Microsoft, Copilot

Microsoft Copilot verbindet Android und Windows nahtlos

30.01.2026 - 04:02:12

Microsoft testet eine neue Funktion, die es ermöglicht, die Arbeit von Android-Smartphones direkt auf Windows-11-PCs fortzusetzen. Sie richtet sich gegen geschlossene Ökosysteme.

Windows 11 erhält eine revolutionäre Funktion: Nutzer können ihre Arbeit vom Smartphone direkt am PC fortsetzen – angetrieben von KI. Mit „Cross-Device Resume“ startet Microsoft einen direkten Angriff auf die geschlossenen Ökosysteme von Apple und Google. Für Millionen deutscher Nutzer könnte das die tägliche Produktivität grundlegend verändern.

Vom Telefon zum PC mit einem Klick

Der neue Dienst, der aktuell im Release Preview Channel für Windows-Insider getestet wird, macht Schluss mit umständlichen Datei-Übertragungen. Wer auf seinem Android-Smartphone ein Online-Dokument in Word, Excel oder PowerPoint über die Microsoft Copilot App öffnet, findet es sekundenschnell auf seinem Windows-11-PC wieder. Ein kleines Telefon-Symbol am Taskbar kennzeichnet die übertragene Aktivität. Ein Klick genügt – und die Arbeit geht genau an der Stelle weiter, an der sie auf dem Handy aufgehört hat.

Die Technologie dahinter ist clever: Ist die entsprechende Desktop-App nicht installiert, öffnet Windows automatisch die Web-Version im Browser. Allerdings hat die Funktion eine Grenze: Sie funktioniert nur mit Online-Dateien, nicht mit lokal auf dem Telefon gespeicherten Dokumenten.

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Mehr als nur Office: Spotify und Browser im Fokus

Microsoft denkt weiter. Die nahtlose Übergabe soll nicht im eigenen Software-Garten enden. Schon jetzt unterstützt die Insider-Version beliebte Dienste wie Spotify. Ein Podcast, der unterwegs auf dem Android-Handy läuft, lässt sich so mühelos auf den PC-Lautsprecher umleiten.

Ein besonderer Coup: Auch bestimmte Browser-Sitzungen können übertragen werden. Besitzer von Vivo-Smartphones können ihren Surf-Verlauf vom mobilen Vivo Browser direkt auf den Standard-Browser ihres PCs holen. Diese Offenheit für Drittanbieter signalisiert eine strategische Weichenstellung. Microsoft baut ein offenes Framework, in das künftig viele Entwickler und Hersteller einsteigen können.

Die erste Welle der Copilot-Integration bestätigt Microsoft für Geräte von Honor, OPPO, Samsung, Vivo und Xiaomi – allesamt Marktführer in Europa.

Systemvoraussetzungen und Rollout-Plan

Wer die Zukunft testen will, braucht Geduld und die richtige Ausstattung. Voraussetzung ist die Mitgliedschaft im Windows Insider Program mit den Builds 26100.7701 oder 26200.7701. Auf der anderen Seite muss ein Android-Gerät mit mindestens Version 10 über die App „Link to Windows“ mit dem PC verbunden sein.

Microsoft rollt die Funktion schrittweise aus, selbst unter Insidern. Diese Phase in der Release Preview, der letzten Teststufe vor dem öffentlichen Release, deutet jedoch stark auf einen baldigen Start für alle hin. Ein genauer Zeitpunkt steht noch nicht fest.

Strategisches Manöver im Ökosystem-Krieg

Hinter der Technik steckt eine klare Kampfansage. Mit „Cross-Device Resume“ geht Microsoft direkt gegen Apples geschlossenes System und dessen etablierte „Handoff“-Funktion vor. Die Botschaft ist eindeutig: Windows soll das attraktive Zentrum für die große Mehrheit der Smartphone-Nutzer werden – Android-Besitzer.

Die Integration von Copilot ist dabei der entscheidende Hebel. Der KI-Assistent wird vom simplen Chatbot zum intelligenten Bindeglied zwischen allen Geräten. Er soll Nutzerbedürfnisse vorausahnen und komplexe Abläufe vereinfachen. Ein erster, konkreter Schritt in diese Richtung ist nun getan.

Ausblick: Die unsichtbare Brücke zwischen den Geräten

„Cross-Device Resume“ ist erst der Anfang. Branchenbeobachter erwarten, dass Microsoft die Unterstützung für Apps, Dienste und Gerätehersteller rasch erweitern wird. Das langfristige Ziel ist eine Computer-Umgebung, in der der Wechsel zwischen den Geräten kaum noch spürbar ist.

Für Windows-11-Nutzer steht ein produktiverer Alltag bevor. Die Kluft zwischen mobilem und stationärem Arbeiten schließt sich. In einem Markt, der von geschlossenen Gärten dominiert wird, setzt Microsoft mit dieser Offenheit ein starkes Zeichen. Die Frage ist nur: Werden Google und Apple nachziehen?

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