Merck Aktie: Trendwende läuft
09.01.2026 - 18:09:31Nach monatelangem Gegenwind formiert sich bei Merck eine charttechnische Bodenbildung – und Analysten beginnen, ihre Skepsis abzulegen. Die Barclays-Experten heben das Kursziel von 120 auf 130 Euro an und verweisen auf erste operative Lichtblicke. Gleichzeitig entwickelt sich im Chart eine Formation, die auf ein Ende der Korrektur hindeutet.
Die wichtigsten Fakten:
- Barclays hebt Kursziel auf 130 Euro (zuvor 120 Euro)
- Charttechnischer “Rounding Bottom” im Entstehen
- Erholung in Life Science und Electronics für 2026 erwartet
- Kurs notiert bei 128,50 Euro, plus 6,7% über dem 50-Tage-Schnitt
Technisches Bild dreht ins Positive
Der Kurs hat sich vom Augusttief bei knapp 105 Euro deutlich gelöst und arbeitet seit Wochen an einer klassischen Bodenformation. Das sogenannte “Rounding Bottom”-Muster gilt als Umkehrsignal nach längeren Abwärtsphasen. Die Aktie notiert mittlerweile 22,6 Prozent über dem 52-Wochen-Tief und hat die wichtigen gleitenden Durchschnitte zurückerobert.
Entscheidend wird nun, ob der Bereich um 128 Euro als Sprungbrett für weitere Kursgewinne dient. Ein nachhaltiger Ausbruch würde den Weg in Richtung 135 Euro freimachen und die These einer abgeschlossenen Korrektur untermauern.
Barclays sieht operative Besserung
Die britische Investmentbank begründet ihre Anhebung des Kursziels mit ersten Anzeichen einer Erholung in den zyklischen Geschäftsbereichen. Insbesondere die Sparten Life Science und Electronics hatten 2025 unter Lagerabbauzyklen der Kundschaft gelitten. Für das laufende Jahr erwarten die Analysten eine Stabilisierung der Nachfrage.
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Im Life-Science-Geschäft zeichnet sich eine Erholung bei Biopharma-Kunden ab. Die Electronics-Sparte könnte vom wieder anziehenden Halbleiterzyklus profitieren. Das Healthcare-Segment liefert derweil stabile Cashflows und bildet das fundamentale Rückgrat des Konzerns.
Zyklische Wende als Kurstreiber
Die aktuelle Kursentwicklung spiegelt wachsende Zuversicht wider, dass Merck die operative Talsohle hinter sich gelassen hat. Nach einer volatilen zweiten Jahreshälfte 2025 mehren sich die Signale, dass Verkaufsdruck nachlässt und Käufer wieder Vertrauen fassen.
Die kommenden Quartalszahlen werden zeigen müssen, ob sich die prognostizierte Markterholung in konkreten Auftragseingängen und Margen niederschlägt. Gelingt dies, dürfte die charttechnische Bodenbildung in einen nachhaltigen Aufwärtstrend münden.
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