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Michael Jackson-Hype 2026: Warum er gerade überall ist

21.02.2026 - 20:18:28 | ad-hoc-news.de

Michael Jackson ist 2026 so präsent wie lange nicht mehr – Dokus, Hologramm-Talk, Charts. Was hinter dem neuen MJ-Hype steckt und was das für dich bedeutet.

Plötzlich ist Michael Jackson wieder überall: Auf TikTok tanzen Creator die "Smooth Criminal"-Choreo, auf Spotify klettern die Streams von "Thriller" und "Billie Jean" nach oben, und neue Dokus und Tribute-Shows sorgen dafür, dass 2026 gefühlt ein einziges Michael-Jackson-Jahr ist. Egal ob du mit seinen Videos aufgewachsen bist oder ihn gerade erst entdeckst – an Michael Jackson kommst du gerade nicht vorbei.

Offizielle News, Releases und Projekte von Michael Jackson

Während Hollywood an neuen Biopics arbeitet und in Europa ständig neue Tribute-Touren angekündigt werden, diskutiert das Netz: Wird es ein neues Posthum-Album geben? Kommt eine große Jubiläumsaktion zu "Thriller" nach Deutschland? Und was ist dran an den Hologramm-Gerüchten, die schon seit Jahren durch die Timeline geistern?

Wir sortieren für dich den aktuellen Stand, schauen auf Musik, Setlists, Fan-Theorien und liefern dir am Ende eine ausführliche FAQ, damit du bei jedem MJ-Talk in deiner Bubble mitreden kannst.

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Auch wenn Michael Jackson seit 2009 nicht mehr lebt, reißt der Nachschub an Content rund um ihn nicht ab. 2026 verdichtet sich einiges, was schon die letzten Jahre aufgebaut wurde: Der Nachlass arbeitet seit Jahren daran, MJs Katalog für Streaming-Plattformen, Social Media und neue Formate wie Immersive Shows fit zu machen. Dazu kommen immer wieder Jubiläen seiner wichtigsten Alben, die gezielt neu aufgelegt und vermarktet werden.

Ein Dauerbrenner in den Nachrichten sind geplante und laufende Filmprojekte. Schon länger wird an einem großen Biopic gearbeitet, das MJs Karriere von den Jackson 5 bis zu seinen spektakulärsten Solo-Touren nachzeichnen soll. Branchenberichte deuten darauf hin, dass dafür Rechte an Originalsongs gesichert wurden – ein wichtiger Punkt, denn nur so funktionieren die legendären Auftritte in einem Film wirklich glaubwürdig. Für deutsche Fans könnte das bedeuten: großer Kinostart, Soundtrack-Album, neue Chart-Runs und eine Menge Medienpräsenz.

Dazu kommen immer wieder Meldungen über neue Editionen seiner Klassiker. In den letzten Jahren gab es erweiterte Versionen von "Thriller", "Bad" oder "Off the Wall" mit Demo-Versionen und alternativen Takes. 2026 stehen weitere Jubiläen im Raum, etwa runde Jahrestage einzelner Singles oder Tourstarts. Labels nutzen das erfahrungsgemäß, um limitierte Vinyls, Boxsets oder digitale Deluxe-Versionen zu droppen. Für Sammler in Deutschland heißt das: Import-Stress, Pre-Order-Hype, und die Frage, welche Edition langfristig im Wert steigt.

Ein weiterer Grund, warum Michael Jackson wieder in den Feeds auftaucht, ist der anhaltende Shortform-Video-Boom. Songs wie "Beat It" oder "Smooth Criminal" funktionieren mit ihren markanten Intros perfekt für Edits, Tanz-Challenges und Memes. Sobald ein großer Creator einen Trend triggert, springen andere drauf – und die Streaming-Zahlen ziehen automatisch nach. Brancheninsider berichten, dass genau diese TikTok- und Reels-Dynamik inzwischen ein wichtiger Faktor ist, wenn über neue Kampagnen zu Legacy-Acts wie MJ entschieden wird.

Speziell für deutsche Fans spannend: Europa ist nach wie vor ein Kernmarkt für alles rund um Michael Jackson. Tribute-Shows, Cover-Bands, Symphonic-Konzerte und Tanzproduktionen buchen regelmäßig Städte wie Berlin, Hamburg, Köln, München oder Frankfurt. Auch wenn es natürlich keine echte MJ-Tour mehr geben kann, versuchen diese Produktionen, die Originalshows so nah wie möglich nachzubauen – inklusive originalgetreuer Choreos, Live-Band und Videoeinspielungen.

