Microsoft Copilot Notebook: Drei-Spalten-Design für mehr Übersicht
25.01.2026 - 10:25:12Microsoft hat die Benutzeroberfläche seines KI-Tools Copilot Notebook grundlegend überarbeitet. Ein neues Drei-Spalten-Layout soll die Arbeit mit der Künstlichen Intelligenz für Einsteiger und Profis gleichermaßen vereinfachen. Die Aktualisierung, die Nutzern seit diesem Wochenende zur Verfügung steht, integriert die kürzlich eingeführten Features Copilot Library und Work IQ in einen einheitlichen Arbeitsbereich. Damit löst sich das Tool von seinem ursprünglichen Chat-Fokus und wird zu einer strukturierten Kreativumgebung.
Vom Chat zum strukturierten Arbeitsplatz
Das Herzstück des Updates ist die dreigeteilte Oberfläche. Diese soll die kognitive Belastung verringern, indem sie verschiedene Aufgaben klar voneinander trennt. Laut Microsoft adressiert das neue Design häufige Kritikpunkte an früheren Versionen, wie Unübersichtlichkeit und schwierige Navigation.
Die typische Aufteilung: Links finden sich Navigation und gespeicherte Inhalte, die Mitte dient als aktive Arbeitsfläche, und rechts erscheinen Kontextinformationen oder Werkzeuge. Besonders prominent platziert ist die Copilot Library im linken Bereich. Sie ermöglicht den direkten Zugriff auf alle generierten Inhalte – von Bildern über Infografiken bis zu Texten – ohne den Arbeitsbereich verlassen zu müssen.
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Für Einsteiger ist das ein großer Vorteil. Statt in einem endlosen Chat-Verlauf nach früheren Ergebnissen suchen zu müssen, liegen alle Assets nun geordnet bereit und können per Drag-and-Drop in das aktuelle Projekt gezogen werden. Analysten sehen darin einen strategischen Schritt: Copilot Notebook wandelt sich vom temporären Chat-Tool zum dauerhaften Kreativ-Studio.
Work IQ: Die intelligente Schicht im Hintergrund
Die neue Struktur wird von Work IQ angetrieben, der intelligenten Schicht, die Copilot mit dem gesamten Daten-Ökosystem eines Unternehmens verbindet. Dieses System arbeitet nach drei Prinzipien: Daten, Erinnerung und Schlussfolgerung.
In der Praxis bedeutet das: Arbeitet ein Nutzer im zentralen Bereich an einem Projektvorschlag, analysiert Work IQ den Text und schlägt automatisch relevante E-Mails, Meeting-Notizen oder Tabellen in den Seitenleisten vor. Diese Fähigkeit, „Grounding“ genannt, soll die Hürde des „Prompt Engineerings“ senken. Das System liefert den nötigen Kontext von selbst – ein großer Vorteil für alle, die nicht genau wissen, was sie der KI fragen sollen.
Reaktionen: Mehr Power, aber Gewöhnungsbedarf
Die Umstellung auf die komplexere Oberfläche sorgt unter Early Adoptern für Diskussionen. Während das strukturierte Layout mehr Möglichkeiten bietet, benötigen einige langjährige Nutzer Zeit zur Eingewöhnung. Vertraute Funktionen wie Audio-Übersichten haben ihren Platz gewechselt.
Digitalisierungsberater sehen in dem Drei-Spalten-Design jedoch eine notwendige Evolution. Indem Microsoft die Oberfläche etablierter Entwicklungsumgebungen (IDEs) und Kreativ-Suiten imitiert, positioniert es Copilot Notebook als professionelles Werkzeug. Die klare Struktur helfe Einsteigern, mentale Modelle für die KI-gestützte Arbeit zu entwickeln – jenseits einfacher Frage-Antwort-Spiele.
Was kommt als Nächstes?
Das Interface-Update ist Teil einer größeren Verbesserungswelle zu Beginn des Jahres 2026. Nach der Integration von Work IQ und der Copilot Library wird Microsoft voraussichtlich die „Agent Mode“-Fähigkeiten verfeinern. Dabei können Nutzer der KI spezifische Rollen wie „Editor“ oder „Datenanalyst“ zuweisen, was die Werkzeuge in der Drei-Spalten-Ansicht dynamisch anpasst.
Bis Ende Januar sollen weitere Anpassungsoptionen folgen, etwa das Skalieren oder Ausblenden einzelner Bereiche. Das Update unterstreicht Microsofts Strategie, KI tief in den Arbeitsfluss von Unternehmen zu integrieren – und sie nicht als separates Chat-Werkzeug am Rand zu belassen.
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