Meta und AMD schmieren Mega-Deal für KI-Supercomputer
24.02.2026 - 21:42:02 | boerse-global.deMeta und AMD bauen ihre Partnerschaft zu einem der größten KI-Infrastruktur-Deals der Branche aus. Der Chip-Liefervertrag über bis zu sechs Gigawatt Rechenleistung soll Metas Weg zur eigenen Superintelligenz ebnen.
Der Deal, der AMD-Aktien sofort in die Höhe trieb, ist ein strategischer Paukenschlag. Er festigt AMDs Rolle als ernstzunehmender Nvidia-Herausforderer und gibt Meta langfristige Planungssicherheit für seine ehrgeizigsten KI-Projekte. Analysten schätzen den Gesamtwert der mehrjährigen Vereinbarung auf über 100 Milliarden Euro.
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Vom Zulieferer zum Co-Entwickler
Die Zusammenarbeit geht weit über einen reinen Abnahmevertrag hinaus. Meta und AMD entwickeln die Hardware nun gemeinsam. Ziel ist eine maßgeschneiderte, rack-scale KI-Architektur, die perfekt auf Metas Trainings- und Inferenz-Workloads abgestimmt ist.
Den Anfang macht ab der zweiten Hälfte 2026 eine erste Gigawatt-Lieferung. Kernstück sind kundenspezifische AMD-Instinct-GPUs der kommenden MI450-Generation, gepaart mit AMDs EPYC-CPUs der sechsten Generation ("Venice"). Die vollständig optimierte Lösung inklusive der ROCm-Software soll maximale Leistung bei bester Energieeffizienz bringen.
Strategische Absicherung und Aktien-Option
Ein ungewöhnlicher Finanzmechanismus sichert die langfristigen Interessen beider Partner: AMD hat Meta wandelbare Optionsscheine für bis zu 160 Millionen AMD-Stammaktien ausgehändigt. Sie werden schrittweise fällig, sobald Lieferziele erreicht und bestimmte Aktienkurs-Marken durchbrochen werden. Bei voller Ausschöpfung könnte Meta bis zu zehn Prozent an AMD halten.
Für Meta ist der Deal ein entscheidender Schritt zur Diversifizierung seiner Lieferkette. Bisher dominierte Nvidia den Markt für KI-Beschleuniger fast uneingeschränkt. Mit AMD an der Seite gewinnt das Social-Media-Unternehmen mehr Kontrolle über sein Hardware- und Software-Stack und reduziert das Risiko der Abhängigkeit von einem einzigen Anbieter.
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Schlagkraft gegen Nvidia und Signalwirkung
Die Vereinbarung ist ein starkes Signal an den Markt. Nach einem ähnlichen Sechs-Gigawatt-Deal mit OpenAI im Oktober 2025 hat AMD damit den zweiten Schwergewicht der KI-Entwicklung als Partner gewonnen. Das unterstreicht die Glaubwürdigkeit von AMDs Technologie-Roadmap und seiner Fähigkeit, im Hyperscale-Maßstab zu liefern.
Die Branche beobachtet einen klaren Trend: Führende KI-Unternehmen setzen zunehmend auf mitentwickelte, workload-optimierte Systeme, um die nächste Leistungsstufe zu erreichen. Der Schritt weg von Standard-Hardware unterstreicht den Reifegrad der KI-Infrastruktur und die Notwendigkeit tiefgreifender Partnerschaften zwischen Chip-Designern und ihren größten Kunden.
Der Rollout der vollen sechs Gigawatt Kapazität über die nächsten fünf Jahre wird Metas Fähigkeit massiv steigern, größere und komplexere KI-Modelle zu trainieren. Die Partnerschaft dürfte nicht nur Metas KI-Ambitionen beschleunigen, sondern auch den Wettbewerb auf dem hart umkämpften Markt für KI-Hardware weiter anheizen.
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