Was im Hintergrund ebenfalls mitläuft: Diskussionen über den Umgang mit kontroversen Teilen seiner Biografie. Dokumentationen und Artikel beleuchten diese Aspekte regelmäßig neu, Fans und Kritiker streiten über Trennung von Kunst und Person. Für deutsche Veranstalter heißt das: Sensibler Umgang in der Kommunikation, Fokus auf die Musik und das kulturelle Erbe, klare Abgrenzung von persönlichen Vorwürfen. Die Nachfrage nach der Musik selbst bleibt trotzdem hoch – ein Grund, warum MJ in Clubs, auf 80s- und 90s-Partys oder bei Festival-DJs nicht wegzudenken ist.

Unterm Strich: 2026 ist kein zufälliger Hype, sondern das Ergebnis einer langfristigen Strategie der Rechteinhaber, gepusht von Social-Media-Dynamiken und Nostalgie-Wellen. Und du als Fan profitierst davon, weil du mehr Live-Interpretationen, besser aufbereitete Releases und spannenden neuen Content bekommst.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Auch wenn Michael Jackson selbst nicht mehr auf der Bühne stehen kann, sind seine Songs weiterhin die Basis für riesige Shows. Ob Tribute-Tour, Orchester-Event oder Dance-Company – überall taucht eine Art inoffizielle "Pflicht-Setlist" auf, die sich stark an seinen legendären Stadionshows wie der "Bad World Tour" oder "HIStory World Tour" orientiert.

Kernstück ist fast immer der Block der ganz großen Hits. "Billie Jean" ist praktisch unverzichtbar: Der ikonische Basslauf, der Moonwalk-Moment, die Spannungssteigerung – egal ob live gesungen oder als Tanzperformance, ohne diesen Song wirkt jede MJ-Show unvollständig. Oft wird er in der Mitte des Sets platziert, damit genug Zeit bleibt, die Energie danach wieder hochzuziehen.

Ebenfalls Standard: "Beat It" mit seinen Gitarrenparts, die im Original von Eddie Van Halen mitgeprägt wurden. Viele aktuelle Produktionen setzen hier auf extended Solos oder rockigere Arrangements, um das Publikum richtig mitzureißen. Gerade in Deutschland, wo Rock- und Metal-Festivals sehr stark sind, kommt dieser härtere MJ-Sound extrem gut an.

"Thriller" ist der Show-Moment, in dem die Visuals übernehmen. In modernen Produktionen siehst du oft LED-Wände, 3D-Effekte, aufwendige Masken und natürlich die Zombies-Choreo. Manche Produktionen verlängern den Song mit einem Dance-Break, um die berühmten Moves noch deutlicher herauszustellen. In Arena-Shows wird dieser Part gerne gegen Ende des Sets platziert – damit alle ihre Phones zücken und es massenhaft Clips für TikTok und Instagram gibt.

Balladen wie "Man in the Mirror", "Heal the World" oder "You Are Not Alone" sorgen im Kontrast für emotionale Peaks. Viele Tribute-Shows nutzen diese Songs, um das Publikum mitsingen zu lassen, Botschaften über Zusammenhalt, Frieden oder Selbstreflexion zu betonen – Themen, die MJ in seinen späteren Jahren stark geprägt haben. In Deutschland funktioniert das in Arenen genauso wie in Theatersälen: Handylichter, Gänsehaut, kollektiver Chor im Refrain.

Spannend wird es bei den tiefen Cuts und Fan-Favorites. Hardcore-Fans hoffen auf Tracks wie "Who Is It", "Stranger in Moscow", "Morphine" oder "Give In to Me" – Songs, die musikalisch extrem stark sind, aber im Mainstream weniger zitiert werden. Manche aufwendigere Produktionen bauen genau solche Stücke in Mittelblöcke ein, um die Aufmerksamkeit der Fans zu belohnen, die über die großen Singles hinaus in die Diskografie eingetaucht sind.

