Microsoft, Copilot

Microsoft Copilot: KI-Assistent erhält direkten Zugriff auf offene Fenster

25.02.2026 - 00:39:35 | boerse-global.de

Microsoft integriert seinen KI-Assistenten Copilot tief in Windows 11, sodass er direkt mit geöffneten Anwendungen interagieren kann. Dies markiert einen strategischen Schritt hin zu einem proaktiven digitalen Arbeitspartner.

Microsoft integriert seinen KI-Assistenten Copilot tiefer in Windows 11. Eine neue Testfunktion erlaubt der KI, direkt mit geöffneten Anwendungsfenstern zu interagieren – ein strategischer Schritt zur allgegenwärtigen Arbeitshilfe.

Der Konzern testet aktuell eine Funktion, die Copilot den Live-Zugriff auf beliebige Fenster in der Taskleiste ermöglicht. Nutzer müssen nicht mehr manuell ihren Bildschirm teilen. Stattdessen kann die KI direkt Dokumente, Tabellen oder Präsentationen analysieren, an denen gerade gearbeitet wird. Diese tiefe Integration des Betriebssystems ist ein Kernpfeiler von Microsofts Strategie, Copilot vom Chatbot zum kontextbewussten digitalen Partner zu machen.

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Vom reaktiven Tool zum aktiven Mitarbeiter

Aktiviert wird die Neuerung über eine Einstellung namens „Beliebiges Fenster von meiner Taskleiste mit Virtual Assistant teilen“. Sie steht in aktuellen Testversionen von Windows 11 bereit. Unterstützt werden sowohl der Standard-Copilot als auch das leistungsfähigere Microsoft 365 Copilot für Geschäftskunden.

Damit setzt Microsoft einen klaren Wettbewerbsvorteil um: Nur durch die Kontrolle über das Windows-Betriebssystem kann eine so nahtlose KI-Erfahrung geschaffen werden. Das Ziel für 2026 ist definiert: Die Technologie soll vom Werkzeug zum echten Partner bei Arbeit und Kreativität werden.

Expansion im Unternehmensumfeld beschleunigt

Parallel zum Windows-Update treibt Microsoft die Verbreitung in der Geschäftswelt voran. Erst im Februar erhielten Partner erweiterte Vorteile, darunter mehr Kapazitätspakete für Microsoft 365 Copilot und Zugang zur Entwicklerumgebung Copilot Studio.

Bereits Anfang des Monats wurde die Power Platform erweitert. Sie erlaubt es nun, den Copilot-Chat direkt in individuell gebaute Geschäftsanwendungen einzubetten. Mitarbeiter können so Daten analysieren und Erkenntnisse gewinnen, ohne zwischen Programmen wechseln zu müssen – ein Turbo für Entscheidungsprozesse.

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Verwaltung und Sicherheit für den KI-Alltag

Mit der zunehmenden Verbreitung wächst der Bedarf an Kontrolle. Microsoft hat daher das Admin-Center für Microsoft 365 überarbeitet. Eine neue Übersichtsseite bietet IT-Teams eine zentrale Ansicht des Copilot-Status im gesamten Unternehmen. Sie liefert Einblicke in Konfiguration und Bereitschaft, um Sicherheit und Governance skalierbar zu managen.

Diese Fokussierung auf Verwaltung ist entscheidend, da KI-Assistenten im Arbeitsalltag alltäglich werden. Branchenanalysten fordern bereits stärkere Schutzvorkehrungen. Microsoft reagiert, indem es Copilot mit seiner Compliance-Lösung Microsoft Purview verknüpft. Dies soll ungewolltes Teilen von Informationen verhindern und die Datenschutzrichtlinien unterstützen.

Grundstein für die KI-Zukunft

Die Taskleisten-Integration ist mehr als eine Komfortverbesserung. Sie markiert einen fundamentalen Wandel in der Mensch-KI-Interaktion. Indem Copilot „Augen“ für aktive Anwendungen erhält, legt Microsoft den Grundstein für agentenähnliche Fähigkeiten. Die KI könnte künftig komplexe, mehrstufige Aufgaben über verschiedene Programme hinweg ausführen.

Der massive Ausbau erfordert gewaltige Investitionen. Allein im zweiten Quartal 2026 investierte Microsoft rund 37,5 Milliarden Euro in Infrastruktur. Wenn Funktionen wie die Fensterintegration den Teststatus verlassen, wird Copilot proaktiver und intelligenter. Er wird nicht nur Fragen beantworten, sondern Bedürfnisse vorhersehen und Prozesse automatisieren – und so Microsofts Führungsposition in der KI-Revolution festigen.

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