Michael Jackson 2026: Warum der Hype größer denn je ist
22.02.2026 - 17:59:58 | ad-hoc-news.deMichael Jackson ist seit über 15 Jahren nicht mehr unter uns – und trotzdem fühlt es sich 2026 so an, als wäre er ständig irgendwo präsent: auf TikTok, in neuen Dokus, in Clubs, in AI-Remixen und Playlisten. Für viele gehört er längst nicht nur zur Kindheit der Eltern, sondern zur eigenen For You Page. Und genau jetzt kocht der Hype wieder hoch: neues Biopic in Arbeit, Streit um posthume Releases, neue Remix-Projekte und endlose Debatten, ob man Michael Jackson heute noch unironisch feiern darf.
Offizielle Michael-Jackson-News, Musik & Projekte
Auf Reddit und TikTok posten Gen-Z-Fans Reactions zu alten Live-Videos, auf Spotify schießen Streams von "Billie Jean" und "Smooth Criminal" immer wieder hoch, und gleichzeitig planen die Erben neue Projekte, die Fans spalten. Also: Was geht gerade wirklich rund um Michael Jackson – und was bedeutet das für dich als Fan in Deutschland?
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
Auch wenn Michael Jackson seit 2009 tot ist, kommt rund um seinen Namen kaum Ruhe rein. Statt klassischer Tourdaten dominieren 2026 andere Themen: das geplante Biopic, neue Dokuformate, rechtliche Streitigkeiten um seinen Nachlass und die Frage, wie man seine Musik im Streaming-Zeitalter positioniert.
Ein Fokus liegt aktuell auf dem Biopic-Projekt, das von Jacksons Nachlassverwaltung mitgetragen wird. International wird seit Monaten über den Cast diskutiert, darüber, wie kritisch der Film mit den Vorwürfen der Vergangenheit umgehen soll und ob er eher Fan-Service oder ernstes Porträt wird. Für deutsche Fans ist das relevant, weil so ein Film in der Regel eine riesige neue Welle an Aufmerksamkeit lostritt: Kinospecials, Specials auf Musikfernsehen, neue Playlist-Platzierungen und meist auch begleitende Soundtrack- oder Best-of-Veröffentlichungen.
Dazu kommen stetig wiederkehrende Spekulationen um bisher unveröffentlichte Songs aus den 80ern und 90ern. Produzenten, die mit Jackson gearbeitet haben, deuten in Interviews immer wieder an, dass es noch Dutzende Demos und Halbfertig-Tracks geben soll. In der Vergangenheit führte das zu Alben wie "Xscape" – überarbeitet mit modernen Beats. Genau das ist unter Fans extrem umstritten: Die einen feiern die Chance, neues Material zu bekommen, die anderen finden, man solle nichts veröffentlichen, was Jackson nicht selbst freigegeben hat.
Auf Plattformen wie X und Insta laufen parallel Debatten darüber, ob weitere posthume Alben noch authentisch wirken oder nur als Cashgrab. Deutsche Fans sind dabei voll drin: In Kommentarspalten unter deutschen Musikseiten liest man immer wieder das gleiche Muster – Begeisterung über den musikalischen Einfluss, aber auch Müdigkeit gegenüber weiteren "neuen" Compilations, die am Ende doch wieder nur leicht veränderte Versionen bekannter Songs enthalten.
Ein anderer Punkt sind Tribute-Shows und Hologramm- oder AI-Projekte. Während es keine offiziellen MJ-Hologramm-Touren in Deutschland gibt, wird in der Branche offen darüber gesprochen, dass Virtual-Reality- und Hologramm-Technik künftig eine Rolle spielen könnte. Für viele Fans ist das eine rote Linie: Sie wollen echte Musiker:innen auf der Bühne, keine Projektionen eines Künstlers, der sich dazu nicht mehr äußern kann. Gleichzeitig boomen MJ-Tribute-Acts in Europa, die seine Shows bis ins Detail nachstellen – inklusive originalgetreuer Choreos, Outfits und Live-Band.