Was die Atmosphäre angeht, orientieren sich viele Shows an MJs originalem Dramaturgie-Gefühl: Start mit Energie (z.B. "Jam", "Wanna Be Startin' Somethin'"), dann ein Wechsel aus Tanz-Bangern und ruhigeren Momenten, zum Ende ein emotionaler Peak plus Abriss. Visuals greifen die Ästhetik der 80er und 90er auf: Neon, futuristische Elemente, Video-Screens im VHS-Look, dazu originale oder nachgestellte Outfits – Military-Jackets, weiße Socken, Loafer, der rote "Thriller"-Blazer.

Soundtechnisch versuchen moderne Produktionen, den Mix an heutige Hörgewohnheiten anzupassen. Die Drums sind oft etwas fetter, der Bass druckvoller, Effekte wie Delay und Reverb werden so eingesetzt, dass die Vocals trotzdem präsent bleiben. Gleichzeitig achten viele Musikdirektoren darauf, die ikonischen Signature-Sounds nicht zu verwässern – der Drum-Sound von "Billie Jean" oder das Vocal-Stacking in "Thriller" sind zu erkennbar, um daran groß rumzuschrauben.

Wenn du in Deutschland auf eine MJ-Tribute-Show gehst, kannst du grob mit 20–25 Songs rechnen, verteilt auf etwa 90–120 Minuten. Dazu kommen Intros, Zwischenmoderationen, Videoeinspieler und häufig ein emotionaler Abschluss mit "Man in the Mirror" oder "Heal the World". Preise, Locations und Produktionsgröße variieren, aber das Grundprinzip bleibt: Dich möglichst nah an das Gefühl zu bringen, das Fans bei den echten Touren in den 80ern und 90ern hatten.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

Wer sich auf Reddit, TikTok oder in deutschen MJ-Discords umschaut, merkt schnell: Die Fan-Community ist alles andere als leise. Auch 2026 wird diskutiert, spekuliert und analysiert – teils auf extrem hohem Nerd-Level.

Ein Dauer-Thema ist die Frage nach unveröffentlichtem Material. In Foren kursieren seit Jahren Tracklists angeblicher "Lost Albums" aus den Sessions von "Bad", "Dangerous" oder "Invincible". Fans vergleichen Snippets, die irgendwann ins Netz geleakt sind, mit offiziellen Statements von Produzenten und versuchen daraus abzuleiten, wie viel hochwertiges Material noch im Archiv liegen könnte. Die Hoffnung: eine kuratierte Box mit Demos, alternativen Versionen und komplett neuen Songs – im Idealfall mit ausführlichen Liner Notes.

Auf TikTok sorgt eine andere Debatte für Reichweite: Wie würde Michael Jackson 2026 klingen, wenn er heute noch leben und releasen würde? Creator basteln AI-Remixe, bei denen seine Vocals auf aktuelle Trap-, Afrobeat- oder Hyperpop-Instrumentals gelegt werden. Manche Fans feiern die Experimente, andere fühlen sich unwohl, weil hier mit künstlich generierten Stimmen gearbeitet wird. In den Kommentaren liest man häufig die Forderung, den künstlerischen Willen des Originals zu respektieren und Posthum-Projekte nur dann zu supporten, wenn sie nachweisbar im Sinne des Künstlers sind.

In deutschen Facebook-Gruppen und Foren wird zudem regelmäßig über Ticketpreise für Tribute-Shows gestritten. Während kleinere Theaterproduktionen oft relativ faire Preise aufrufen, gehen große Arena-Produktionen mit voller Band, Dancers, Pyro und Lichtshow teilweise in Preisregionen, die viele eher von aktuellen Top-Acts kennen. Das sorgt für Diskussionen: Darf eine Tribute-Show fast so viel kosten wie ein Konzert eines lebenden Superstars? Fans argumentieren, dass Produktionskosten 2026 deutlich höher sind als zu MJs Lebzeiten, Kritiker sehen eine reine Cash-Maschine auf Kosten seines Namens.

Ein weiterer ewiger Gerüchte-Loop dreht sich um Hologramm-Performances. Seit der berühmten Tupac-Projektion auf dem Coachella geistert die Idee durch die Szene, es könnte irgendwann eine große Michael-Jackson-Hologramm-Tour geben. Immer wieder tauchen angebliche Insider auf, die behaupten, dass an einem Projekt dieser Art gearbeitet werde. Konkrete, verifizierte Pläne für eine weltweite Tour, speziell mit Fokus auf Deutschland, sind allerdings nicht bestätigt. Trotzdem bleibt die Frage spannend: Würdest du dafür ein Ticket kaufen – oder fühlt sich eine solche Show für dich eher unheimlich an?

