Microsoft öffnet Windows 11 für KI auf allen PCs
07.02.2026 - 08:53:11Microsoft weitet seine KI-Strategie aus und macht künstliche Intelligenz auch für ältere und günstigere Windows-Computer zugänglich. Die ursprünglich auf Spezial-Hardware fokussierte Roadmap wird 2026 deutlich inklusiver.
Vom Exklusiv-Club zur Massenstrategie
Noch vor kurzem schien klar: Wer KI-Funktionen in Windows 11 optimal nutzen will, braucht einen teuren Copilot+ PC mit speziellem KI-Chip (NPU). Diese müssen mindestens 40 Billionen Operationen pro Sekunde schaffen – eine Hürde, die nur neue Prozessoren von Intel, AMD und Qualcomm nehmen. Doch diese exklusive Strategie kippt Microsoft nun.
Warum der Kurswechsel? Das Unternehmen erkannte offenbar, dass zu strikte Hardware-Vorgaben die breite Einführung von KI behindern. Statt auf wenige Premium-Geräte zu setzen, will Microsoft nun möglichst viele der über eine Milliarde Windows-Nutzer erreichen. Ein kluger Schachzug im Wettlauf mit Apple und Google.
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Windows AI Foundry: Die neue Entwickler-Plattform
Herzstück der neuen Strategie ist das Windows AI Foundry. Diese Plattform ersetzt das restriktivere Copilot Runtime und ermöglicht Entwicklern, KI-Anwendungen zu programmieren, die nicht zwingend NPUs benötigen.
Das ist revolutionär: Statt nur auf spezielle KI-Chips angewiesen zu sein, können Apps nun auch die Grafikprozessoren (GPUs) und Hauptprozessoren (CPUs) nutzen, die in praktisch jedem modernen PC stecken. Microsoft schätzt damit das vorhandene Hardware-Potenzial besser aus und beschleunigt die Verbreitung von KI-Funktionen.
Was bedeutet das für Nutzer?
Die gute Nachricht: Viele werden KI-Funktionen nutzen können, ohne sich einen neuen Computer kaufen zu müssen. Während anspruchsvolle Features wie die umstrittene Recall-Funktion (eine durchsuchbare Chronik aller Aktivitäten) weiterhin starke NPUs benötigen, sollen andere Verbesserungen breit verfügbar werden.
Konkret könnten das sein:
– Intelligenteere Suche im Datei-Explorer
– KI-gestützte Bearbeitungstools in Microsoft Fotos
– Verbesserte Barrierefreiheit, etwa Bildbeschreibungen durch den Sprachausgabe-Dienst
Für die Industrie bedeutet der Strategiewechsel allerdings Verunsicherung. Hardware-Hersteller, die massiv in NPU-fähige Geräte investierten – ein Hauptthema auf der CES 2026 – fühlen sich nun vor den Kopf gestoßen. Der Fokus verschiebt sich von spezieller Hardware zu softwaregetriebener Flexibilität.
Hybrid-Ansatz als Zukunft
Microsoft verfolgt 2026 einen hybriden Weg: Copilot+ PCs bleiben die Premium-Lösung mit optimaler Performance für anspruchsvolle, lokale KI-Aufgaben. Gleichzeitig erhalten aber auch Computer ohne Hochleistungs-NPUs Zugang zu immer mehr KI-Funktionen – teils lokal, teils über die Cloud.
Langfristig arbeitet Microsoft an „agentischer KI“: Assistenten, die eigenständig komplexe Arbeitsabläufe managen können. Dafür wird leistungsfähige Hardware weiter wichtig bleiben. Doch der erste Schritt heißt jetzt: KI für alle – nicht nur für Besitzer teurer Neugeräte.
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