Microsoft, Teams

Microsoft Teams: Firmenlogos werden bald zum Meeting-Reaktion

30.01.2026 - 19:06:12

Microsoft erweitert Teams ab März 2026 um personalisierte Reaktions-Icons, um die Corporate Identity in Videokonferenzen zu stärken und das Tool zum anpassbaren Hub für die hybride Arbeit zu machen.

Microsoft stattet sein Kollaborationstool Teams mit einer neuen Branding-Funktion aus. Ab März 2026 können Unternehmen eigene, maßgeschneiderte Reaktions-Icons in Videokonferenzen nutzen. Das soll die Corporate Identity im digitalen Arbeitsalltag verankern.

Die geplante Funktion ermöglicht es IT-Administratoren, individuelle Sets von Symbolen hochzuladen. Diese können das Firmenlogo, interne Mottos oder Themen spezieller Events widerspiegeln. Statt des standardmäßigen Daumen-hoch-Icons könnte dann etwa das Unternehmenslogo für Zustimmung stehen.

Für Microsoft ist das ein weiterer Schritt, Teams vom reinen Kommunikationstool zum zentralen, anpassbaren Hub für die hybride Arbeitswelt zu machen. „Diese Entwicklung zielt darauf ab, Meetings einheitlicher und markenkonformer zu gestalten“, heißt es aus Redmond.

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Mehr als nur Emojis: Branding in Echtzeit

Die maßgeschneiderten Reaktionen bieten eine neue Möglichkeit, die Markenidentität zu stärken – sowohl in internen Besprechungen als auch bei Kundenterminen. Besonders bei großen virtuellen Events wie Townhalls könnte dies wertvoll sein. Konsistentes Branding ist hier entscheidend, um eine einheitliche Unternehmensbotschaft zu vermitteln.

Die Funktion baut auf bestehenden Anpassungsmöglichkeiten auf. Bereits jetzt können Organisationen eigene Emojis und GIFs für Chats hochladen. Die Ausweitung auf Live-Reaktionen in Meetings stellt jedoch eine dynamischere und sichtbarere Anwendung dar.

Doch was bedeutet das für den Meeting-Alltag? Die Idee: Ein einheitliches Set von Reaktionen kann den Ton der Interaktionen subtil lenken und das Gemeinschaftsgefühl unter Mitarbeitern stärken – unabhängig von ihrem Standort.

Geplanter Start im Frühjahr 2026

Laut dem Microsoft 365-Roadmap befindet sich die Funktion aktuell in Entwicklung. Die allgemeine Verfügbarkeit ist für März 2026 geplant. Sobald sie live geht, können Administratoren die Assets verwalten; für alle Meeting-Teilnehmer innerhalb des Mandanten sind sie dann sofort nutzbar.

Die Einführung folgt der Microsoft-Strategie, Administratoren robuste Kontrollmöglichkeiten über die Teams-Umgebung zu geben. Ähnlich wie bei benutzerdefinierten Chat-Emojis wird es wohl Governance-Tools für die Verwaltung der neuen Assets geben.

Branded Reactions sind nur eine von mehreren für 2026 angekündigten Neuerungen. Microsoft treibt auch die Integration KI-gestützter Features via Copilot voran und arbeitet an verbesserter Sicherheit sowie einer optimierten Nutzererfahrung.

Im Wettbewerb um die beste Anpassbarkeit

Mit dem Fokus auf tiefere Customization reagiert Microsoft auch auf den Wettbewerb. Konkurrenten wie Slack und Google Chat bieten seit Langem ähnliche Möglichkeiten für eigene Emojis. Indem Microsoft dieses Konzept auf Live-Meeting-Reaktionen ausweitet und den Fokus explizit auf Corporate Branding legt, will es Teams für seine Enterprise-Kunden differenzieren.

Die Betonung der Markenidentität in einem Kommunikationstool spiegelt den Wandel des digitalen Arbeitsplatzes wider. Da immer mehr Interaktionen online stattfinden, suchen Unternehmen nach neuen Wegen, ihre einzigartige Kultur auszudrücken. Diese Funktion adressiert genau diesen Bedarf.

Die Ankündigung ist Teil eines größeren Trends: Erst kürzlich stellte Microsoft Lizenzänderungen ab April 2026 vor, die erweiterte Funktionen – etwa für Webinare – in die Kernlizenz von Teams integrieren.

Ausblick: Die personalisierte digitale Arbeitswelt

Die Einführung der branded reactions dürfte insbesondere bei Marketing- und Internal-Comms-Abteilungen auf Interesse stoßen. Sie suchen nach Wegen, die Markenpräsenz im digitalen Workspace zu stärken.

Da sich hybride Arbeitsmodelle etablieren, werden Features immer wichtiger, die virtuelle Interaktion und Unternehmenskultur verbinden. Microsoft wird voraussichtlich weiter an personalisierten und KI-gestützten Fähigkeiten für Teams feilen. Zukünftige Updates dürften noch tiefere Integrationen in das Microsoft-365-Ökosystem und mehr Tools für eine sichere, engagierende digitale Umgebung bringen.

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