Merz-Regierung verliert massiv Vertrauen von Bürgern und Wirtschaft
29.12.2025 - 23:21:11Die Unzufriedenheit mit der Bundesregierung erreicht zum Jahresende einen neuen Höchststand. Knapp acht Monate nach Amtsantritt sieht sich die Koalition aus Union und SPD mit verheerenden Umfragewerten und einer hartnäckigen wirtschaftlichen Stagnation konfrontiert. Neue Daten zeichnen das Bild einer Regierung, die das Vertrauen gleichermaßen verliert.
Eine aktuelle INSA-Umfrage für die „Bild am Sonntag“ offenbart das ganze Ausmaß der Krise. Demnach sind 70 Prozent der Bürger unzufrieden mit der Arbeit der Bundesregierung – der schlechteste Wert seit Amtsantritt im Mai. Politische Beobachter werten dies als deutliches Alarmzeichen. Der Kredit bei den Wählern scheint aufgebraucht.
In den Parteizentralen von CDU und SPD macht sich Nervosität breit. Insbesondere die SPD sieht sich durch die anhaltende Kritik an der gemeinsamen Wirtschaftspolitik unter Druck. Die Umfragewerte deuten darauf hin, dass die Wähler der Koalition kaum noch zutrauen, drängende Probleme wie Migration und Konjunkturschwäche zu lösen.
Jedes vierte Unternehmen erwartet Rezession 2026
Noch gravierender wiegt die wirtschaftliche Realität. Eine Studie des Kreditversicherers Atradius liefert ernüchternde Zahlen: Jede vierte Firma blickt pessimistisch auf 2026 und erwartet eine weitere Verschlechterung. Knapp die Hälfte der Unternehmen geht von Stagnation aus.
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Frank Liebold, Country Director bei Atradius, mahnte, die Politik müsse unverzüglich handeln, um ein “viertes Rezessionsjahr in Folge” abzuwenden. Die Forderungen der Wirtschaft sind eindeutig:
* Bürokratieabbau für 73 Prozent der Unternehmen.
* Senkung der Energiepreise für 70 Prozent.
* Steuerliche Entlastungen für fast die Hälfte der Firmen.
Das Vertrauen in die wirtschaftspolitische Handlungsfähigkeit der Regierung ist seit dem Sommer massiv geschwunden. Experten warnen: Ohne schnelle Impulse droht eine kaum umkehrbare Deindustrialisierung.
Droht der Koalition das “Ampel-Schicksal”?
Die Parallelen zur gescheiterten Vorgängerregierung sind unübersehbar. Ähnlich wie die Ampel-Koalition wirkt auch das aktuelle Bündnis zunehmend gelähmt. Berichten zufolge hakt es vor allem bei der Umsetzung des vereinbarten “Wachstumspakets”.
Der Wirtschaftsflügel der Union drängt auf Steuersenkungen und Flexibilisierung, die SPD pocht auf soziale Standards. Diese Pattsituation schiebt dringende Reformen auf die lange Bank. Die “Schonfrist” für Kanzler Merz sei endgültig vorbei, merken Analysten an.
Auch innerhalb der Union wächst der Unmut. Teile der Basis fordern einen schärferen Kurs und mahnen, man dürfe sich nicht von der SPD “in Geiselhaft” nehmen lassen. Erinnert das fatal an die Kakophonie der letzten Jahre?
Ausblick: Januar wird zum Schicksalsmonat
Für die Koalition wird der Start ins Jahr 2026 zur entscheidenden Bewährungsprobe. Politische Analysten erwarten, dass Kanzler Merz im Januar mit einem “Befreiungsschlag” die Initiative zurückgewinnen will. Im Gespräch sind ein vorgezogener Wirtschaftsgipfel und ein neues “Entfesselungspaket”.
Doch was, wenn die Umfragewerte weiter im Keller bleiben? Sollten die Landtagswahlen im Frühjahr zum Desaster werden, könnte die Stabilität der Koalition schon im ersten Regierungsjahr ernsthaft gefährdet sein. Für die deutsche Wirtschaft regiert vorerst weiter das Prinzip Hoffnung – während die Geduld schwindet.
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