Microsoft, Teams

Microsoft Teams KI-Agenten lernen aus Dokumenten

01.01.2026 - 19:32:12

Microsofts KI-Assistenten in Teams können seit Jahresbeginn erstmals auch auf Dateien in Team-Ordnern zugreifen, um Informationen zu synthetisieren und Projektarbeit zu unterstützen.

KI-Assistenten in Teams werden jetzt zu echten Projektexperten. Seit Jahresbeginn können sie erstmals auch auf Dokumente in den Team-Ordnern zugreifen.

Damit adressiert Microsoft eine zentrale Forderung von Unternehmen. Bisher waren die Channel Agents vor allem auf den Chat-Verlauf beschränkt. Jetzt können sie Informationen aus Word-Dateien, PDFs und Excel-Tabellen synthetisieren, die im SharePoint-Ordner des Channels liegen. Aus einfachen Gesprächszusammenfassern werden so robuste Projektassistenten.

Wie die neue Dokumenten-Intelligenz funktioniert

Der Kern des Updates ist die tiefere Integration in die SharePoint-Architektur. Die KI greift nur auf Dateien zu, für die der fragende Nutzer auch die Berechtigung hat. Das sichert die Einhaltung von Compliance-Richtlinien.

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Konkret bedeutet das neue Fähigkeiten:
* Dokumenten-Synthese: Auf Fragen wie „Welche Meilensteine stehen im Projektplan?“ liefert der Agent die Antwort direkt aus der Datei – ohne dass Nutzer diese öffnen müssen.
* Querverweise: Die KI korreliert Informationen aus Chats mit strukturierten Dokumenteninhalten.
* Quellennachweis: Jede Antwort enthält Zitate, die zur Originaldatei zurückführen.

Rollout und Ausblick auf 2026

Die Funktion war bereits Ende 2025 in der Testphase und ist seit dem 1. Januar 2026 allgemein verfügbar. Parallel rollt Microsoft weitere Neuerungen aus, darunter verbesserte Benachrichtigungen und eine erweiterte Copilot-Integration.

Das Ziel ist klar: Kontextwechsel reduzieren. Nutzer sollen seltener zwischen Apps springen müssen, um Informationen zu finden. Für Projektleiter bedeutet das weniger administrative Arbeit bei Standardanfragen.

Strategische Bedeutung für Unternehmen

Mit diesem Schritt reift das Konzept der KI-Agenten in Microsoft 365 deutlich. Analysten sehen darin einen wichtigen Schritt hin zu autonomen KI-Teamkollegen. Jeder Teams-Channel wird so zu einer durchsuchbaren, interaktiven Wissensdatenbank.

Die Entwicklung passt in den Trend zu „Agentic AI“, der 2026 die Unternehmens-IT prägen soll. Im Gegensatz zu passiven Chatbots nutzen diese Agenten den spezifischen Datenkontext ihrer Umgebung für aktive Workflow-Unterstützung.

Langfristig plant Microsoft sogar Integrationen mit Drittanbieter-Tools. Über das Model Context Protocol (MCP) könnten Channel Agents künftig nicht nur Dateien lesen, sondern auch Tasks in Jira oder GitHub aktualisieren.

Unternehmen sollten jetzt ihre SharePoint-Berechtigungen überprüfen. Nur so stellen sie sicher, dass die KI-Agenten auf die richtigen Daten zugreifen können. Mit der weiteren Verbreitung dürften diese intelligenten Helfer zur festen Größe in der täglichen Teamarbeit werden.

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