Mercedes-Benz, Aktie

Mercedes-Benz Aktie: 1,9 Milliarden EBIT trotz 17 Prozent Rückgang

30.04.2026 - 12:55:39 | boerse-global.de

Mercedes-Benz übertrifft mit Quartalszahlen die Analystenerwartungen trotz Gewinnrückgang und schwachem China-Geschäft.

Mercedes-Benz Aktie: 1,9 Milliarden EBIT trotz 17 Prozent Rückgang - Foto: über boerse-global.de
Mercedes-Benz Aktie: 1,9 Milliarden EBIT trotz 17 Prozent Rückgang - Foto: über boerse-global.de

Absatzminus, Gewinneinbruch und trotzdem Aufatmen bei Mercedes-Benz. Der Stuttgarter Autobauer hat im ersten Quartal Federn gelassen. Dennoch fielen die Zahlen deutlich besser aus als von Analysten befürchtet. Das liegt an einem gespaltenen Weltmarkt.

Das operative Ergebnis sank um 17 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro. Experten hatten im Vorfeld mit einem fast doppelt so starken Rückgang gerechnet. Das Ergebnis je Aktie übertraf die Prognosen mit 1,49 Euro spürbar.

Der Umsatz ging leicht auf 31,6 Milliarden Euro zurück. Unterm Strich blieb ein Konzernergebnis von gut 1,4 Milliarden Euro. Parallel dazu kaufte der Konzern eigene Aktien für knapp 470 Millionen Euro zurück.

Schwaches China, starke USA

Weltweit lieferte Mercedes-Benz rund 419.000 Fahrzeuge aus. Das entspricht einem Minus von sechs Prozent. Ohne den chinesischen Markt sähe die Bilanz anders aus. Dort brachen die Verkäufe um 27 Prozent ein.

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Der Konzern macht dafür intensiven Wettbewerb und eine schwache Nachfrage verantwortlich. Im Rest der Welt wächst das Geschäft. In den USA stiegen die Auslieferungen um 20 Prozent. Europa verzeichnete ein Plus von sieben Prozent.

Zölle und Modellwechsel

Neben dem schwachen China-Geschäft belasten externe Faktoren die Margen. US-Zölle kosten den Autobauer voraussichtlich 1,5 Prozentpunkte der Kernmarge. Ein Sondereffekt in der Buchhaltung federte diesen Zoll-Effekt im ersten Quartal noch ab.

Hinzu kommen geopolitische Unsicherheiten. Vertriebsvorstand Mathias Geisen beobachtet durch den Nahost-Konflikt eine spürbare Kaufzurückhaltung. Besonders im März zögerten amerikanische Kunden.

Die Lösung der Stuttgarter: neue Autos. Mercedes-Benz tauscht aktuell weite Teile seines Portfolios aus. Bis 2027 plant das Management mehr als 40 neue Modelle. Der neue GLC verkauft sich bereits besser als vom Konzern erwartet.

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Spürbare finanzielle Effekte dieser Offensive erwartet das Management allerdings erst im kommenden Jahr. Trotz der aktuellen Gegenwinde hält der Vorstand an seinen Zielen für 2026 fest. Der Umsatz soll stabil bleiben.

Das operative Ergebnis plant Mercedes-Benz deutlich über dem Vorjahresniveau ein. Ein juristischer Nebenschauplatz bleibt indes offen. Der Konzern wehrt sich in Großbritannien gegen ein Entschädigungsprogramm für Autokredite. Hier drohen künftig mögliche Rückstellungen.

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