Microsoft, Arbeitsplatz

Microsoft 365: KI macht Arbeitsplatz inklusiver

23.01.2026 - 19:51:11

Microsoft baut die Barrierefreiheit in seiner Office-Suite massiv aus. Im Zentrum steht der KI-Assistent Copilot, der mit neuen Funktionen vor allem sehbehinderte, hörgeschädigte und neurodiverse Nutzer unterstützen soll. Die Integration direkt in die Millionen-fach genutzten Anwendungen soll assistive Technologien zum neuen Standard machen.

Die wichtigsten Neuerungen laufen über Copilot. Der KI-Helfer wandelt nun Sprachnotizen in strukturierte Dokumente um – eine Entlastung für Menschen mit motorischen Einschränkungen oder denen das mündliche Formulieren leichter fällt. Zudem erklärt Copilot komplexe Inhalte wie mathematische Gleichungen einfacher.

Eine Schlüsselinnovation ist die automatische Generierung aussagekräftiger Bildbeschreibungen in Word und PowerPoint. Statt knapper Stichworte erzeugt die KI kontextreiche Alternativ-Texte, die sehbehinderten Nutzern ein detaillierteres Verständnis von Grafiken und Fotos ermöglichen. Für alle, die in langen Diskussionen den Überblick verlieren, fasst Copilot Gespräche und Inhalte prägnant zusammen.

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Mehr Empathie für neurodiverse Kommunikation

Ein besonderer Fokus liegt auf der Unterstützung neurodivergenter Menschen. Copilot bietet nun eine erweiterte Bibliothek mit Formulierungshilfen, die zu einer einfühlsameren und klareren Kommunikation anleiten. Die KI schlägt verschiedene sprachliche Wege vor, um sensible Informationen zu übermitteln oder Nachrichten an unterschiedliche Gesprächspartner und Stile anzupassen.

Damit erkennt Microsoft an, dass Barrierefreiheit über körperliche Einschränkungen hinausgeht. Die Tools sollen helfen, kognitive Hürden abzubauen und ein inklusiveres Arbeitsklima zu schaffen, in dem sich jeder verstanden fühlt.

Fortschritte für seh- und hörbehinderte Nutzer

Die Updates bringen substanzielle Verbesserungen für über zwei Milliarden Menschen weltweit, die laut WHO mit einer Sehbehinderung leben. Für sie wurde die Bildschirmlese-Unterstützung verbessert, etwa für Kommentare in Word. Über 60 Tastenkürzel geben nun Audio-Feedback, schwebende Bilder werden erkannt, und ein Dark Mode in Excel schont die Augen.

Im Bereich Hören setzt Microsoft auf Microsoft Teams. Die Videountertitelung wurde durch präzisere Spracherkennung vereinfacht. Neu sind auch einstellbare Live-Untertitel, Echtzeit-Text (RTT) und KI-generierte Audio-Zusammenfassungen, die synchrones und asynchrones Kommunizieren erleichtern.

Vom Nischen- zum Standardtool

Die Integration dieser KI-Funktionen direkt in die Flaggschiff-Produktivitätssoftware markiert einen Wendepunkt. Statt auf separate, oft teure Zusatzprogramme angewiesen zu sein, werden assistive Technologien nun zum integralen Bestandteil alltäglicher Anwendungen. Dieser Ansatz normalisiert ihre Nutzung.

Entscheidend für den Erfolg ist die enge Zusammenarbeit mit den Nutzergemeinschaften. Die Features entstanden im Dialog mit Blinden, Sehbehinderten, Gehörlosen und Schwerhörigen. Indem die KI komplexe Aufgaben wie das Verfassen von Bildbeschreibungen übernimmt, entlastet sie die Nutzer kognitiv – und schafft Raum für inhaltliche Arbeit.

Die Entwicklung zeigt: Die Zukunft des digitalen Arbeitsplatzes ist adaptiv und inklusiv. Künftig könnte KI Oberflächen automatisch an individuelle Bedürfnisse anpassen oder in Echtzeit zu einer einfühlsameren Kommunikation coachen. Microsofts Weg macht deutlich, dass Barrierefreiheit keine Option, sondern Grundlage moderner Software ist.

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