Hinzu kommt der Umgang mit seinen Kontroversen. Seit Dokumentationen wie "Leaving Neverland" ist der Diskurs deutlich härter geworden. Labels und Streamingdienste ziehen sich aber nicht zurück – im Gegenteil: Jackson gehört weiterhin zu den meistgestreamten Legacy-Acts weltweit. Auch in Deutschland tauchen seine Songs ständig in Charts und Party-Playlists auf. Die Konsequenz: Viele Fans trennen bewusst zwischen Mensch und Kunstwerk, andere weigern sich genau davor. Dieser Spannungszustand prägt den aktuellen Buzz stärker, als jede klassische neue Veröffentlichung es könnte.
Für dich als deutscher Fan heißt das: Du bekommst zwar keine Arena-Termine in der Festhalle oder der LANXESS arena mehr, aber dafür eine Dauerwelle an Content, Releases, Tribute-Shows, Debatten und Nostalgie-Momenten. Der Name Michael Jackson ist 2026 alles andere als Vergangenheit – er ist ein permanenter Streitpunkt und gleichzeitig ein emotionales Safe Space für Millionen Musikfans.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Wenn wir über Michael Jackson 2026 sprechen, geht es bei "Show" vor allem um zwei Dinge: die legendären Original-Setlists seiner großen Tourneen – und das, was aktuelle Tribute-Shows und Special-Events daraus machen. Auch wenn du ihn nie live gesehen hast, prägen diese historischen Setlists bis heute, wie wir Pop-Shows überhaupt denken.
Schauen wir kurz auf die Klassiker: Auf der "Bad World Tour" (auch mit Deutschland-Shows) dominierten Songs wie "Wanna Be Startin' Somethin'", "Human Nature", "Smooth Criminal", "Dirty Diana", "Beat It", "Billie Jean" und natürlich "Bad". Die "Dangerous World Tour" legte dann in Sachen Dramaturgie nochmal zu: Auftakt mit dem berühmten Silhouetten-Moment, "Jam" als Opener, dazu "Black or White", "Remember the Time", "Heal the World" als emotionales Finale. Bei der "HIStory World Tour" kamen dann Tracks wie "They Don't Care About Us", "Scream" und "Stranger in Moscow" dazu.
Aktuelle Tribute-Shows in Deutschland orientieren sich extrem nah an diesen Blaupausen. Typisch ist eine Setlist, die ungefähr so aussieht:
- "Wanna Be Startin' Somethin'" – als energiegeladener Einstieg
- "The Way You Make Me Feel"
- "Smooth Criminal" – inklusive der ikonischen Lean-Choreo
- "Beat It" – mit Gitarrensolo, inspiriert von Eddie Van Halen
- "Billie Jean" – meist mit dem klassischen Spotlight, Hut, Glitzer-Jacke
- "Thriller" – mit Zombies, roten Jacken und synchronem Walk
- "Bad" – gern als Zugabe
- "Black or White" und/oder "Heal the World" als Finale
Für dich als Fan bedeutet das: Du bekommst keinen 1:1-Michael, aber eine ziemlich sorgfältige Hommage an das, was seine Liveshows so besonders gemacht hat. Typisch sind aufwändige Lichtshows, große LED-Wände, teilweise Pyro, Live-Band und Tänzer:innen, die jede Bewegung aus den Originalvideos studiert haben. Besonders auffällig ist, wie sehr moderne Tribute-Produktionen auf Social-Media-Momente achten: Slow-Mo bei entscheidenden Moves, klar definierte TikTok-taugliche Stellen, bei denen alle ihre Handys hochreißen.
Musikalisch ist spannend, dass viele Produktionen versuchen, den Originalsound zu treffen, statt ihn großartig zu modernisieren. Das liegt daran, dass Jacksons Produktionen – vor allem in der "Thriller"- und "Bad"-Ära – heute immer noch unfassbar druckvoll klingen. Die Mischung aus Funk-Bass, scharfen Snares, dichten Chören und präzisen Synth-Lines wirkt auch 2026 nicht alt. DJs in deutschen Clubs nutzen genau diese Tracks, um Generationen zu verbinden: Deine Eltern schreien bei "Beat It" mit, du feierst die Bassline und die Samplebarkeit.