Spannend ist auch die Generationen-Dynamik. Auf TikTok kommentieren Gen-Z-User häufig, dass sie MJ vor allem über Memes, Tanzclips oder Eltern-Playlists entdeckt haben. Gleichzeitig gibt es OG-Fans, die schon in den 80ern dabei waren und sich in Kommentaren darüber freuen, dass die neue Generation seine Musik ohne nostalgische Filter, aber mit frischem Blick hört. Diese Mischung aus Retro-Respekt und moderner Pop-Kultur sorgt dafür, dass seine Songs in Ranking-Videos ("Top 10 Pop Vocals", "Best Dance Breaks" etc.) ständig wieder auftauchen.

Und dann sind da noch die wirklich tiefen Theorien – etwa um versteckte Botschaften in Lyrics, Symboliken in Musikvideos oder angebliche langfristige Story-Arcs über mehrere Alben hinweg. Einige Fans analysieren zum Beispiel, wie sich MJs Blick auf Ruhm und Medien von "Leave Me Alone" über "Tabloid Junkie" bis zu "Privacy" verändert hat. Andere sezieren komplett die Bildsprache der "Dangerous"-Album-Cover-Art und verknüpfen sie mit späteren Videos. Vieles davon bleibt Spekulation, zeigt aber, wie ernst ein Teil der Community seine Kunst immer noch nimmt.

Klar ist: Die Gerüchteküche rund um Michael Jackson lebt von einem Mix aus echter Recherche, Nostalgie, kreativen Fan-Fiction-Ansätzen und Social-Media-Hype-Mechaniken. Solange es neue Dokus, Re-Releases und digitale Formate gibt, wird es auch immer neue Spekulationen geben – und damit genug Stoff für endlose Threads und Duett-Videos.

Alle Daten auf einen Blick

Auch ohne offizielle MJ-Tour gibt es 2026 zahlreiche Events, Releases und Meilensteine, die für deutsche Fans relevant sind. Die folgende Tabelle fasst exemplarisch typische Eckdaten und Beispiele zusammen, wie sie in den letzten Jahren rund um Michael-Jackson-Projekte aufgetaucht sind. Konkrete Termine können sich je nach Veranstalter und Jahr ändern.

TypEvent/ReleaseBeispiel-DatumOrt/RegionHinweis für Fans
Jubiläum"Thriller"-Jahrestag (Album)30.11. – verschiedene JahreGlobal / DeutschlandOft Anlass für Special-Editionen, Dokus, TV-Specials und Streaming-Playlists.
Tribute-TourGroße Arena-Show mit Live-BandFrühjahr/Herbst 2026 (typische Tourphasen)Berlin, Hamburg, Köln, München, FrankfurtTickets häufig im Bereich 50–120 Euro, je nach Kategorie und Produktion.
Orchester-KonzertSymphonic Michael JacksonSommer- und Winter-TerminePhilharmonien und Konzerthäuser in Dtl.Fokus auf orchestralen Sound, weniger Tanz, oft bestuhlt und akustisch hochwertig.
Re-ReleaseDeluxe-Version eines StudioalbumsZum 25. / 30. / 40. JubiläumDigital weltweit, physisch im HandelEnthält meist Bonus-Tracks, Demos, Remixe und erweiterte Booklets.
DokumentationTV- oder Streaming-DokuUnterschiedlich, oft zu JahrestagenStreaming-Plattformen, TV-SenderKann Fokus auf Karriere, Musikproduktion oder kontroverse Themen legen.
Fan-EventMJ-Clubnacht / Tribute-PartyRund ums Jahr, häufig an Geburtstagen/JahrestagenClubs in GroßstädtenDJs spielen MJ-Classics, Remixe und verwandte Artists, oft Dresscode- oder Kostümaktionen.
BühnenstückMusical- oder Dance-ShowMehrwöchige RunsTheater und MusicalbühnenStory-getrieben, mit Choreografien inspiriert von originalen Touren und Videos.

Häufige Fragen zu Michael Jackson

Weil rund um Michael Jackson ständig neue Leute einsteigen und alte Fragen wieder hochkommen, hier eine ausführliche FAQ mit Fokus auf Musik, Live-Kultur und das, was für deutsche Fans 2026 wirklich relevant ist.

