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Microsoft Office 2024: Einmal kaufen statt mieten – aber ohne KI

31.01.2026 - 22:02:12

Microsofts Office 2024 bietet eine einmalig kaufbare Alternative zum Abonnement, schließt jedoch KI-Features wie Copilot und Cloud-Dienste aus. Die Suite richtet sich an Nutzer, die Stabilität vor Innovation stellen.

Microsoft hält an der Einmalkauf-Option für seine Bürosoftware fest und bietet mit Office 2024 eine Alternative zum Abo-Modell. Doch der Verzicht auf das Cloud-Abo hat seinen Preis: Nutzer erhalten keine KI-Assistenten wie Copilot und verpassen ständige Innovationen.

Ein Klassiker in einer Abo-Welt

Während die Tech-Branche fast vollständig auf wiederkehrende Abo-Einnahmen setzt, geht Microsoft mit Office 2024 einen Sonderweg. Seit dem 1. Oktober 2024 ist die Suite mit einer perpetuellen Lizenz erhältlich. Nutzer zahlen einmalig und können die Kern-Apps wie Word, Excel und PowerPoint dauerhaft nutzen. Das Modell spricht besonders Unternehmen an, die auf stabile, unveränderliche Software-Umgebungen angewiesen sind – etwa in regulierten Branchen oder an Arbeitsplätzen ohne ständige Internetverbindung.

Für Privatanwender kostet die Home-Version 150 Euro. Die Home & Business-Edition inklusive Outlook und gewerblicher Nutzungsrechte liegt bei 250 Euro. Nach der einmaligen Aktivierung laufen die Programme komplett offline. Für Firmenkunden bietet Microsoft zudem Office LTSC 2024 an, eine Version für Volumenlizenzen mit langfristigem Support.

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Die KI-Lücke wird zum Graben

Die entscheidende Einschränkung betrifft Künstliche Intelligenz. Office 2024 enthält zwar Leistungsverbesserungen und neue Funktionen, doch der cloud-basierte KI-Assistent Copilot bleibt Abonnenten von Microsoft 365 vorbehalten. Während Abo-Kunden von stetig wachsenden KI-Fähigkeiten, Echtzeit-Zusammenarbeit und einem Terabyte Cloud-Speicher pro Nutzer profitieren, müssen Käufer der Einmalkauf-Version auf diese Innovationen verzichten.

Die KI in Office 2024 beschränkt sich auf grundlegende, offline funktionierende Hilfsfunktionen. Microsofts Strategie ist klar: Das lukrativere Abo-Modell mit stetigem Einkommensstrom wird forciert. Office 2024 ist das Zugeständnis an eine Nische – doch die Schere zwischen den Modellen geht immer weiter auf.

Was die neue Version wirklich bringt

Trotz der KI-Bremse bietet Office 2024 handfeste Neuerungen. Excel punktet mit deutlich besserer Performance beim gleichzeitigen Bearbeiten mehrerer Arbeitsmappen und erhält 14 neue Text- und Array-Funktionen. Die IMAGE-Funktion erlaubt es, Bilder direkt in Zellen einzufügen.

PowerPoint wird multimedialer: Mit „Cameo“ lassen sich Live-Kamerabilder in Präsentationen einbetten. Ein integriertes Recording Studio ermöglicht die Erstellung von Videopräsentationen. Über alle Apps hinweg wurden die Barrierefreiheits-Tools verbessert und das Nutzererlebnis vereinheitlicht.

Outlook erhält eine verbesserte Suche und einen neuen Accessibility-Checker für barrierefreie E-Mails. Word kann Dokumente nach einem unerwarteten Programmende automatisch wiederherstellen. Zudem unterstützt die Suite nun den offenen Dokumentenstandard OpenDocument Format (ODF) 1.4.

Für wen lohnt der Einmalkauf?

Die Entscheidung zwischen Kauf und Abo ist eine Grundsatzfrage. Office 2024 ist die Wahl für alle, die Budget-Sicherheit und Stabilität über die neuesten Technologien stellen. Für Unternehmen mit speziellen Compliance- oder Infrastrukturanforderungen bleibt es eine relevante Option.

Doch für die Mehrheit der Nutzer, die auf moderne Zusammenarbeit, Cloud-Speicher und vor allem KI-Unterstützung setzen, ist Microsoft 365 die zukunftssichere Alternative. Office 2024 ist ein solides Werkzeug – aber eines, das technologisch auf der Stelle tritt, während der Rest der Welt mit Copilot voranschreitet.

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