Setlist-Diskussionen im Netz zeigen auch, welche Songs gerade unter jüngeren Fans besonders ziehen. Während ältere Fans stark an "Earth Song" oder "Man in the Mirror" hängen, dominieren auf TikTok eher "Smooth Criminal", "Dirty Diana" und natürlich "Thriller" – vor allem wegen Tanz-Challenges und Edit-Culture. Manche Tribute-Shows reagieren darauf und schieben verstärkt diese Stücke nach vorne in die Dramaturgie.
Spannend sind außerdem neue Remixe und AI-Edits, die inoffiziell durchs Netz fliegen: Drill-Versionen von "Billie Jean", House-Edits von "Rock with You" oder sped-up-Versionen von "P.Y.T. (Pretty Young Thing)". Auch wenn das offiziell von Jacksons Estate nichts mit einer Setlist zu tun hat, prägen genau diese Adaptionen, wie Gen Z seine Songs heute hört. Für ein modernes Live-Event – ob Tribute-Show oder Clubnacht – wird oft genau dieser Mix angestrebt: Original-Vibe plus minimale Anpassungen ans aktuelle Soundbild.
Unterm Strich: Wenn du 2026 auf eine Michael-Jackson-Tribute-Show in Deutschland gehst, kannst du mit einem Best-of aller Epochen rechnen – inklusive aller Hits, vielen ikonischen Choreos und dem Versuch, den Spirit seiner Stadion-Ära in mittlere bis große Hallen zu übertragen.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
Rund um Michael Jackson lebt die Gerüchteküche stärker von Spekulationen als von offiziellen Ankündigungen – genau deshalb explodieren Threads auf Reddit und TikTok-Kommentare immer wieder.
Ein Dauer-Thema: angeblich komplette, bisher unveröffentlichte Alben aus den 80ern. Immer wieder tauchen Posts auf, in denen angebliche Insiders behaupten, es gebe ein fertiges Projekt aus der Zeit zwischen "Thriller" und "Bad", das nie erschienen ist, weil Jackson perfektionistisch war. Gesicherte Beweise dafür gibt es nicht, wohl aber Interviews von früheren Studiomusikern, die bestätigen, dass Jackson massenhaft Songs aufgenommen und wieder verworfen hat. Daraus stricken Fans Narrative von einem Mega-Release, der irgendwann droppen soll – mit Original-80s-Produktionen ohne moderne Bearbeitung.
Ein zweiter Gerüchteblock dreht sich um KI. Seit AI-Vocals massentauglich sind, kursieren Clips, in denen künstliche Stimmen Michael Jackson aktuelle Hits singen lassen – von The Weeknd bis K-Pop. Offiziell distanziert sich Jacksons Estate davon, aber in Fanforen spekulieren einige, dass irgendwann eine kontrollierte AI-Kollabo kommen könnte. Etwa: alte Demo-Vocals kombiniert mit modernen Produktionen, die per KI aufpoliert werden. Für viele ist das ein Albtraum, für andere der einzig realistische Weg, noch "neues" Material zu bekommen.
In der deutschen Szene wird außerdem immer wieder diskutiert, ob ein großes MJ-Musical dauerhaft nach Deutschland kommt – ähnlich wie "Hamilton" oder "Mamma Mia!". Immer wieder gibt es Gastspiele internationaler Produktionen in Städten wie Hamburg oder Köln, und jedes Mal tauchen Gerüchte auf, dass ein deutscher Ableger mit lokaler Cast geplant sei. Bisher bleibt es bei Limited Runs, aber die Nachfrage ist offensichtlich – gerade weil Musicalfans und MJ-Fans sich stark überschneiden.
Auf TikTok läuft parallel eine ganz andere Debatte: Was kostet Fan-Sein eigentlich? Wiederveröffentlichungen auf Vinyl, limitierte Boxsets, Fan-Merch, Tribute-Konzerttickets – das summiert sich. Einige Creator:innen rechnen in Videos vor, wie viel Geld man ausgeben würde, wenn man alles kauft, was rund um Michael Jackson neu erscheint. Gerade in Zeiten hoher Lebenshaltungskosten sorgt das für Frust und Memes: "POV: Du willst nur "Thriller" auf Vinyl und landest in einer 200-Euro-Collector's-Edition."
