Microsoft Edge 144: Browser fragt jetzt vor dem Speichern von Adressen
18.01.2026 - 04:53:12
Microsoft Edge wird mit Version 144 bewusster: Die neue Hauptversion des Browsers führt eine Bestätigungsabfrage ein, bevor Adressen für die Autovervollständigung gespeichert werden. Damit will der Konzern ungewollte Einträge vermeiden und Nutzern die Kontrolle über ihre Daten zurückgeben. Das Update bringt zudem wichtige Sicherheits-Patches.
Bisher speicherte Edge Adressinformationen aus Online-Formularen oft automatisch. Das führte zu unübersichtlichen Listen mit veralteten oder einmalig genutzten Einträgen. Künftig erscheint ein Dialogfeld, das explizit nach Erlaubnis fragt. Nur bewusst bestätigte Adressen landen im Speicher. Das soll die Qualität der Vorschläge beim Online-Shopping oder bei Registrierungen deutlich erhöhen.
Vom automatischen zum bewussten Speichern
Der neue Ansatz stellt die Nutzerkontrolle in den Mittelpunkt. „Wollen Sie diese Adresse für die zukünftige Verwendung speichern?“ – diese einfache Frage markiert einen philosophischen Wandel. Statt einer stillschweigenden Annahme ist nun explizite Zustimmung nötig.
Für Vielbesteller oder Nutzer temporärer Adressen ist das ein großer Gewinn. Die primäre Adressliste bleibt sauber und relevant. Die Funktion wurde zuvor in Beta-Kanälen getestet und rollt nun für alle Nutzer der stabilen Version aus.
Passend zum Thema Sicherheit – Browser‑Updates sind wichtig, doch reichen nicht allein, um persönliche Daten zuverlässig zu schützen. Gerade Autofill‑Funktionen und gespeicherte Adressen können Angriffsflächen bieten; Phishing und unsichere Erweiterungen nutzen solche Lücken gezielt aus. Ein praxisorientierter Leitfaden erklärt, welche Einstellungen in Edge und Chromium‑basierten Browsern Sie sofort prüfen sollten, welche einfachen Schutzmaßnahmen (z. B. Autofill‑Prüfung, Erweiterungs‑Kontrolle, Privatsphäre‑Einstellungen) wirklich helfen und liefert eine Checkliste zum sofortigen Abhaken. Jetzt kostenlosen Cyber-Security-Guide herunterladen
Mehr Effizienz durch klare Vorschläge
Die praktischen Vorteile liegen auf der Hand: Eine kuratierte Liste bedeutet, dass die richtige Adresse schneller vorgeschlagen wird. Lästiges Suchen zwischen ähnlichen Einträgen entfällt. Das spart Zeit und reduziert Fehler beim Ausfüllen.
Das Adress-Management ist Teil eines umfassenderen Updates. Edge 144 erleichtert auch die Steuerung der Copilot-Icon-Sichtbarkeit in der Symbolleiste. Die Namen von Leistungseinstellungen wurden zudem für mehr Klarheit überarbeitet.
Grundstein für intelligente Autovervollständigung
Das Update ist mehr als nur eine Komfortverbesserung. Es legt das Fundament für künftige, KI-gestützte Funktionen. Hochwertige, nutzergeprüfte Daten sind die Voraussetzung, damit künstliche Intelligenz Formulare zuverlässig ausfüllen kann.
Bereits 2024 und 2025 experimentierte Microsoft mit maschinellem Lernen für Edge. Ziel war es, komplexe oder nicht standardisierte Formularfelder zu verstehen. Die aktuelle Maßnahme schafft nun die verlässliche Datengrundlage für solche intelligenten Systeme. Eine kluge Strategie: Erst die Basics perfektionieren, dann KI-Schichten darauf aufbauen.
Wegbereiter für nahtloses Browsen
Mit Edge 144 erhalten Nutzer sofort ein schlankeres Autofill-System. Das Update enthält zudem die aktuellen Sicherheitsaktualisierungen des Chromium-Projekts vom Januar 2026. Die Auslieferung erfolgt etappenweise; manuell kann sie über „Über Microsoft Edge“ in den Einstellungen gestartet werden.
Langfristig ebnet diese Verbesserung den Weg für fortschrittliche KI-Features. Indem Microsoft seine Copilot-Technologie in die Produktwelt integriert, wird eine zuverlässige Datenbasis immer wichtiger. Der konsentierte Ansatz stärkt das Nutzervertrauen – eine entscheidende Grundlage, wenn der Browser künftig als kontextbewusster Assistent komplexe Formulare nahezu von allein ausfüllen soll.
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