Microsoft, KI-Tools

Microsoft bringt KI-Tools und Gratis-Training für Schulen weltweit

16.01.2026 - 08:31:12

Microsoft startet eine globale Bildungsinitiative mit kostenlosen KI-Trainings für Lehrkräfte und neuen Unterrichts-Tools, um den Schulalltag zu entlasten. Bestandskunden erhalten die neuen Funktionen ohne Aufpreis.

Microsoft startet eine globale Bildungsoffensive mit kostenlosen KI-Trainings für Lehrkräfte und neuen Unterrichts-Tools. Das Ziel: Die Technologie soll den Schulalltag entlasten und den Unterricht individueller machen – ohne Mehrkosten für bestehende Kunden.

KI-Kompetenz für 20 Millionen Menschen

Herzstück der Initiative ist „Microsoft Elevate for Educators“, ein weltweites Qualifizierungsprogramm. Es soll die wachsende KI-Kompetenzlücke im Bildungssektor schließen. Das Programm ist Teil einer größeren Zusage des Konzerns, in den nächsten zwei Jahren 20 Millionen Menschen KI-Kenntnisse zu vermitteln.

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Lehrkräfte und Schulleitungen erhalten damit ganzjährig Zugang zu einer globalen Community, kostenlosen Fortbildungsressourcen und anerkannten Zertifikaten. Die Inhalte vermittelt die Plattform „AI Skills Navigator“ mit Selbstlernkursen, Live-Sessions und KI-Simulationen in über 13 Sprachen. Später in diesem Jahr soll zudem ein spezieller Kurs „KI in der Sonderpädagogik“ starten, der auf inklusive Klassenzimmer zugeschnitten ist.

„Teach“-Funktion und „Learning Zone“ entlasten Lehrkräfte

Parallel zum Training stellt Microsoft neue Software-Tools vor. Die wichtigste Neuerung ist „Teach“, eine Funktion in der Microsoft-365-Copilot-App. Lehrkräfte können damit per Sprachbefehl Unterrichtspläne, Quizze und Bewertungsraster erstellen und anpassen. Das Tool passt automatisch Leseniveau, Länge und Komplexität der Inhalte an, um unterschiedliche Schülerbedürfnisse zu bedienen. Für bestehende Bildungskunden soll es keine Extrakosten geben.

Ebenfalls neu ist die App „Microsoft Learning Zone“, entwickelt für die neue Generation von Copilot+ PCs. Sie ermöglicht interaktive Lernaktivitäten, die On-Device-KI nutzen. Inhaltspartner sind unter anderem NASA, PBS NewsHour und das Nobel-Friedenszentrum. Letzteres bietet etwa eine Lerneinheit, die Friedensthemen durch die Geschichten von Preisträgern vermittelt – verbunden mit Aktivitäten in Minecraft Education.

Academic Copilot für 18 Euro – Gratis-Bundle für Studierende

Microsoft hat auch die kommerziellen Angebote für den Bildungsmarkt konkretisiert. Die akademische Version von Microsoft 365 Copilot kostet 18 Euro pro Nutzer und Monat für Lehrpersonal, Mitarbeiter und Studierende ab 13 Jahren. Sie beinhaltet Unternehmensstandard-Datenschutz und spezielle KI-Agenten wie „Researcher“ und „Analyst“.

Um die Verbreitung an Hochschulen zu fördern, startet zudem eine Promotion für Studierende: Sie erhalten ein 12-Monats-Paket aus Microsoft 365 Premium und LinkedIn Premium Career kostenlos. Damit will Microsoft akademische Arbeit und Karrierevorbereitung verbinden.

Strategie: Vertrauen durch Training statt reiner Software

Die Expansion kommt zu einer Zeit, in der der Bildungssektor unter Druck steht, wirksame und sichere KI-Lösungen zu finden. Microsofts Strategie zielt darauf ab, Vertrauen durch die Kombination aus Tools und Training aufzubauen – nicht durch reine Softwareveröffentlichungen.

Indem die „Teach“-Funktionen für Bestandskunden kostenlos sind, senkt der Konzern die Einstiegshürde für KI an Schulen. Ein Schachzug, der den Marktanteil gegenüber Wettbewerbern wie Google beschleunigen könnte. Die Ankündigung kurz vor der Bildungsmesse Bett UK 2026 ist dabei strategisch klug platziert.

Erste Erfahrungsberichte von Institutionen wie der University of South Carolina deuten auf erhebliche Zeitersparnisse für das Personal hin – ein entscheidender Faktor angesichts von Lehrermangel und hoher Arbeitsbelastung. Für 2026 plant Microsoft weitere Updates, darunter die Integration der „Learning Zone“ in Lernmanagementsysteme und zusätzliche Sprachunterstützung wie Deutsch und Französisch. Die Frage wird sein, welchen langfristigen Einfluss diese Tools wirklich auf Lernerfolge haben – und wie ihr ethischer Einsatz im Klassenzimmer gewährleistet wird.

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