Und dann ist da natürlich noch die große Moral-Frage, die in jedem zweiten Kommentar auftaucht: "Darf man Michael Jackson heute noch feiern?" Auf Reddit r/de und in deutschen Musik-Subreddits spalten sich die Lager. Die einen verweisen auf die Vorwürfe und sagen klar nein, die anderen argumentieren mit fehlenden Verurteilungen und der Trennung von Kunst und Künstler. Spannend ist: Viele jüngere Fans sind deutlich reflektierter als alte Hardcore-Fans. Sie schreiben offen, dass sie die Vorwürfe ernst nehmen und trotzdem Songs wie "Man in the Mirror" oder "Earth Song" emotional brauchen.
Gerüchtete Projekte, die immer wieder durchs Netz geistern, sind außerdem: ein neues Remix-Album mit modernen Producer:innen (Namen wie Kaytranada, The Weeknd, Dua Lipa-Produzenten werden gern in Fan-Wunschlisten geworfen), sowie ein Dokuformat, das explizit versucht, alle Seiten des Künstlers zu beleuchten, inklusive Kritiker:innen. Ob davon etwas wirklich kommt, ist unklar – aber die Tatsache, dass diese Ideen dauerhaft im Raum stehen, zeigt, wie lebendig das Fan-Ökosystem ist.
Alle Daten auf einen Blick
Auch ohne aktuelle Tour liefert die MJ-Welt eine Menge Fakten, die dir helfen, den Überblick zu behalten – von historischen Tourdaten in Deutschland bis zu wichtigen Release-Jahren.
| Kategorie | Datum / Zeitraum | Ort / Bezug | Info |
|---|---|---|---|
| Thriller Release | 30. November 1982 | weltweit | "Thriller" wird zum meistverkauften Album aller Zeiten, auch in Deutschland ein Dauerbrenner. |
| Bad Release | 31. August 1987 | weltweit | "Bad" markiert die Ära der großen Stadiontouren und mehrerer Deutschland-Konzerte. |
| Dangerous Release | 26. November 1991 | weltweit | Mit "Black or White" und "Heal the World" wird Jackson noch politischer und globaler. |
| HIStory Release | 20. Juni 1995 | weltweit | Doppelalbum aus Greatest-Hits und neuen Songs, stark autobiografisch geprägt. |
| Bad World Tour – Deutschland | 1988 | u.a. Berlin, Hamburg, München | Mehrere ausverkaufte Stadion-Shows, Zehntausende Fans, massive Medienpräsenz. |
| Dangerous World Tour – Deutschland | 1992/1993 | u.a. München, Bremen | Spektakuläre Inszenierung mit aufwendigen Bühnenbildern und globaler TV-Berichterstattung. |
| HIStory World Tour – Deutschland | 1997 | u.a. Gelsenkirchen, Leipzig | Eine der letzten großen Arena- und Stadiontouren mit neuem und altem Material. |
| Offizieller MJ-Website-Start (modernisiert) | 2010er-Jahre (mehrfach überarbeitet) | online | Zentrale Anlaufstelle für News, Releases und Archivmaterial. |
| Streaming-Meilenstein | 2020er-Jahre | weltweit | Milliarden Streams auf Plattformen wie Spotify und YouTube, "Billie Jean" und "Beat It" ganz vorn. |
| Regelmäßige Tribute-Shows | laufend | diverse Städte in Deutschland | Tourende Produktionen ehren MJ mit Live-Band und Tänzer:innen, meist in Arenen und Theatern. |
Häufige Fragen zu Michael Jackson
Weil die Diskussionen rund um Michael Jackson 2026 so komplex sind, tauchen immer wieder die gleichen Fragen auf. Hier ein ausführlicher Überblick, was Fans in Deutschland besonders beschäftigt.
Wer war Michael Jackson überhaupt – und warum ist er immer noch so wichtig?
