Menstruationszyklus, Leistungsfaktor

Menstruationszyklus wird zum Leistungsfaktor im Spitzensport

14.01.2026 - 12:30:11

Leipzig und Wien setzen neue Maßstäbe: Die gezielte Steuerung des Trainings nach dem weiblichen Zyklus und der Einsatz traditioneller chinesischer Medizin (TCM) revolutionieren die Sportmedizin. Experten präsentierten diese Woche wegweisende Konzepte für eine personalisierte Leistungsoptimierung.

Der weibliche Zyklus ist kein Handicap, sondern ein Schlüssel zur Höchstleistung. Diese Erkenntnis setzt sich im Spitzensport durch. Auf Fachveranstaltungen in Leipzig und bei einer internationalen Konferenz wurden am 12. Januar 2026 Strategien vorgestellt, die Training und Regeneration präzise auf die hormonellen Phasen abstimmen. Ein holistischer Ansatz, der westliche Sportwissenschaft mit östlicher Heilkunst verbindet, gewinnt an Fahrt.

Den Impuls gab das Institut für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) in Leipzig. Die Expertinnen Katharina Fischer und Elisabeth Maria Kirschbaum präsentierten ihre neuesten Erkenntnisse zu „Sport und Menstruationszyklus“. Ihr Fazit: Der Zyklus muss als physiologischer Parameter verstanden werden, den man für mehr Leistung nutzen kann.

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TCM: Altes Wissen für moderne Sportlerinnen

Parallel rückte die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) in den Fokus. Auf der Internationalen Konferenz zu TCM und pharmazeutischer Biotechnologie diskutierten Forscher, wie sich uralte Praktiken modernisieren lassen. Für Sportlerinnen sind vor zwei Anwendungsfelder relevant: die Behandlung gynäkologischer Beschwerden und die Verbesserung der Regeneration.

Immer häufiger setzen Mediziner auf Akupunktur und Kräutertherapien, um zyklusbedingte Probleme wie Regelschmerzen oder das Ausbleiben der Menstruation zu behandeln. Letzteres ist oft eine Folge von RED-S, dem relativen Energiedefizit im Sport. Die Konvergenz der beiden Ansätze ist offensichtlich: Die westliche Wissenschaft liefert die Daten für das Wann des Trainings, die TCM bietet Werkzeuge für das Wie der körpereigenen Unterstützung.

Die integrative Praxis: So profitieren Athletinnen

Aus der Verbindung beider Welten entstehen konkrete Handlungsempfehlungen für Trainer und Betreuungsteams:

  • Phasenspezifische Regeneration: In der Lutealphase steigt die Körpertemperatur, die Erholung dauert länger. TCM-Experten empfehlen dann kühlende Kräuter und bestimmte Akupunkturpunkte, um den Energiefluss (Qi) der Leber zu harmonisieren und die Stimmung zu stabilisieren.
  • Schmerzmanagement ohne Nebenwirkungen: Bei Regelschmerzen kann Akupunktur eine Alternative zu entzündungshemmenden Schmerzmitteln (NSAIDs) sein, die die Muskelanpassung beeinträchtigen können.
  • Energiebalance aus zwei Perspektiven: Das TCM-Konzept des „Blutmangels“ korreliert oft mit dem Eisenmangel der Schulmedizin. Neue Protokolle kombinieren daher Eisenpräparate mit einer aufbauenden TCM-Ernährungstherapie, um die Aufnahme und Ausdauer zu verbessern.

Elite-Mannschaften testen bereits solche hybriden Modelle. Das Ziel ist nicht mehr, den Zyklus mit hormoneller Verhütung zu unterdrücken. Stattdessen soll der natürliche Rhythmus durch Biometrie und holistische Unterstützung in Leistung umgemünzt werden.

Ein Milliardenmarkt verändert sich

Die Entwicklungen dieser Woche spiegeln einen reifenden Markt wider. Das „Einheits-Training“ der Sportmedizin, historisch auf männliche Physiologie ausgelegt, wird endgültig abgelöst.

Das hat kommerzielle Folgen. Anbieter von Athleten-Management-Systemen integrieren bereits Zyklus-Tracking mit Empfehlungen für TCM-Maßnahmen. Für Verbände und Vereine wird dieses ganzheitliche Wissen zum Wettbewerbsvorteil im Kampf um minimale Leistungsgewinne. Auch die Ausbildung von Trainern passt sich an. Kenntnisse in Zyklus-Physiologie und integrativen Regenerationsstrategien werden bald zum Standard für jeden Hochleistungstrainer gehören.

Die Botschaft vom 14. Januar ist eindeutig: Der Menstruationszyklus ist eine entscheidende Leistungskennzahl. Und das Werkzeugset zu seiner Optimierung vereint nun die besten Elemente moderner Wissenschaft und traditioneller Weisheit. Die vorgestellten Leitlinien aus Leipzig werden noch in diesem Jahr veröffentlicht und könnten die Trainingsprotokolle für den nächsten Olympia-Zyklus prägen.

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