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Microbot Medical: Brutaler Absturz – ist die MBOT-Aktie jetzt eine Chance?

13.02.2026 - 04:59:54

Die Microbot-Medical-Aktie ist nach einer Kapitalerhöhung massiv eingebrochen. Doch wie groß ist das Potenzial der Roboter-Chirurgie – und was heißt das konkret für deutsche Anleger? Die wichtigsten Fakten, Risiken und Chancen im Check.

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Bottom Line: Die Aktie von Microbot Medical Inc (MBOT) steht nach einer extrem verwässernden Kapitalerhöhung und anschließenden Kursstürzen im Fokus der Spekulanten. Was Sie jetzt wissen müssen: Hohe Technologie-Fantasie trifft auf brutal geschädigtes Anlegervertrauen – und genau hier ergeben sich Chancen, aber auch erhebliche Risiken für Ihr Depot.

Für deutsche Anleger ist MBOT spannend, weil die Aktie über US-Börsen wie die Nasdaq auch bei hiesigen Brokern handelbar ist und im Nebenwerte-Segment zu den volatilsten MedTech-Werten gehört. Kurssprünge von zweistelligen Prozenten an einem Tag sind bei diesem Wertpapier keine Ausnahme, sondern eher die Regel – das macht die Aktie interessant für Trader, aber gefährlich für konservative Investoren.

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Analyse: Die Hintergründe des Kursverlaufs

Microbot Medical Inc ist ein israelisch-US-amerikanisches Medizintechnik-Unternehmen mit Fokus auf robotergestützte Katheter- und Endovaskular-Eingriffe. Das Flaggschiff-Produkt, der Liberty-Roboter, soll minimalinvasive Eingriffe sicherer und präziser machen – ein Markt, der mittel- bis langfristig Milliardenpotenzial hat.

In den letzten Tagen wurde die Aktie allerdings nicht wegen klinischer Daten oder neuer Partnerschaften, sondern vor allem wegen der Finanzierungslage bewegt. Mehrere Finanzportale wie Reuters und Nasdaq zeigen übereinstimmend, dass Microbot jüngst eine massive Kapitalerhöhung bzw. ein „Registered Direct Offering“ durchgeführt hat, um frisches Geld für Entwicklung und Studien einzuwerben. Folge: starke Verwässerung, hoher Verkaufsdruck, Kurssturz.

Hinzu kommt: Microbot ist ein klassisches Pre-Revenue-MedTech – also ein Unternehmen ohne nennenswerte laufende Umsätze. Der Kapitalmarkt finanziert im Wesentlichen die Hoffnung auf zukünftige Cashflows. Gerade in einem Umfeld höherer Zinsen werden solche Geschäftsmodelle von Investoren härter hinterfragt.

Die wichtigsten Eckdaten für Anleger im Überblick:

KriteriumMicrobot Medical Inc (MBOT)
ISIN / TickerUS5950101098 / MBOT
BörsenplatzNasdaq (USA); über viele deutsche Broker handelbar
BrancheMedizintechnik / Robotik / minimalinvasive Chirurgie
GeschäftsmodellEntwicklung von robotergestützten Systemen für endovaskuläre Eingriffe (Liberty-Plattform)
Aktuelle PhaseF&E, präkommerzielle Phase, Fokus auf Zulassungsstudien
Jüngste KursbewegungStarker Rückgang nach Kapitalmaßnahme (Verwässerungseffekt)
VolatilitätExtrem hoch; zweistellige Tagesbewegungen möglich
Relevanz für D-A-CHÜber internationale Broker und Neobroker für deutsche Privatanleger leicht zugänglich; spannender, aber spekulativer MedTech-Play

Für Anleger im deutschsprachigen Raum ist eine Besonderheit wichtig: MBOT ist ein typischer „Story-Stock“. Der Wert lebt stärker von Nachrichten, Studienfortschritten und Finanzierungsrunden als von klassischen Kennzahlen wie KGV oder Dividende. Damit ähnelt Microbot eher Biotech-Small Caps, die auch hierzulande im TradeRepublic- oder Smartbroker-Depot oft als spekulative Depotbeimischung auftauchen.

Die Verbindung zum deutschen Markt ist nicht nur über die Handelbarkeit gegeben. Das Thema Robotik in der Medizin beschäftigt auch große europäische Player, und Investoren vergleichen Microbot häufig mit etablierten Robotik-Unternehmen, die im TecDAX oder an der SIX in Zürich gelistet sind. Wer bereits in DAX-Gesundheitswerte investiert ist, kann MBOT als hochriskanten Satelliten rund um ein ansonsten stabileres Kernportfolio sehen.

Ein-Jahres-Rückblick: Gewinn oder Verlust?

Bei der Bewertung der Chancen hilft der Blick zurück. Auf Basis der Daten aus großen Finanzportalen wie Nasdaq, Yahoo Finance und Finanzen.net zeigt sich: Die MBOT-Aktie hat in den vergangenen zwölf Monaten in US-Dollar (USD) eine drastische Berg- und Talfahrt hingelegt, unterm Strich aber deutliche Verluste produziert.

