Mercedes-Benz Aktie: Besser als befürchtet
29.04.2026 - 11:08:48 | boerse-global.deDer Stuttgarter Autobauer hat im ersten Quartal 2026 zwar deutlich weniger verdient als im Vorjahreszeitraum — doch Anleger reagierten erleichtert. Der Gewinnrückgang fiel glimpflicher aus als von der Mehrheit der Analysten erwartet.
Das operative Ergebnis sank um rund 17 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro. Damit übertraf Mercedes die durchschnittliche Analystenprognose von 1,6 Milliarden Euro spürbar. Der Umsatz gab um knapp 5 Prozent auf 31,6 Milliarden Euro nach — vorwiegend durch negative Wechselkurseffekte und einen schwächeren Pkw-Absatz. Der Pkw-Verkauf fiel um sechs Prozent auf rund 419.400 Fahrzeuge.
China bleibt der Bremsklotz
Das schwächste Glied in der Kette ist und bleibt das China-Geschäft. Dort kämpft Mercedes seit Monaten gegen nachlassende Nachfrage und einen zunehmend aggressiven Wettbewerb — zwei Faktoren, die bereits 2025 maßgeblich dazu beigetragen hatten, dass der Jahresgewinn von 10,4 Milliarden auf 5,3 Milliarden Euro wegbrach.
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Die operative Marge im Kerngeschäft mit Premiumfahrzeugen fiel auf 4,1 Prozent, nach 7,3 Prozent im entsprechenden Vorjahresquartal. Trotzdem: Analysten hatten sogar nur 3,7 Prozent erwartet. Auch der freie Zahlungsmittelzufluss im Industriegeschäft lag mit 1,86 Milliarden Euro rund ein Fünftel unter Vorjahr, überraschte damit aber ebenfalls positiv.
Neue Modelle als Hoffnungsträger
Finanzvorstand Harald Wilhelm zeigte sich zuversichtlich: Die Auftragsbücher seien gut gefüllt, die Nachfrage nach neuen Produkten stark. Für das zweite Halbjahr 2026 rechnet das Unternehmen mit mehr Schwung. Bis 2027 plant Mercedes insgesamt 40 neue Modelle, darunter die vollelektrische CLA-Limousine und eine überarbeitete S-Klasse-Reihe — beides soll die Marktstellung in China verteidigen.
Die Jahresziele blieben unverändert: Der Umsatz soll auf Vorjahresniveau bleiben, während das Gesamtjahres-EBIT deutlich über dem 2025er-Wert von 5,8 Milliarden Euro liegen soll. Mittelfristig peilt das Management eine Rückkehr in den Bereich von 8 bis 10 Prozent Rendite an. Die Aktie legte vorbörslich rund 1,6 Prozent zu — ein klares Zeichen, dass der Markt angesichts trüber Erwartungen ein schwächeres Ergebnis eingepreist hatte.
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