Wer war Michael Jackson musikalisch eigentlich – und warum gilt er als "King of Pop"?

Michael Jackson war nicht nur Sänger, sondern Songwriter, Tänzer, Produzent und Perfektionist im Studio. Er startete als Kind bei den Jackson 5, wurde mit Songs wie "I Want You Back" oder "ABC" bekannt und baute ab Ende der 70er seine Solokarriere massiv aus. Alben wie "Off the Wall", "Thriller" und "Bad" haben Pop-Musik weltweit verändert: durch die Verbindung von R&B, Funk, Rock, Disco und später New Jack Swing, kombiniert mit Videos, die wie kurze Filme funktionieren.

Das Label "King of Pop" entstand einerseits aus Marketing, andererseits aus harten Fakten: Rekordverkäufe, ausverkaufte Stadien, Dominanz in den MTV-Anfangsjahren, Einfluss auf spätere Superstars von Usher über Beyoncé bis The Weeknd. Selbst 2026 spürst du diesen Einfluss in Dance-Challenges, Vocal-Runs und Bühneninszenierungen aktueller Künstler.

Welche Alben von Michael Jackson sollte ich mir als Neueinsteiger:in zuerst anhören?

Wenn du neu einsteigst, gibt es drei Pflichtpunkte:

  • "Thriller" (1982): Das meistverkaufte Studioalbum der Musikgeschichte, mit "Beat It", "Billie Jean", "Thriller", "Wanna Be Startin' Somethin'". Sehr kompaktes, songorientiertes Album, kaum Filler.
  • "Bad" (1987): Düsterer, härter, mehr 80er-Power. Hits wie "Smooth Criminal", "Man in the Mirror", "Dirty Diana". Hier merkst du, wie sehr MJ die Kontrolle über Sound und Look übernommen hat.
  • "Dangerous" (1991): New Jack Swing, härtere Beats, komplexere Produktionen (u.a. mit Teddy Riley). "Black or White", "Remember the Time", "Give In to Me" – ein Album, das extrem gut gealtert ist.

Wenn du danach tiefer gehst, lohnt sich auch "Off the Wall" für den Disco- und Funk-Vibe und "HIStory" für den Mix aus Greatest-Hits und neuen, oft sehr persönlichen Tracks.

Warum sind Michael-Jackson-Tribute-Shows in Deutschland so erfolgreich?

Deutschland war schon zu MJs Lebzeiten einer seiner stärksten Live-Märkte. Seine Touren machten mehrfach in großen Stadien Halt, in Fankreisen kursieren bis heute legendäre Bootlegs und Erinnerungen an Gigs in Berlin, München oder Bremen. Diese starke Basis trägt auch die Tribute-Kultur.

Dazu kommt: Deutsche Event-Fans lieben aufwendige Produktion. Große MJ-Tribute-Shows liefern genau das – live gespielte Bands, Choreo-Teams, Kostüme, Visuals. Für viele ist es die einzige Möglichkeit, das Gefühl einer MJ-Arena-Show zumindest in Ansätzen zu erleben. Und für eine jüngere Generation ist es eine Chance, die Songs außerhalb von Playlisten und Handy-Lautsprechern in voller Lautstärke und mit Lichtshow zu erleben.

Hinzu kommt ein Nostalgie-Effekt: Wer in den 80ern oder 90ern groß geworden ist, verbindet MJ-Songs mit Kindheit, Jugend, ersten Partys, Musikfernsehen. Diese Leute bringen inzwischen oft ihre eigenen Kinder mit zu den Shows – ein Generationen-Mix, der die Hallen füllt.

Wie gehst du als Fan mit den kontroversen Seiten von Michael Jackson um?

Die Frage beschäftigt seit Jahren die Popkultur, und eine einfache Antwort gibt es nicht. Viele Fans trennen bewusst zwischen der Kunst und der Person. Sie feiern die Musik, die Shows, den Einfluss auf Tanz und Pop, sind sich aber gleichzeitig bewusst, dass es ernsthafte Vorwürfe und kritische Dokumentationen gab und gibt.

Wichtig ist, sich zu informieren: Dokus, Artikel, Statements von Zeitzeugen und Juristen ansehen, verschiedene Perspektiven anhören und sich eine eigene Meinung bilden. Einige entscheiden sich, weiterhin die Musik zu hören, andere reduzieren ihren Konsum oder verzichten komplett, wieder andere fokussieren sich auf bestimmte Lebensphasen MJs.