Stark vereinfacht: Wer vor rund einem Jahr beispielsweise 1.000 USD in Microbot Medical investiert hat, liegt heute – je nach exaktem Einstiegszeitpunkt – zum Teil deutlich im Minus. In Phasen kurzfristiger Hypes konnten zwar zwischenzeitlich hohe Buchgewinne erzielt werden, diese kippten aber häufig nach Kapitalerhöhungen oder Verzögerungen bei der Produktentwicklung wieder ins Negative.

  • Wesenskern der 1-Jahres-Performance: extrem schwankend, für Langfristanleger bislang enttäuschend.
  • Trader-Perspektive: Wer konsequent kurzfristige Swings gehandelt hat, konnte mit striktem Risikomanagement teils hohe prozentuale Gewinne realisieren.
  • Buy-and-Hold-Perspektive: Wer ohne Stopp agiert hat, musste hohe Buchverluste akzeptieren.

Für deutsche Anleger kommt zusätzlich das Währungsrisiko hinzu: MBOT notiert in USD, das Depot vieler Privatanleger wird aber in EUR geführt. Bewegungen des EUR/USD-Kurses wirken deshalb direkt auf die Gesamtperformance. Wer MBOT handelt, spekuliert also immer auch ein Stück weit auf den Dollar.

Das sagen die Profis (Kursziele)

Die Analystenabdeckung von Microbot Medical ist im Vergleich zu großen Standardwerten sehr dünn. Das Unternehmen wird eher von kleineren, wachstumsorientierten Research-Häusern beobachtet als von Schwergewichten wie Goldman Sachs oder JP Morgan. In großen Datenbanken (u.a. Refinitiv, Nasdaq-Übersichten) findet sich aktuell kein breiter Konsens bekannter Großbanken zu MBOT.

Die wenigen verfügbaren Einschätzungen zeichnen dennoch ein bekanntes Bild für hochspekulative MedTech-Stocks:

  • Das langfristige Adressierbare Marktpotenzial (TAM) für robotergestützte endovaskuläre Eingriffe wird als groß eingeschätzt.
  • Die Regulatorik (Zulassungsprozesse, klinische Studien) und die refinanzierende Kapitalbeschaffung gelten als die größten Risiken.
  • Die jüngste Verwässerung durch Kapitalmaßnahmen wird in Analystenkommentaren explizit als Belastungsfaktor für den Kurs genannt, aber zugleich als notwendig angesehen, um die Pipeline überhaupt weiter zu finanzieren.

Direkte, öffentlich einsehbare Kursziele großer Häuser sind rar. In Investor-Präsentationen und kleineren Research-Notizen findet man zum Teil deutlich höhere Zielkurse als das aktuelle Kursniveau, diese basieren aber auf einer Reihe optimistischer Annahmen: erfolgreiche Studien, Markteinführung ohne große Verzögerungen, schnelle klinische Akzeptanz sowie weitere Finanzierung zu akzeptablen Konditionen.

Für deutsche Anleger ist entscheidend: MBOT ist kein klassischer „Analysten-Liebling“ mit breiter Coverage, sondern ein Nischenwert. Wer hier investiert, kann sich nicht auf eine stabile Konsensmeinung verlassen, sondern muss selbst tiefer in die Technologie, die Studienlage und die Bilanzstruktur einsteigen – oder den Wert ausschließlich als kurzfristigen Trading-Play betrachten.

Wesentliche Punkte, die professionelle Investoren aktuell im Blick haben:

  • Cash-Burn-Rate: Wie viele Quartale kann Microbot mit der aktuellen Kasse noch arbeiten?
  • Timing der nächsten klinischen Meilensteine: Jede Verzögerung erhöht das Risiko weiterer Kapitalerhöhungen.
  • Mögliche Partnerschaften: Kooperationen mit großen MedTech-Unternehmen könnten ein wichtiger Validierungs- und Finanzierungsschritt sein.
  • Nasdaq-Listing-Anforderungen: Bei extrem niedrigen Kursen drohen Delisting-Warnungen; häufige Gegenmaßnahmen sind Reverse-Splits, die zwar formal helfen, aber langfristig kein Geschäftsmodell ersetzen.

Wer als Anleger in Deutschland einen Einstieg erwägt, sollte MBOT deshalb eher als Binärwette auf die Technologie verstehen: Gelingt die Kommerzialisierung, kann der Hebel enorm sein; scheitert das Projekt oder versandet in immer neuen Kapitalrunden, droht ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

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Risikohinweis: Finanzinstrumente, insbesondere CFDs auf Rohstoffe wie Gold, sind komplex und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Auch vermeintlich sichere Häfen können volatil sein. Du solltest überlegen, ob du verstehst, wie diese Instrumente funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen, dein Geld zu verlieren. Dieser Inhalt dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.

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