Michael Jackson war Sänger, Songwriter, Tänzer, Produzent und einer der einflussreichsten Popkünstler aller Zeiten. Schon als Kind performte er mit den Jackson 5, später startete er eine Solokarriere, die Popkultur nachhaltig verändert hat. Alben wie "Off the Wall", "Thriller", "Bad" und "Dangerous" prägen bis heute, wie wir Pop, R&B und Musikvideos verstehen. Er kombinierte hochpräzise Choreografie mit starken Hooks, aufwendigen Kurzfilm-Musikvideos und einer extrem dichten Produktion. Viele deiner Lieblingskünstler:innen – von The Weeknd über Bruno Mars bis hin zu K-Pop-Acts – nennen ihn direkt als Einfluss.
Wichtig ist auch sein Einfluss auf das Musikbusiness: Durch ihn wurden Musikvideos zu echten Blockbuster-Premieren, MTV öffnete sich mehr für Schwarze Künstler, und Stadion-Pop-Shows bekamen ein neues Level an Dramaturgie. Dass man heute bei großen Popkonzerten halbe Theaterinszenierungen mit Kostümwechseln, Lichtshows und Storybögen gewohnt ist, geht zu einem guten Teil auf ihn zurück.
Gibt es 2026 neue Musik von Michael Jackson?
Im klassischen Sinn – also Songs, die er selbst fertiggestellt und freigegeben hätte – nicht. Was es aber immer wieder gibt, sind Neuauflagen, Remaster, Deluxe-Versionen und posthum bearbeitete Tracks. In der Vergangenheit wurden Demos aus dem Archiv geholt, von modernen Produzent:innen überarbeitet und als "neue" Songs veröffentlicht. Das Album "Xscape" ist ein typisches Beispiel: alte Vocals auf neuem Sound-Design.
Ob 2026 ein weiteres Projekt dieser Art erscheint, ist im Moment offen. Fans diskutieren heftig, ob das überhaupt wünschenswert ist. Die eine Seite argumentiert: Jede neue Veröffentlichung hält seine Musik lebendig und bringt sie in neue Generationen. Die andere Seite hält dagegen: Wenn Jackson bestimmte Demos nie veröffentlicht haben wollte, sollte man das respektieren. Sicher ist nur: Sein Katalog ist groß genug, dass die Labels noch Jahrzehnte lang Remaster, Live-Versionen, Surround-Mixe und Special Editions ausrollen könnten.
Kann man Michael Jackson heute noch hören – wie gehen andere Fans damit um?
Die moralische Frage ist komplex und extrem persönlich. Es gibt Vorwürfe und kontroverse Dokus, aber keine strafrechtliche Verurteilung. Viele Inhalte sind emotional aufgeladen, teilweise widersprüchlich, und unterschiedliche Medien setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Entsprechend vielfältig sind die Reaktionen.
Ein Teil der Fans sagt: "Ich glaube den Vorwürfen nicht, ich höre die Musik ohne schlechtes Gewissen." Ein anderer Teil trennt bewusst zwischen Mensch und Werk: "Ich finde den Menschen problematisch, aber die Musik gibt mir etwas, das ich nicht missen will." Wieder andere entscheiden sich, konsequent auf seine Songs zu verzichten, weil sie sich nicht wohl damit fühlen. In deutschen Diskussionsforen fällt auf, dass viele jüngere Hörer:innen sehr transparent mit dieser Ambivalenz umgehen: Sie schreiben offen, dass sie Zweifel haben, aber trotzdem zu "Billie Jean" tanzen – und diese Widersprüchlichkeit bewusst aushalten.
Am Ende kannst nur du für dich entscheiden, wie du damit umgehen willst. Wichtig ist, sich zu informieren, unterschiedliche Quellen zu lesen oder zu schauen und dann eine reflektierte Entscheidung zu treffen – statt nur einem Hype oder einem Shitstorm zu folgen.
Welche Bedeutung hat Michael Jackson speziell für Deutschland?
Deutschland war für Michael Jackson ein extrem wichtiger Markt. Seine Alben verkauften sich hier millionenfach, seine Tourneen machten mehrfach Halt in deutschen Stadien, und seine TV-Auftritte wurden zu Events mit riesigen Einschaltquoten. Viele Menschen, die heute deine Eltern oder älteren Verwandten sind, verbinden mit seinen Deutschland-Konzerten prägende Jugenderinnerungen.
