Microsoft, KI-Assistent

Microsoft integriert KI-Assistent Copilot in Windows-11-Installation

08.02.2026 - 01:21:11

Microsoft bindet den KI-Assistenten Copilot in die Erstinstallation von Windows 11 ein, um die Nutzung zu normalisieren. Experten sehen darin einen strategischen Wandel, warnen aber vor neuen Sicherheitsrisiken.

Microsoft bindet seinen KI-Assistenten Copilot direkt in den Einrichtungsprozess von Windows 11 ein. Dieser strategische Schub soll die Nutzung von Künstlicher Intelligenz vom ersten PC-Start an normalisieren, wirft aber auch neue Fragen zur Cybersicherheit auf.

Die neue, interaktive Demo erscheint während der sogenannten Out-of-Box Experience (OOBE), wenn das System im Hintergrund wichtige Updates herunterlädt. Nutzer können dann über einen „Jetzt ausprobieren“-Button einen funktionsfähigen Copilot-Chat starten – ohne sich vorher mit einem Microsoft-Konto anmelden zu müssen.

Vom Warten zum Erleben: KI-Demo in der Systemeinrichtung

Dieser Schritt markiert einen fundamentalen Wandel. Bisher war die Windows-Installation ein statischer Prozess. Jetzt wird die Wartezeit in eine aktive Engagement-Phase umgewandelt. Nutzer können Fragen stellen, Texte generieren oder Bilder erstellen lassen, noch bevor sie ihren Desktop zum ersten Mal sehen.

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Microsoft verfolgt damit eine klare Doppelstrategie: Einerseits sollen neue Nutzer sofort mit den KI-Fähigkeiten vertraut gemacht werden. Andererseits wird Copilot vom optionalen Tool zur selbstverständlichen Komponente der Windows-Erfahrung erhoben. Experten wie Windows-Kenner Rafael Rivera wiesen zuerst auf diese Neuerung hin.

Sicherheitsfragen in der sensibelsten Phase

Doch die Platzierung der KI in der Systemeinrichtung ist heikel. Die OOBE ist eine besonders empfindliche Phase, in der der PC erstmals konfiguriert wird. Die Integration eines live mit dem Internet verbundenen KI-Chats erhöht die Komplexität und potenzielle Angriffsfläche.

Kritisch ist auch der Datenschutz. Da die Demo ohne Kontoanmeldung funktioniert, ist unklar, welche Telemetrie- oder Konversationsdaten gesammelt und wie sie verarbeitet werden. IT-Sicherheitsexperten fordern, dass jede Komponente in dieser Phase streng abgeschottet sein muss, um eine Kompromittierung des Systems von Anfang an zu verhindern.

Strategisches Signal für die Zukunft von Windows

Für Microsoft ist dies mehr als ein Feature-Update. Es ist ein Statement: KI soll kein separates Programm sein, sondern ein Kernbestandteil des Betriebssystems – so grundlegend wie der Startmenü- oder Datei-Explorer.

Langfristig könnte Copilot eine aktivere Rolle übernehmen. Denkbar ist, dass er Nutzer durch Einrichtungsoptionen führt, bei Netzwerkproblemen hilft oder auf conversationale Weise Konten verknüpft. Die Balance zwischen diesem ehrgeizigen KI-Push und den grundlegenden Nutzerrechten auf Sicherheit und Privatsphäre wird jedoch entscheidend für den Erfolg sein. Die Branche wird genau beobachten, wie Microsoft diesen Spagat meistert.

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