Michelin-Sterne, Düsseldorfs

Michelin-Sterne 2026: Düsseldorfs Spitzengastronomie wartet bis Juni

17.02.2026 - 15:00:12 | boerse-global.de

Die Verlegung der Michelin-Sternvergabe in den Juni verändert die Saisonplanung der Spitzenköche. Gleichzeitig erlebt die Stadt einen Frühling mit spektakulären neuen Gourmet-Konzepten und Nischenlokalen.

Der Guide Michelin verschiebt die Sterneverleihung für Deutschland auf den 23. Juni. Während die Spitzenköche der Stadt damit länger auf ihre Bewertung warten müssen, erlebt die Szene einen kulinarischen Frühling mit spektakulären Neueröffnungen.

Sterne-Zitterpartie verlängert sich

Die Verschiebung der Gala nach Frankfurt wirbelt die Pläne der Top-Restaurants durcheinander. Üblicherweise dient der März-Termin als Startschuss für das Frühlingsgeschäft. Jetzt müssen etablierte Häuser wie Agata’s ihre Menüs ohne den medialen Rückenwind neuer Sterne präsentieren.

Experten sehen darin aber auch eine Chance: Der Fokus liegt nun auf konstanter Leistung bis in den Frühsommer. Viele Küchenchefs nutzen die gewonnene Zeit, um ihre Konzepte für die ProWein zu schärfen. Die weltgrößte Weinmesse im März bringt internationales Fachpublikum nach Düsseldorf – die Buchungslage ist bereits jetzt angespannt.

Oberkassel: Premium-Döner und italienische Bar

Abseits der Sterneküche sorgt ein Imbiss für Furore: Der Stuttgarter Kult-Betrieb Alaturka eröffnet an der Belsenstraße. Sein Konzept setzt auf hochwertiges Scheibenfleisch und zielt bewusst auf das anspruchsvolle Publikum des Viertels.

Das ist Teil eines klaren Trends: Die „Gourmetisierung“ von Fast Food erreicht in Düsseldorf eine neue Stufe. In die gleiche Kerbe schlägt das Colombella, das mit italienischer Klassik und moderner Bar-Atmosphäre frischen Wind nach Oberkassel bringt.

Stadtmitte: Listening Bars als Karnevals-Detox

Während in der Altstadt der Karneval ausklingt, etablieren sich in der Stadtmitte Konzepte als Antithese zum Brauhaus. Die Giselle Bar an der Oststraße hat sich als „Listening Bar“ zum Geheimtipp entwickelt. Der aus Japan über London importierte Trend setzt auf akustische Perfektion und hochwertige Drinks in intimer Atmosphäre.

Direkt in der Nachbarschaft bedient das Align Café den wachsenden Bedarf an „Clean Eating“ mit Collagen-Shakes und Açaí Bowls. Stadtplaner werten diese spezialisierte Nischengastronomie als positives Signal für die Belebung der Innenstadt.

Areal Böhler: Wo Sport auf Gastronomie trifft

Ein weiterer Hotspot entsteht auf dem Areal Böhler. Das Mitte-Konzept kombiniert Padel-Tennis – den weltweit am schnellsten wachsenden Racketsport – mit einem gehobenen gastronomischen Angebot. Automatisierte Buchung und ästhetisches Design zielen auf eine junge, kaufkräftige Zielgruppe.

Auch auf der Königsallee spiegelt sich dieser Erlebnistrend wider. Neue Flagship-Stores wie Tennis Point und Running Point werten den stationären Handel durch Community-Events und integrierte Café-Bereiche auf.

Die wirtschaftliche Lage bleibt für Gastronomen herausfordernd. Hohe Personal- und Warenkosten treiben die Preise.

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Doch die Fülle an hochwertigen Neueröffnungen zeigt: Der Düsseldorfer Markt ist extrem aufnahmefähig für Qualität. Die Innovationskraft der Szene scheint von der Sterne-Verschiebung unbeeindruckt.

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