Metaplanet Aktie: Milliardenverlust!
22.02.2026 - 11:15:53 | boerse-global.deMetaplanet steht mit dem Rücken zur Wand. Angesichts nicht realisierter Verluste von über 1,2 Milliarden US-Dollar und einem Aktienkurs, der weit unter den Höchstständen notiert, muss sich CEO Simon Gerovich nun massiver Kritik stellen. Ist die aggressive Bitcoin-Strategie des japanischen Unternehmens gescheitert oder handelt es sich nur um eine schmerzhafte Momentaufnahme in einem volatilen Markt?
CEO weist Vorwürfe zurück
Am 20. Februar reagierte Simon Gerovich öffentlich auf die zunehmenden Angriffe gegen die Unternehmensführung. Auf der Plattform X (ehemals Twitter) trat er anonymen Anschuldigungen entgegen, Metaplanet würde Aktionärsgelder veruntreuen oder wichtige Informationen verschleiern. Gerovich betonte, er scheue sich nicht, Verantwortung für seine Aussagen und die Handlungen des Unternehmens zu übernehmen.
Als Beleg für die Integrität des Unternehmens verwies er auf die Echtzeit-Offenlegung der Bitcoin-Wallets und das Aktionärs-Dashboard. Diese Maßnahmen machten Metaplanet laut Gerovich zu einem der transparentesten börsennotierten Unternehmen weltweit.
Rote Zahlen trotz operativem Gewinn
Die Diskrepanz zwischen der operativen Entwicklung und den buchhalterischen Bewertungseffekten prägt die am 16. Februar veröffentlichten Jahreszahlen für 2025. Das Unternehmen meldete einen Nettoverlust von 95 Milliarden Yen (ca. 605 Millionen US-Dollar). Der CEO führt dies primär auf die marktwertorientierte Bewertung der Bitcoin-Bestände zurück und bezeichnet den Nettogewinn als ungeeignete Kennzahl für ein Bitcoin-Treasury-Unternehmen.
Operativ zeigt sich hingegen ein anderes Bild: Der Betriebsgewinn kletterte im Jahresvergleich um 1.694 Prozent auf 6,2 Milliarden Yen. Diese Einnahmen resultieren unter anderem aus dem Verkauf von Put-Optionen. Gerovich verteidigte diese Strategie gegen Kritiker als Mittel, um Prämieneinnahmen zu generieren und Bitcoin potenziell unter Marktpreis zu erwerben, statt auf kurzfristige Kursgewinne zu spekulieren.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Metaplanet?
Aktie im Abwärtssog
Der Aktienkurs von Metaplanet hat die Korrektur des Kryptomarktes drastisch nachvollzogen. Vom Allzeithoch im Juni 2025 bei 1.930 Yen stürzte das Papier bis zum 20. Februar auf 319 Yen ab – ein Minus von rund 85 Prozent. Auch Bitcoin selbst notiert fast 50 Prozent unter seinem Rekordhoch vom Oktober 2025.
Besonders schwer wiegt der hohe Einstandspreis der Bestände. Das Unternehmen hält aktuell 35.102 BTC zu einem durchschnittlichen Kaufpreis von rund 107.000 US-Dollar. Da der Bitcoin-Kurs in der vergangenen Woche lediglich zwischen 67.000 und 68.000 US-Dollar schwankte, sitzen die Aktionäre auf massiven Buchverlusten. Dennoch hält das Management am "555 Millionen Plan" fest, der einen Ausbau der Bestände auf 100.000 BTC bis Ende 2026 vorsieht. Zur Finanzierung weiterer Käufe und zum Schuldenabbau plant Metaplanet eine Kapitalerhöhung über bis zu 21 Milliarden Yen.
Metaplanet-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Metaplanet-Analyse vom 22. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Metaplanet-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Metaplanet-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 22. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Metaplanet: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


