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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 27.11.2025 - 17.00 Uhr

27.11.2025 - 17:05:00 | dpa.de

Merz zu Rentenstreit: 'Nichts, was uns aus der Bahn wirft'BERLIN - Bundeskanzler Friedrich Merz sieht in dem seit Wochen andauernden Rentenstreit nach eigener Darstellung keine Gefahr für die schwarz-rote Koalition.

Merz zu Rentenstreit: 'Nichts, was uns aus der Bahn wirft'

BERLIN - Bundeskanzler Friedrich Merz sieht in dem seit Wochen andauernden Rentenstreit nach eigener Darstellung keine Gefahr für die schwarz-rote Koalition. "Das ist jetzt nichts, was uns aus der Bahn wirft", sagte der CDU-Chef in Berlin. Er zeigte sich zuversichtlich, dass es eine Lösung geben wird - allerdings nicht schon am Abend in der Sitzung des Koalitionsausschusses. "Das muss sich ergeben dann in einer nachfolgenden Fraktionssitzung." Er sehe in der Unionsfraktion "uneingeschränkt eine sehr konstruktive Haltung, um hier zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen".

Putin: US-Delegation nächste Woche in Russland erwartet

BISCHKEK - Kremlchef Wladimir Putin hat Pläne für Verhandlungen mit US-Vertretern nächste Woche in Russland bestätigt. Die Delegation werde in der ersten Hälfte der kommenden Woche erwartet, sagte Putin in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek zum Abschluss seines Besuchs dort. Auf russischer Seite würden Vertreter des Außenministeriums und der Präsidialverwaltung an den Verhandlungen teilnehmen.

Gesundheitsministerin Warken sagt Milliarden-Spardruck voraus

BERLIN - In der Krankenversicherung ist weiter nicht absehbar, wie nach dem vorläufigen Scheitern eines Spargesetzes Beitragsanstiege kurzfristig verhindert werden sollen. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) bedauerte in der Etatberatung im Bundestag, dass der Bundesrat ihr Sparpaket in den Vermittlungsausschuss beider Gremien geschickt hat. "Durch den Vermittlungsausschuss geht nun auch entscheidende Zeit verloren, die den Krankenkassen für die Aufstellung der Haushalte fehlt."

ROUNDUP/Steinmeier: Europa muss Potenzial als Wirtschaftsmacht nutzen

MADRID - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Europa zu ökonomischem Selbstbewusstsein aufgerufen. "Die Europäische Union ist ein mächtiger Wirtschaftsraum", sagte er bei einem deutsch-spanischen Wirtschaftsforum in Madrid. "Wir sind ein Markt mit mehr als 450 Millionen Menschen. Und als solcher haben wir Gewicht und Einfluss, und diesen Einfluss können wir nutzen." Er ließe sich noch besser nutzen, wenn die Politik dafür sorge, dass Europa schneller und entscheidungsfähiger werde.

Lieferkettengesetz: EU-Kommission laut Ombudsfrau einseitig

BRÜSSEL - Die Europäische Ombudsfrau Teresa Anjinho wirft der EU-Kommission unter Leitung von Ursula von der Leyen Missstände bei der Änderung mehrerer Gesetze vor. Konkret geht es um die von der Kommission als Vereinfachung bezeichnete Abschwächung des Lieferkettengesetzes sowie um Vorschläge zur Änderung der gemeinsamen EU-Agrarpolitik und einer besseren Abwehr irregulärer Migration.

Eurozone: Wirtschaftsstimmung verbessert sich geringfügig

BRÜSSEL - Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im November geringfügig verbessert. Der Economic Sentiment Indicator (ESI) stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Punkte auf 97,0 Punkte, wie die Europäische Kommission am Donnerstag in Brüssel mitteilte. Volkswirte hatten diesen Anstieg im Schnitt erwartet.

ROUNDUP 2: Verdi und DGB warnen vor AfD-Kurs der Familienunternehmer

BERLIN - Nachdem der Verband der Familienunternehmer sich für Gespräche mit der AfD geöffnet hat, fordert Verdi-Chef Frank Werneke Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände zu einer klaren Positionierung auf. Der Verband unter Präsidentin Marie-Christine Ostermann drohe, "endgültig nach rechts abzudriften", sagte Werneke den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Die Geschichte mahnt, wie wichtig eine klare Abgrenzung der Wirtschaft gegenüber Rechtsextremen ist." Er verwies dabei auf historische Parallelen zur Unterstützung der NSDAP durch Industrielle im Jahr 1933. "Also: Wehret den Anfängen!", sagte er.

ROUNDUP/Viele Einzelhändler fürchten schlechtes Weihnachtsgeschäft

MÜNCHEN - Wegen der wirtschaftlichen Dauerkrise in Deutschland werden die Weihnachtsgeschenke in diesem Jahr in vielen Familien voraussichtlich ein wenig bescheidener ausfallen: Nur eine Minderheit von 10 Prozent der Einzelhändler erwartet nach einer Unternehmensumfrage des Münchner Ifo-Instituts ein gutes Weihnachtsgeschäft. Knapp die Hälfte rechnet demnach mit durchschnittlichen Umsätzen, ein Viertel erwartet ein schlechtes Geschäft. "Viele Händler gehen ohne große Hoffnung in die wichtigste Verkaufsphase des Jahres", sagte Ifo-Umfrageleiter Klaus Wohlrabe.

Eurozone: Wachstum der Geldmenge bleibt stabil

FRANKFURT - Das Wachstum der Geldmenge im Euroraum hat sich im Oktober stabilisiert. Die breit gefasste Geldmenge M3 stieg im Jahresvergleich um 2,8 Prozent, wie die Europäische Zentralbank am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Bereits im September war sie um 2,8 Prozent gewachsen. Volkswirte hatten dies im Schnitt erwartet.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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