Mental, Health

Mental Health Barometer: Studierende so belastet wie nie

24.01.2026 - 22:46:12

Über 56 Prozent der Studierenden bewerten ihre psychische Verfassung als schlecht. Hoher Arbeitsaufwand, Prüfungsdruck und finanzielle Sorgen sind die Hauptbelastungsfaktoren.

Mehr als die Hälfte der Studierenden in Deutschland und Österreich bewertet ihre psychische Verfassung als schlecht. Das zeigt das heute veröffentlichte Mental Health Barometer 2025. Mit 56,7 Prozent erreicht der Wert einen neuen Höchststand seit Beginn der Erhebung.

Die Studie der Plattform Instahelp und der App Studo basiert auf Befragungen von rund 6.000 Studierenden. Der Trend ist alarmierend: 2023 gaben noch 48,6 Prozent eine schlechte mentale Verfassung an, 2024 waren es 52,5 Prozent. Nur noch 15,5 Prozent beschreiben ihren Zustand aktuell als ausgezeichnet oder sehr gut.

Als Hauptbelastungsfaktoren nennt die Studie:
* Hohen Arbeitsaufwand im Studium
* Prüfungsdruck
* Bestehende psychische Probleme
* Finanzielle Sorgen

Vom Lernort zur Dauerbelastung

Die Lebensphase Studium ist für viele zum permanenten Krisenmodus geworden. Globale Ereignisse wie Kriege und Inflation verschärfen die Situation. In psychologischen Beratungen dominieren inzwischen Angststörungen und depressive Verstimmungen – früher standen Themen wie Prokrastination im Vordergrund.

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Die Kultur an den Hochschulen, geprägt von Wettbewerb und Leistungsdruck, erschwert es Betroffenen zusätzlich, offen über ihre Belastungen zu sprechen. Zwei Drittel der Studierenden tun dies nicht.

Beratungsstellen am Limit

Die psychologischen Beratungsstellen der Studierendenwerke sind mit einer drastisch gestiegenen Nachfrage konfrontiert. Sie müssen zunehmend Studierende längerfristig begleiten, die keinen zeitnahen Therapieplatz in überlasteten Praxen finden.

Das Deutsche Studierendenwerk (DSW) fordert eine bessere finanzielle Ausstattung, um der „Mental-Health-Krise“ zu begegnen. Konkret verlangt es eine Bund-Länder-Förderung von zehn Millionen Euro über vier Jahre, um die Resilienz der Studierenden zu stärken.

Digitale Hilfe per Chat

Als niedrigschwellige erste Anlaufstelle gewinnen digitale Angebote an Bedeutung. Ein Beispiel ist der „Mental Health Chat“, eine Kooperation von Studo und Instahelp. Studierende erhalten dort anonymen Zugang zu Psychologen per Chat, Anruf oder Videocall.

Verschiedene Hochschulen in Österreich und Deutschland haben diesen Service bereits kostenfrei integriert. Auch die klassischen Beratungsstellen erweitern ihre digitalen Formate, um schneller erreichbar zu sein.

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