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Microsoft Copilot startet 2026 mit neuer Einheit und KI-Video-Tool

08.01.2026 - 02:00:11

Microsoft startet 2026 mit einer großen Einheitsoffensive für seine KI-Plattform. Ein überarbeiteter Browser, eine neue Navigation und ein professionelles Video-Tool sollen Nutzer stärker an das Ökosystem binden. Die Updates zielen darauf ab, die Grenzen zwischen Betriebssystem, Browser und KI-Assistent zu verwischen.

Der Microsoft Edge-Browser bekommt ein radikal neues Gesicht. Seit dem 6. Januar 2026 testet Microsoft in den Entwicklerkanälen ein Redesign, das sich optisch eng am eigenständigen Microsoft Copilot orientiert. Abgerundete Ecken, ein neues Farbschema und weichere Konturen ersetzen Teile des bisherigen “Fluent Design”.

Die Botschaft ist klar: Der Browser soll zum “KI-Kommandozentrum” werden. Ob im Copilot oder beim Surfen – die einheitliche Optik soll die Nutzerführung vereinfachen und die Integration der KI-Tools betonen. Für Nutzer bedeutet das weniger kognitive Last, für Microsoft eine stärkere Bindung an das eigene Ökosystem.

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Neue Navigation: KI versteht Absicht, nicht nur Befehl

Herzstück des Updates ist die vollständig überarbeitete Navigation in der Microsoft 365 Copilot-App. Eine schlanke Leiste auf der linken Seite bündelt nun alle wesentlichen Funktionen.

Nutzer erhalten direkten Zugriff auf eine durchsuchbare Chat-Historie, eine zentrale Bibliothek für alle KI-generierten Inhalte und einen eigenen Bereich für KI-Agenten. Diese können für spezifische Aufgaben wie Datenanalyse oder Reisebuchung eingesetzt werden.

Diese Neuordnung unterstützt den neuen “Smart Plus”-Modus, der von GPT-5.2 angetrieben wird. Die Navigation organisiert sich nicht mehr nach Apps, sondern nach Nutzerabsicht. Das Ziel: Nutzer bleiben im Arbeitsfluss, ohne ständig zwischen Kontexten wechseln zu müssen.

Video Creator: Vom Spielzeug zum Business-Werkzeug

Der größte qualitative Sprung gelingt Microsoft beim Video Creator. Aus einem experimentellen Tool wird eine professionelle Videobearbeitungs-Software für Unternehmen.

Kern der Neuerung ist die Transkript-basierte Bearbeitung. Nutzer schneiden Videos, indem sie Textpassagen im Untertitel löschen oder ändern – so einfach wie die Bearbeitung eines Word-Dokuments. Integrationen für Corporate Brand Kits sorgen automatisch für korrekte Farben, Schriften und Logos.

Erstmals kann das Tool auch Medien aus der eigenen OneDrive ziehen, statt auf Stock-Footage zurückzugreifen. Zusammen mit deutlich natürlicheren KI-Stimmen entstehen so personalisierte Videos für Kundenpräsentationen oder Schulungsmaterial. Branchenbeobachter vermuten im Hintergrund die Integration neuester Video-KI-Technologien von OpenAI.

GPT-5.2 treibt den “agentischen” Wandel voran

Die sichtbaren Veränderungen werden von der neuen GPT-5.2-Modell-Generation angetrieben. Benchmarks zeigen, dass die “Thinking”-Variante in komplexen Wissensarbeits-Aufgaben nicht nur Vorgängermodelle, sondern teils auch menschliche Experten übertrifft.

Diese verbesserten Denkfähigkeiten sind die Grundlage für die intuitive Navigation und die intelligente Videobearbeitung. Die KI versteht vage Nutzerabsichten und kann aus rohen Dokumenten zusammenhängende narrative Strukturen für Videos erstellen.

Strategische Einheit als Antwort auf Konkurrenz

Die gleichzeitige Überarbeitung von Browser und Copilot markiert eine neue Phase in Microsofts KI-Strategie. Das Unternehmen positioniert Copilot nicht mehr nur als Feature, sondern als zentrale Schnittstelle für die gesamte digitale Arbeit.

Besonders das Video-Tool zielt auf einen wunden Punkt vieler Unternehmen: die hohen Kosten und der Aufwand für professionelle Videoproduktion. Macht Microsoft diese Aufgabe für fachfremde Mitarbeiter zugänglich, erweitert es den Begriff der “Büroarbeit” grundlegend.

Doch der schnelle Wandel birgt auch Risiken. Die Umbenennung der “Microsoft 365”-App in “Microsoft 365 Copilot” sorgt auf Social Media für Verwirrung – ein Zeichen dafür, wie schwer die Kommunikation komplexer Produktentwicklungen bei Millionen Nutzern fällt.

Windows-Update als nächster Schritt

Die logische Konsequenz der Einheitsoffensive: Das “Copilot-Design” wird voraussichtlich noch 2026 auch das Windows-Betriebssystem erreichen. Ein entsprechendes UI-Update für Windows 11 oder seinen Nachfolger gilt als wahrscheinlich.

Parallel soll das “Agent 365”-Framework ausgebaut werden, das IT-Administratoren mehr Kontrolle über den Einsatz von KI-Agenten im Unternehmen gibt. Die Edge-Neuerungen werden voraussichtlich im zweiten Quartal 2026 für alle Nutzer verfügbar sein.

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