AMD, Mega-Deal

Meta und AMD schließen Mega-Deal für KI-Hardware

25.02.2026 - 19:09:43 | boerse-global.de

Meta setzt in einer strategischen Partnerschaft auf maßgeschneiderte AMD-Grafikprozessoren für seine KI-Infrastruktur. Der Deal stärkt AMD als Nvidia-Herausforderer und treibt Metas KI-Ambitionen voran.

Meta setzt künftig auf bis zu sechs Gigawatt AMD-Grafikprozessoren für seine KI-Infrastruktur – ein milliardenschwerer Schulterschluss, der den KI-Chipmarkt aufrüttelt.

Die Tech-Giganten aus Menlo Park und Santa Clara haben eine mehrjährige strategische Partnerschaft vereinbart. Kern ist die Lieferung von AMD-Instinct-GPUs im Umfang von bis zu sechs Gigawatt Leistungsaufnahme. Das entspricht dem Stromverbrauch von 600 Millionen LED-Lampen. Der Deal zählt zu den größten KI-Infrastruktur-Ausbauplänen der Industrie.

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Maßgeschneiderte KI-Architektur für Metas Superintelligenz

Im Zentrum steht eine gemeinsam entwickelte Hardware-Plattform. Die ersten Systeme nutzen eine spezielle AMD-GPU der kommenden MI450-Architektur, optimiert für Metas massive KI-Berechnungen. Kombiniert werden sie mit AMDs nächster EPYC-CPU-Generation „Venice“.

Die gesamte Infrastruktur basiert auf der offenen Helios-Rack-Architektur, die beide Unternehmen im Open Compute Project entwickelt haben. Meta wird zudem Lead-Kunde für künftige AMD-Prozessoren wie die workload-optimierte „Verano“-CPU. Diese tiefe technische Abstimmung soll Effizienzvorteile bei Training und Betrieb von KI-Modellen bringen – inklusive Metas ambitionierter „persönlicher Superintelligenz“.

Rollout beginnt 2026 mit einem Gigawatt

Die erste Ausbaustufe startet im zweiten Halbjahr 2026 mit einem Gigawatt Kapazität. Bis zum vollständigen Ausbau auf sechs Gigawatt werden mehrere Jahre vergehen. Die Hardware soll Metas nächste Generation von Rechenzentren weltweit antreiben.

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Der Deal ist Teil von Metas „Meta Compute“-Initiative, die die KI-Infrastruktur zukunftssicher machen soll. Für die Nutzer bedeutet das: Die KI-Funktionen in Facebook, Instagram und WhatsApp werden leistungsfähiger und möglicherweise schneller verfügbar.

Strategischer Coup gegen Nvidias Dominanz

Die Partnerschaft ist ein strategischer Sieg für beide Seiten. Meta diversifiziert damit seine Lieferkette und verringert die Abhängigkeit von Marktführer Nvidia. Das soziale Netzwerk erhält maßgeschneiderte Chips, die auf seine spezifischen KI-Anforderungen optimiert sind.

Für AMD festigt der Mega-Auftrag die Position als ernstzunehmender Konkurrent im lukrativen KI-Beschleunigermarkt. Der mehrjährige Vertrag sichert dem Halbleiterhersteller einen stabilen Milliardenstrom an Einnahmen. Ein besonderes Detail: Meta erhält leistungsabhängige Optionsscheine auf bis zu 160 Millionen AMD-Aktien – ein Anreiz für schnelle und erfolgreiche Lieferungen.

Neue Ära der KI-Zusammenarbeit

Die Vereinbarung markiert den Beginn einer neuen Phase enger Kooperation zwischen Cloud-Giganten und Chipentwicklern. Künftige AMD-Hardware-Generationen werden direkt an Metas wachsende KI-Anforderungen angepasst.

Die Partnerschaft beschleunigt nicht nur Metas eigene KI-Innovationen für Milliarden Nutzer. Sie verändert auch die Wettbewerbsdynamik im gesamten KI-Hardware-Ökosystem nachhaltig. Die ersten maßgeschneiderten Systeme sollen Ende 2026 in Metas Rechenzentren einziehen.

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