Dazu kommt die bis heute aktive Fan-Community: Fanclubs, Tribute-Partys, Tanzgruppen, die seine Choreos nachstellen, Coverbands, die sich komplett seinem Werk widmen. In deutschen Großstädten gibt es regelmäßig MJ-Themenabende in Clubs, bei denen die DJs komplette Blöcke nur mit seinen Songs und Remixen spielen. Auch kulturell ist er präsent: Referenzen in deutschen Rap-Texten, TV-Dokus, Retro-Formate, die seine Auftritte aus den 80ern und 90ern wieder ausgraben.
Was ist der beste Einstieg in seine Musik für Gen-Z- und Millennial-Fans?
Wenn du nicht mit seinen Alben aufgewachsen bist, kann die Diskografie erstmal erschlagend wirken. Ein schlauer Einstieg für 2026 sieht oft so aus:
- "Thriller" komplett durchhören – einmal ohne Shuffle, von vorne bis hinten. Das Album zeigt, warum er zum "King of Pop" wurde.
- Danach "Off the Wall" und "Bad" – hier spürst du den Übergang von Disco-/Funk-Elementen zum maximalen Stadion-Pop.
- "Dangerous" für den 90er-R&B- und New-Jack-Swing-Vibe – gerade interessant, wenn du modernen R&B magst.
- Playlisten mit Deep Cuts – Songs wie "Stranger in Moscow", "Liberian Girl" oder "Who Is It" zeigen eine andere, oft düsterere Seite.
Parallel lohnt es sich, ein paar ikonische Liveperformances auf YouTube zu suchen – vor allem "Billie Jean" mit dem Moonwalk-Debüt, "Man in the Mirror" als Tour-Finale und "Earth Song" von der HIStory-Tour. So verstehst du, warum MJ für viele Leute nicht einfach nur ein Sänger, sondern ein Gesamterlebnis war.
Warum wird ständig über Hologramme, AI und Tribute-Shows diskutiert?
Weil Michael Jackson wie kaum ein anderer Künstler im Spannungsfeld zwischen Legacy-Pflege und Kommerz steht. Hologramm- und AI-Ideen versprechen aus Sicht von Rechteinhabern neue Einnahmequellen, für viele Fans wirken sie aber respektlos oder zumindest seltsam, weil der Künstler selbst nicht mehr mitbestimmen kann. Gleichzeitig wollen viele Menschen die Magie seiner Konzerte irgendwie live nachempfinden – und da kommen dann Tribute-Shows ins Spiel.
Diese Tribute-Produktionen sind der aktuelle Kompromiss: echte Musiker:innen, echte Tänzer:innen, aber eben "nur" eine Hommage. Manche Fans feiern das hart, andere lehnen alles ab, was nicht original ist. Deshalb wird in Foren und Kommentarspalten so heftig darüber gestritten, ob man Tickets für solche Shows kaufen sollte oder ob das "falscher Kult" ist. Für deutsche Fans ist klar: Solange es keine offiziellen Hologramm-Projekte gibt, werden Tribute-Acts die wichtigste Live-Option bleiben, wenn man MJ-Songs in Konzertatmosphäre erleben will.
Wie bleibe ich seriös informiert, ohne mich in Verschwörungstheorien zu verlieren?
Rund um Michael Jackson kursieren seit Jahren wilde Theorien – von angeblichen Fake-Todesfällen bis hin zu globalen Verschwörungsmythen. Wenn du dich ernsthaft mit seiner Musik, seiner Karriere und den Schattenseiten auseinandersetzen willst, solltest du auf ein paar Dinge achten:
- Nutze seriöse Musikjournalismus-Quellen und gut recherchierte Dokus, nicht nur YouTube-Kommentare.
- Unterscheide zwischen Fakten, Einschätzungen und Gerüchten. Nicht alles, was dramatisch klingt, ist belegt.
- Schau dir unterschiedliche Perspektiven an – auch kritische, nicht nur Fan-Material.
- Nimm Abstand von Kanälen, die ständig "geheime Wahrheiten" oder "Beweise" ohne Quellen versprechen.
So kannst du seine Musik genießen oder ablehnen – aber immer auf Basis von Informationen statt nur auf Basis von algorithmischem Clickbait.
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