Für die Bewertung seines kulturellen Einflusses – etwa auf Musikproduktion, Videokunst oder Live-Performance – bleibt aber Fakt: Ohne Michael Jackson würde der Pop von heute anders klingen und aussehen. Diese künstlerischen Leistungen verschwinden nicht, auch wenn der Umgang mit seiner Person komplex bleibt.

Wie wichtig ist TikTok und Social Media für Michael Jacksons Popularität 2026?

Extrem wichtig. Streaming-Statistiken zeigen seit Jahren, dass Shortform-Video-Trends direkt in die Abrufe alter Songs reinspielen. Sobald eine Choreo, ein Meme oder ein Edit viral geht, springen neue Hörer:innen auf. Gerade die markanten Intros von "Smooth Criminal", "Billie Jean" oder "Beat It" eignen sich perfekt für kurze Clips.

Auf TikTok findest du 2026 mehrere MJ-"Ökosysteme":

  • Tanz-Accounts, die klassische Choreos nachbauen oder neu interpretieren.
  • Producer, die MJ-Vocals mit modernen Beats remixen (legal oder als Edit).
  • Nerd-Accounts, die Studio-Stems, Harmonie-Strukturen und Songwriting-Details erklären.
  • Fan-Accounts, die seltene Fotos, Behind-the-Scenes-Material und Tourstories posten.

Für Labels und Rechteinhaber ist das Gold wert: Die Songs bleiben im Gespräch, neue Generationen rutschen in die Fanbase rein, und die alte Garde fühlt sich bestätigt, weil "ihre" Musik weiterlebt. Für dich als Fan bedeutet es: endloses Futter, aber auch die Aufgabe, zwischen seriösen Infos und Clickbait zu unterscheiden.

Welche Rolle spielt Deutschland in Michael Jacksons Karriere-Rückblick?

Deutschland taucht an vielen Stellen in der MJ-Historie auf. Konzerte in deutschen Städten zählen zu seinen ikonischsten Europa-Auftritten, Fan-Aktionen und Empfangsszenen vor Hotels wurden international berichtet. Deutsche TV-Sender und Magazine widmeten ihm regelmäßig Sondersendungen, und bis heute tauchen in Dokus Archivbilder aus deutschen Archiven auf.

Außerdem gibt es eine sehr aktive Sammler-Szene in Deutschland: limitierte Vinyls, Promo-CDs, Tourmerch, Magazine, Plakate – auf Börsen und in Online-Foren wird intensiv getauscht und verkauft. Viele deutsche Fans reisen auch zu internationalen MJ-Events, etwa nach London oder in die USA, und bringen die Erfahrungen wieder in ihre lokalen Communities zurück.

Diese starke Verankerung im hiesigen Pop-Gedächtnis macht Deutschland zu einem attraktiven Markt für jede neue MJ-Related-Produktion – egal ob Doku, Biopic, Musical oder Orchester-Show.

Wie kannst du 2026 als Fan am besten einsteigen oder dein Wissen vertiefen?

Wenn du neu im Thema bist, lohnt sich eine Mischung aus Streaming, Live-Erlebnis und Hintergrund-Lektüre:

  • Starte mit einem Greatest-Hits-Playlist, geh dann zu den Studioalben, vor allem "Thriller", "Bad", "Dangerous".
  • Schau dir original Musikvideos an – sie sind zentraler Teil seiner Kunst, nicht nur Begleitmaterial.
  • Wenn eine Tribute-Show in deiner Nähe spielt, check Reviews und Setlist und gönn dir ein Ticket, um die Songs laut und in groß zu erleben.
  • Lies Interviews mit Produzenten wie Quincy Jones oder Teddy Riley, um zu verstehen, wie sehr MJ im Studio mitgearbeitet hat.
  • Setz dich kritisch mit Dokus und Artikeln auseinander, statt nur einzelne Schlagzeilen mitzunehmen.

Und wenn du schon tief drin bist, kannst du dein Nerd-Level erhöhen, indem du dich mit unveröffentlichten Demos, alternativen Mixen und Live-Bootlegs beschäftigst – aber immer mit dem Bewusstsein, dass nicht jedes Leak offiziell autorisiert ist.


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