Microsoft beendet kostenlosen Sicherheitsschutz für 2016er-Systeme
25.02.2026 - 07:31:16 | boerse-global.deDie Ära kostenloser Sicherheitsupdates für Microsofts 2016er-Produkte geht zu Ende. Ab Oktober 2026 müssen Unternehmen für kritische Patches zahlen oder ihre Systeme modernisieren. Diese Ankündigung markiert einen Wendepunkt für Tausende Betriebe, die noch veraltete Infrastruktur nutzen.
Bezahlter Schutz für veraltete Systeme
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Konkret betrifft die Umstellung Windows 10 Enterprise LTSB 2016 und Windows 10 IoT Enterprise 2016 LTSB. Deren Support endet am 13. Oktober 2026. Für Windows Server 2016 folgt das Aus am 12. Januar 2027. Danach gibt es keine Sicherheitsupdates mehr – ein enormes Risiko für betroffene Firmen.
Microsoft bietet als Übergangslösung bezahlte Extended Security Updates (ESU) an. Doch der Preis steigt rapide: 61 US-Dollar pro Gerät im ersten Jahr, verdoppelt sich jährlich für maximal drei Jahre. Cloud-Kunden zahlen reduziert 45 Dollar. Ein teurer Aufschub, denn die Updates decken nur Sicherheitslücken – neue Features oder Support sind nicht inklusive.
2026 wird zum Schicksalsjahr für IT-Abteilungen
Die Support-Einstellungen sind Teil einer größeren Welle. Auch Microsoft Office 2021 (Support-Ende: 13. Oktober 2026) und SQL Server 2016 (14. Juli 2026) fallen bald aus dem kostenlosen Schutz. Für Unternehmen, die bewusst auf Cloud-Abos verzichteten, wird die Lage prekär.
Die Wahl ist hart: teure Cloud-Migration oder wachsende Sicherheitsrisiken. Experten warnen: Ungepatchte Systeme verletzen Compliance-Vorgaben wie die DSGVO und sind leichte Beute für Ransomware-Angriffe. „Unterstützte Software zu betreiben ist kein Luxus mehr, sondern eine Notwendigkeit“, betonen Analysten.
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Handlungsdruck für Systemadministratoren
Die Uhr tickt für IT-Verantwortliche. Microsoft rät dringend zur Migration auf aktuelle Versionen. Der erste Schritt: Bestandsaufnahme aller betroffenen Systeme. Tools wie das Microsoft 365 Assessment Tool helfen dabei.
Für unvermeidbare Altlasten bleibt nur der ESU-Beitrag. Doch das ist eine Notlösung. Migrationen brauchen Zeit – besonders bei Kernsystemen wie Windows Server. Wer zu lange wartet, riskiert teure Notfallmaßnahmen und Betriebsausfälle.
Microsofts Strategie: Cloud first, KI-integriert
Hinter den Änderungen steht eine klare Strategie. Microsoft drängt in die Cloud- und KI-Ära. Altsysteme können moderne Technologien wie den KI-Assistenten Copilot oft nicht nutzen. Durch das Ausmusterungsprogramm konzentriert der Konzern seine Ressourcen auf integrierte Sicherheitsplattformen.
Das Ende der 2016er-Produkte markiert einen Einschnitt. Es zeigt: Cybersicherheit ist kein einmaliger Akt, sondern ein kontinuierlicher Modernisierungsprozess. Bis zu den Stichtagen 2026/2027 müssen Unternehmen entscheiden – zwischen teurer Vergangenheit und investitionsintensiver Zukunft.
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