Microsoft Outlook: Bug legt Drag-and-Drop in Favoriten lahm
16.01.2026 - 16:13:12Ein schwerwiegender Fehler in Microsofts neuem Outlook für Windows blockiert seit Tagen eine zentrale Organisationsfunktion. Nutzer können E-Mails nicht mehr per Drag-and-Drop in ihre favorisierten Ordner verschieben – ein massiver Produktivitätseinbruch für viele Unternehmen.
Kernfunktion für geteilte Postfächer ausgefallen
Der Fehler trat laut zahlreichen Nutzerberichten ab dem 14. Januar auf und betrifft vor allem geteilte Postfächer, die für Teamarbeit in Bereichen wie Support, Vertrieb oder Buchhaltung essenziell sind. Die Favoriten-Leiste, die den schnellen Zugriff auf häufig genutzte Ordner ermöglichen soll, ist damit für ihren Hauptzweck unbrauchbar.
Nutzer müssen stattdessen mühsam durch die gesamte Ordnerstruktur navigieren. „Eine Routineaufgabe wird so zur frustierenden Hürde“, kommentiert ein Nutzer im offiziellen Microsoft-Forum. Besonders heikel: Der Bug verschärft ein bereits bekanntes Problem mit der Beschriftung favorisierter Ordner aus geteilten Postfächern, die seit Anfang Januar nur noch generisch angezeigt werden.
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Microsoft bestätigt Problem – noch keine Lösung in Sicht
Microsoft-Mitarbeiter haben die Meldungen in Community-Foren zwar bestätigt, einen offiziellen Störungsbericht oder einen Zeitplan für eine Fehlerbehebung gibt es bislang aber nicht. Das Unternehmen rät betroffenen Nutzern zunächst, ihre Outlook-Version auf dem neuesten Stand zu halten.
Persistiert das Problem, sollten Nutzer direkt über Hilfe > Feedback in der Anwendung berichten. Für IT-Administratoren, deren gesamte Belegschaft betroffen ist, empfiehlt Microsoft die Erstellung eines Tickets im Admin-Center, um die Priorität des Problems zu erhöhen.
Alter Ärger in neuem Gewand
Der aktuelle Vorfall ist nur der jüngste in einer Reihe von Frustrationen mit dem neuen Outlook. Seit dem Rollout der modernen, webbasierten Version beklagen Nutzer den Verlust gewohnter Workflows. Schon länger fehlt etwa die Möglichkeit, E-Mails per Drag-and-Drop direkt auf den Desktop zu ziehen, um sie als Datei zu speichern.
Diese anhaltenden Probleme mit Kernfunktionen stellen eine zentrale Schwachstelle in Microsofts Strategie dar. Die Umstellung auf die neue Plattform soll zwar Modernität bringen, gefährdet aber die Akzeptanz, wenn etablierte und effiziente Arbeitsabläufe wegbrechen oder – wie jetzt – unzuverlässig werden. Für viele Unternehmen ist eine stabile E-Mail-Kommunikation schlichtweg systemkritisch.
Bis ein Fix bereitsteht, bleibt Nutzern nur der umständliche manuelle Weg. Die Geschwindigkeit, mit der Microsoft diesen fundamentalen Bug behebt, wird ein wichtiges Signal für die Zuverlässigkeit seines Flaggschiffs unter den Productivity-Tools sein.
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