Microsoft Aktie: Gaming-Umbruch
23.02.2026 - 16:51:26 | boerse-global.dePhil Spencer, seit knapp vier Jahrzehnten bei Microsoft und zuletzt als Gaming-Chef verantwortlich für die gesamte Spielesparte, tritt zurück. Die Entscheidung fiel bereits 2025, doch erst heute gab CEO Satya Nadella die Nachfolge offiziell bekannt: Asha Sharma übernimmt als neue CEO der Gaming-Division. Spencer bleibt bis zum Sommer in beratender Funktion, um den Übergang zu begleiten.
Die Personalie kommt zu einem schwierigen Zeitpunkt. Im Dezember-Quartal 2025 brach der Gaming-Umsatz um 9,5 Prozent ein. Microsoft verbuchte zudem nicht näher bezifferte Wertminderungen in der Sparte. Trotz der 69 Milliarden Dollar schweren Übernahme von Activision Blizzard im Jahr 2023 – die Microsoft auf dem Papier zum größten Publisher der Welt machte – fehlen die erhofften Durchbrüche. Abseits von Dauerbrennern wie "Call of Duty" blieben echte Blockbuster aus. Die Xbox-Konsole verliert zudem weiter Boden im Kampf gegen Sonys PlayStation und Nintendo.
KI-Expertin soll Xbox wiederbeleben
Sharma stammt nicht aus der Gaming-Branche, sondern leitete zuletzt die Produktentwicklung für KI-Modelle und -Services bei Microsoft. Zuvor arbeitete sie bei Meta und dem Online-Lieferdienst Instacart. Ihre erste Ankündigung: Sie will sich auf die Kernzielgruppe konzentrieren und den Xbox-Fans wieder mehr Aufmerksamkeit schenken. "Wir müssen uns neu auf unsere Kernfans und Spieler verpflichten", erklärte Sharma.
Analyst Gil Luria von D.A. Davidson bezeichnet den Führungswechsel als folgerichtig: "Microsoft braucht eine neue Generation von Führungskräften, um den Wandel in der Gaming-Technologie zu managen. KI wird zum entscheidenden Element in der Spieleentwicklung."
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Weitere Abgänge belasten
Neben Spencer verlässt auch Sarah Bond das Unternehmen. Die bisherige Präsidentin und COO von Xbox will "ein neues Kapitel beginnen". Matt Booty, zuvor Präsident für Game Content und Studios, rückt als Executive Vice President und Chief Content Officer nach. Er berichtet künftig direkt an Sharma.
Die Gaming-Sparte kämpft mit mehreren Baustellen gleichzeitig: Zollbedingte Kostensteigerungen, intensiver Wettbewerb und zurückhaltende Konsumenten zwangen Microsoft kürzlich zu Preiserhöhungen bei der Xbox-Hardware. Die neue Führung muss nun beweisen, dass sie den Trend umkehren kann – und ob KI-Expertise tatsächlich die Antwort auf die strukturellen Probleme der Sparte ist.
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