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Microsoft Planner: KI-Upgrade und neue Sicherheitsfunktionen

26.01.2026 - 23:09:12

Microsoft modernisiert seine Task-Management-Software Microsoft Planner grundlegend. Bis Mitte Februar 2026 rollt der Konzern ein umfangreiches Update aus, das KI-gesteuerte Produktivität, verbesserte Team-Kollaboration und erweiterte Sicherheitskontrollen in den Mittelpunkt stellt.

Das Herzstück des Updates ist die tiefere Integration von Microsoft 365 Copilot. Die KI-Funktionen, bisher oft Premium-Inhalten vorbehalten, werden nun für alle lizenzierten Nutzer in Planner verfügbar. Teams können so mithilfe der KI Aufgaben erstellen, aktualisieren, Statusberichte abrufen und Projektpläne direkt in Microsoft Teams-Kanälen generieren.

Ein weiterer großer Wandel betrifft die Teamkommunikation. Das veraltete Kommentarsystem wird durch eine moderne „Task-Chat“-Funktion ersetzt. Diese unterstützt Rich-Text-Formatierung und gezielte Erwähnungen, sodass Benachrichtigungen nur die relevanten Teammitglieder erreichen. Das soll die Flut irrelevanter Alarme reduzieren und die Effizienz steigern.

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Für wiederkehrende Projekte führt Microsoft zudem benutzerdefinierte Vorlagen ein. Unternehmen können so standardisierte Planlayouts erstellen und wiederverwenden, was Setup-Zeit spart und für konsistente Abläufe über verschiedene Teams hinweg sorgt.

Granulare Sicherheit für sensible Aufgaben

Angesichts steigender Anforderungen an den Datenschutz erhält Planner entscheidende Sicherheits-Upgrades. Kernstück ist die Möglichkeit, Microsoft Purview Sensitivity Labels direkt auf einzelne Aufgaben anzuwenden. Dies ermöglicht es Organisationen, Richtlinien zur Verhinderung von Datenverlust auf granularer Ebene durchzusetzen.

Konkret können Aktionen wie das Kopieren, Exportieren oder Drucken sensibler Aufgabeninhalte blockiert werden. Dieser Schutz bleibt auch dann bestehen, wenn die Aufgabe innerhalb von Microsoft Teams betrachtet wird. Die Maßnahme spiegelt den breiteren Trend wider, Governance und Sicherheit in Cloud-Diensten zu stärken – ein Grund, warum Enterprise-Lizenzen wie M365 E5 Security stark nachgefragt werden.

Fokussierteres Erlebnis durch Konsolidierung

Um eine klarere und modernere Benutzeroberfläche zu schaffen, stellt Microsoft mehrere ältere Funktionen ein. Die Integration mit iCalendar-Feeds, über die Aufgaben in Anwendungen wie Outlook erschienen, wird eingestellt. Auch Planner-Komponenten in Microsoft Loop-Seiten werden durch aktuelle Task-Listen-Komponenten ersetzt.

Ebenfalls entfallen das Whiteboard-Tab in Premium-Plänen und die Integration mit Viva Goals. Bestehende Whiteboard-Inhalte bleiben in der eigenständigen Whiteboard-App zugänglich, die direkte Verknüpfung für die Umwandlung von Notizen in Aufgaben innerhalb von Planner entfällt jedoch. Diese Konsolidierung zielt darauf ab, Planner enger mit den Kern-Tools von Microsoft 365, insbesondere Microsoft Teams als zentralem Hub für Teamarbeit, zu verzahnen.

Strategische Ausrichtung und Ausblick

Das Update unterstreicht die strategische Positionierung von Planner als leistungsstarkes, teamzentriertes Task-Management-Tool – und nicht als Konkurrent zu komplexen Enterprise-Projektmanagement-Suiten. Die duale Fokussierung auf KI-getriebene Effizienz und robuste Datengovernance spiegelt die sich wandelnden Anforderungen des modernen digitalen Arbeitsplatzes wider.

Die Ausrollung soll bis Mitte Februar 2026 abgeschlossen sein. Die Weichen sind damit für noch tiefere KI-Integrationen gestellt. In Zukunft könnte Planner sich zu einem proaktiveren, intelligenteren Projekt-Assistenten entwickeln, der Routineaufgaben zunehmend automatisiert. Für die Millionen Teams im Microsoft-Ökosystem markiert das Update 2026 einen deutlichen Schritt zu mehr Zusammenarbeit, Intelligenz und Sicherheit.

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