Mersen: Electrical Power wächst 8,7 Prozent
29.04.2026 - 14:28:41 | boerse-global.deMersen meldet für das erste Quartal 2026 einen Umsatz von 296,4 Millionen Euro. Damit kehrt der französische Spezialist für Elektrotechnik und Graphitkomponenten mit einem organischen Plus von 3,1 Prozent auf den Wachstumspfad zurück. Die Börse reagiert prompt. Die Aktie springt um knapp acht Prozent auf ein neues 52-Wochen-Hoch bei 30,68 Euro.
Rechenzentren treiben das Elektro-Segment
Der Bereich Electrical Power erwies sich als stärkster Motor und legte organisch um 8,7 Prozent zu. Besonders die globale Expansion digitaler Infrastruktur stützte dieses Ergebnis. So verdoppelten sich die Umsätze im Zusammenhang mit Rechenzentren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf rund 10 Millionen Euro.
In Nordamerika verzeichnete Mersen ein organisches Plus von 8,2 Prozent. Hier trieben vor allem die Nachfrage nach Lösungen zur Stromverteilung sowie Komponenten für die Luft- und Raumfahrt das Geschäft voran. Damit konnte die Region die Schwächephasen in anderen Märkten mehr als ausgleichen.
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Gegenwind in Europa und China
Während das US-Geschäft florierte, kämpfte Mersen in Europa mit einer industriellen Abkühlung. Der organische Umsatz sank in dieser Region um 3,2 Prozent. In Asien belastete vor allem der Einbruch der chinesischen Solarindustrie die Bilanz, was das Wachstum im asiatisch-pazifischen Raum auf 1,9 Prozent bremste.
Erhebliche Währungseffekte drückten das berichtete Ergebnis zusätzlich. Die Aufwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar und dem chinesischen Renminbi schlug mit einem negativen Effekt von mehr als 17 Millionen Euro zu Buche. Im Segment Advanced Materials führte die Zurückhaltung der Chemie- und Solarbranche zu einem leichten organischen Rückgang von 1,4 Prozent.
Ausblick und Führungswechsel
Trotz der regionalen Unterschiede hält die Konzernführung an ihren Zielen für das Gesamtjahr fest. Erwartet wird ein organisches Umsatzwachstum zwischen zwei und sechs Prozent, wobei sich die Dynamik in der zweiten Jahreshälfte beschleunigen soll. Die operative Marge (EBITDA) wird bei rund 16 Prozent angestrebt.
Im Mai steht ein Wechsel an der Spitze bevor. Der langjährige CEO Luc Themelin übergibt die Leitung an Salvador Lamas. Der neue Chef übernimmt ein Unternehmen, das seine Investitionen in Sachanlagen auf 90 bis 100 Millionen Euro drosseln will, um den Fokus verstärkt auf margenstarke Bereiche wie Leistungselektronik zu legen. Die detaillierten Halbjahreszahlen folgen im Juli.
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