Mel Robbins' Let-Them-Theorie: Einfach mal loslassen
22.01.2026 - 21:39:12Die “Let-Them”-Theorie der US-Autorin Mel Robbins wird zum globalen Trend für mentale Gesundheit. Ihr einfaches Mantra verspricht mehr innere Ruhe durch weniger Kontrolle.
Die Botschaft ist simpel: Erlaube anderen, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen – und lass sie los. Statt Energie in Sorgen oder Ärger über das Verhalten anderer zu stecken, konzentrierst du dich auf deine eigene Reaktion. Das Mantra “Lass sie” soll befreiend wirken.
Ein Freund sagt kurzfristig ab? “Lass sie absagen.” Jemand vertritt eine andere Meinung? “Lass sie diese Meinung haben.” Es geht nicht um Gleichgültigkeit, sondern um eine strategische Entscheidung. Die gewonnene mentale Energie kannst du für dich selbst nutzen.
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Psychologische Vorteile: Weniger Stress, mehr Klarheit
Experten sehen klare Vorteile. Der ständige Versuch, andere zu kontrollieren, ist eine Hauptquelle für Stress. Die “Let-Them”-Haltung kann diesen Druck senken.
- Mehr emotionale Stabilität: Du schützt dich besser vor den Stimmungen anderer.
- Größere mentale Klarheit: Die Energie fließt nicht mehr in Grübeleien.
- Bessere Selbstfürsorge: Der Fokus verschiebt sich auf das, was du wirklich beeinflussen kannst.
Psychologisch knüpft das Konzept an bekannte Therapieansätze wie die radikale Akzeptanz an.
So funktioniert “Let Them” im Alltag
Die Stärke der Theorie liegt in ihrer einfachen Anwendung. Sie bietet ein Werkzeug für typische Stress-Situationen:
- Im Job: Ein Kollege übergeht dich im Meeting. Denke: “Lass ihn das tun. Ich konzentriere mich auf meinen Beitrag.”
- In Freundschaften: Du wirst nicht zu einer Feier eingeladen. Statt Groll: “Lass sie feiern. Ich nutze den Abend für mich.”
- In der Partnerschaft: Der Partner ignoriert deinen Ratschlag. Reagiere mit: “Lass ihn seine eigenen Erfahrungen machen.”
Das Mantra schafft eine kurze Pause. So kannst du bewusster handeln, anstatt impulsiv zu reagieren.
Die Grenzen: Kein Freibrief für Passivität
Trotz der Beliebtheit warnen auch Befürworter vor Missverständnissen. Die “Let-Them”-Theorie ist keine Einladung zur Gleichgültigkeit.
Bei Missbrauch, Gewalt oder klaren moralischen Verfehlungen ist aktives Handeln gefragt. Die Theorie soll emotionale Klarheit schaffen, um notwendige Grenzen setzen zu können – nicht, um schädliche Beziehungen passiv zu erdulden.
Kritiker merken an: Das Konzept ist nicht neu, sondern basiert auf alten Weisheiten. Der Erfolg von Mel Robbins liegt in der eingängigen Vermarktung für ein modernes Publikum. Manche Stimmen sehen die Gefahr eines übertriebenen Fokus auf das Selbst, der kollektive Lösungen in den Hintergrund rücken könnte.
In einer komplexen, vernetzten Welt trifft der simple Ansatz jedoch einen Nerv. Er bietet eine leicht verständliche Strategie, um die eigene mentale Souveränität zu wahren.
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