blick auf Teilnehmer und Präsentationsinhalte. Ein Mauszeiger am unteren Bildschirmrand oder die Tab-Taste holen die Steuerleiste kurz zurück. Die Einstellung gilt dauerhaft für alle zukünftigen Besprechungen.
Aufholjagd gegenüber der Konkurrenz
Mit dem automatischen Ausblenden zieht Microsoft mit Wettbewerbern gleich, setzt aber auf eigene Akzente. Zoom bietet eine ähnliche „Hide Floating Meeting Controls“-Option seit Jahren, die von Power-Usern geschätzt wird. Google Meet entschied sich 2021 hingegen für eine feste Leiste – eine umstrittene Entscheidung.
Microsofts Update ist Teil einer Reihe von Interface-Verbesserungen. Analysten sehen darin eine Strategie, die tägliche Nutzererfahrung zu verfeinern. In einer Ära des hybriden Arbeitens können selbst kleine Störfaktoren die Zufriedenheit erheblich mindern.
Weitere Neuerungen stehen bevor
Neben der versteckbaren Toolbar kündigt der Microsoft 365 Roadmap weitere Features für das erste Quartal 2026 an:
- Tenant-Branded Reactions: Unternehmen können bald eigene Reaktions-Icons hochladen, um ihre Markenidentität in internen Calls zu stärken.
- Enhanced Profile Cards: Eine neue „People Skills“-Funktion in Profilkarten zeigt Kollegen direkt in Teams an, über welche Expertise ein Nutzer verfügt. Grundlage sind Daten aus dem Microsoft Graph.
Die Vereinfachung der Oberfläche gewinnt an Bedeutung, während Microsoft mehr KI-Funktionen via Copilot integriert. Ein aufgeräumter Bildschirm schafft Platz für dynamische Inhalte und intelligente Zusammenfassungen, die zum Standard moderner Meetings werden.


